Speicherstifte sind billig, schnell und praktisch unverwüstlich.

USB-Speicher - Starke Stifte

Sie sind klein, bieten immer mehr Platz und sie sind fast unverwüstlich: USB-Speicherstifte. Zehn Antworten zu Fragen rund um die ­cleveren Speicher.

Speicherstifte bieten mittlerweile so viel Speicherplatz wie eine kleine Festplatte. Sie sind nicht ganz so schnell, aber wesentlich weniger empfindlich. Man kann sie ohne Umstände an jedem USB-Stecker einstecken; Zusatzprogramme sind, wenigstens auf neuen Computern, nicht nötig. Und sie sind fast unverwüstlich. Zehn Antworten zu Fragen rund um Speicherstifte.

1. Wie speichert ein USB-Stick Daten?
Die Daten sind in einem Flash-Speicher genannten Chip abgelegt. Für das Schreiben und Lesen der Daten braucht es Strom. Anders als beim Arbeitsspeicher eines Computers, der auch aus Speicherchips besteht, bleiben die Daten aber in einem Flash-Speicher auch ohne Stromversorgung erhalten. Solche Flash-Speicher kommen in jeder Digitalkamera in Form von Speicherkarten zum Einsatz.

2. Woher kommt der Laufwerksbuchstabe, den ein Stift hat?
Windows ordnet einem Speicherstift zufällig den nächsten, im Alphabet freien Laufwerksbuchstaben zu. Je nach Anzahl interner Festplatten ist ein Speicherstift also D, E, F oder höher. Windows merkt sich den Buchstaben dabei nicht. Der Mac vergibt keine Buchstaben, er liest den Namen des Stifts aus und der Stift lässt sich vom Benutzer wie ein Verzeichnis frei benennen.

3. Wie sicher sind Daten auf dem Speicher?
Flash-Speicher sind sehr sicher. Eigentlich gibt es nur zwei Dinge, die den Daten auf dem Stift wirklich schaden: Das Abziehen des Stifts vom Computer, wenn er gerade am Daten schreiben ist und das Zerbrechen des Stifts. Speicherstifte sollen sogar schon die Waschmaschine überlebt haben – sie sollten bloss ganz getrocknet sein, bevor sie das nächste Mal angeschlossen werden.

4. Wann darf ich den Stift abziehen?
Im Prinzip sollten Sie den Speicherstift immer auswerfen, bevor Sie ihn abziehen. Am einfachsten geht das über das Kontextmenü (rechte Maustaste) im Windows Explorer oder über das Auswerfe-Icon auf dem Mac. Die meisten Stifte zeigen durch Blinken an, wenn der Computer auf den Speicher zugreift. Wenn Ihnen das Auswerfen zu mühsam ist, warten Sie zumindest, bis der Stift aufhört, zu blinken.

5. Kann ein Magnet den Daten auf dem Stift schaden?
Nein. Anders als bei einer Festplatte oder einer Diskette kann ein Magnet den Daten auf einem Speicherstift nichts anhaben. Sie können den Stift also getrost mit ein paar Kühlschrank-Magneten in dieselbe Schublade legen, es passiert nichts.

6. Wie gross ist die Lebensdauer eines Stifts?
Die Speicherelemente im Stift lassen sich 100 000 Mal beschreiben – das garantieren die Hersteller. Weil die Elektronik des Stifts dafür sorgt, dass der Speicher gleichmässig belegt wird, dürfte die Zahl der Benutzungen wesentlich höher liegen. Mit anderen Worten: Durch Gebrauch ist so ein Stift kaum tot zu kriegen.

7. Gibt es Zubehör für Speicherstifte?
Viele Computer haben den USB-Stecker nicht ganz leicht zugänglich angebracht. Beim iMac zum Beispiel befindet sich der USB-Stecker an der Rückseite des Bildschirms, bei vielen PCs auf der Rückseite des Computers. Abhilfe schafft ein USB-Verlängerungskabel, das man sich auf den Schreibtisch zieht. So lassen sich Stifte bequem ohne Turnübungen einstecken.

8. Kann man die Daten auf einem Speicherstift verschlüsseln?
Ja, das ist möglich und es ist je nach Art der Daten auch empfehlenswert. Dazu benutzt man dieselben Mittel wie für das Verschlüsseln der Daten auf einer Festplatte. Unter Windows 7 genügt ein Klick auf die Datei oder den Ordner mit der rechten Maustaste. Unter Datei-
Eigenschaften, Knopf erweitert, findet sich die Möglichkeit, Dateien zu verschlüs-
seln. Mac-Anwender können dazu auf das Programm Filevault zurückgreifen.

9. Wie viel Platz bietet ein Speicherstift?
Die ersten Speicherstifte haben nur gerade ein paar Megabytes Daten Platz geboten. Heutige Speicherstifte haben bis zu 256 Gigabytes Speicherplatz. Die «normale» Grösse ist heute 2 bis 4 Gigabytes.

10. Gibt es bessere und schlechtere Speicherstifte?
Vor allem schnellere und langsamere. Wenn Sie den Speicherstift als Datentransporter verwenden, spielt das Tempo keine Rolle. Wollen Sie einen Film ab Stick abspielen, sollte der Stift USB 2.0 anbieten.

Erinnern Sie sich an Tweety, Silvester, Speedy Gonzales und Taz, den tasmanischen Teufel? Die Figuren aus «Looney Toons» gibt es jetzt als Speicherstifte. Die kleinen, rund viereinhalb Zentimeter gros­sen USB-Sticks sind als Schlüssel­anhänger konzipiert. Sie sind nicht nur lustig, sondern auch nützlich: Im Bauch von Tweety, Silvester und Co. steckt jeweils ein Speicherchip mit 4 GB Speicherkapazität.

Preis: Fr. 17.95

Erhältlich bei Interdiscount

«AirCassette»

Zeitgenossen mit angegrauten Schläfen erinnern sich noch an die gute, alte Musikkassette:
Was haben wir Zeit gebraucht, um die ultimative Kassette mit den jeweils grad aktuellen Lieblings­songs aufzunehmen.

«AirCassette» bringt das Feeling jetzt wenigs­tens optisch aufs iPhone oder den iPod Touch: Die App verwandelt das iPhone in einen Kassettenplayer. So sieht es wenigstens aus, wenn man ein Musikstück mit der App abspielt.

Die Kassette auf dem Bildschirm sieht den üblichen, leeren Kassetten von TDK, Sony und wie sie alle hiessen, verblüffend ähnlich. Oben ist sie handschriftlich mit dem Song, der grad läuft, angeschrieben. Die Bandspulen drehen sich und dienen als Bedienungsknöpfe. Selbst Vor- und Zurückspulen kann man das Band. Playlists kann man sich, wie früher, auf Kassetten speichern. Kurz: eine Art Musik-Zeitmaschine.

Preis: Fr. 2.–.
iPhone, iPod Touch

HTC Rhyme

«Unit» ist englisch und heisst unter anderem «Einheit». «Body» ist auch englisch und heisst nicht nur Körper, son­dern auch Gehäuse. Schiebt man beide Wörter zusammen, entsteht «Unibody». Das ist nicht mehr englisch, sondern computerisch und meint so viel wie «Einheitsgehäuse». Bezeichnet werden damit Geräte, die in einem Gehäuse aus einem Guss stecken.

Das HTC Rhyme ist ein Mobiltele­fon, das in einem solchen Gehäuse steckt. Es verfügt über einen 3,7 Zoll grossen Touchscreen, bietet eine Auflösung von 800 × 480 Bildpunkten und arbeitet mit einem 1 GHz schnellen Pro­zessor unter Android. Die eingebaute Kamera hat 5 Megapixel Auflösung, ist mit einem LED-Blitz ausgestattet und eignet sich dank schnellem Auslöser auch für Serienauf­nahmen. Besonders interessant ist ein optionales Zubehör für das HTC Ryhme namens HTC Rhyme Charm. Das ist ein kleiner Kubus, der per Kabel mit dem Handy verbunden wird und zu leuchten beginnt, wenn das Handy klingelt. So kann man das Handy tief in Jacke oder Handtasche verstauen und verpasst trotzdem keinen Anruf.

Preis: Fr. 488.–.

Erhältlich bei Microspot

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Matthias Zehnder

Ehemaliger Chefredaktor

Foto:
iStockphoto, ZVG
Veröffentlicht:
Montag 21.11.2011, 13:14 Uhr

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