Er:

Aha! Prähistorische Präferenzen. Ist mal wieder typisch. Schreiber haut die Schokolade nicht rein, weil sie gierig danach ist, sondern weil sie evolutionsbiologisch bedingt gar nicht anders kann. Und ohne Schokolade arbeitet ihr Hirn auch nicht auf Höchstleistung. Tja. Das sind natürlich hammerharte Argumente, die kaum zu kontern sind. Aber unsere Vorfahren assen Beeren und Früchte und Honig, kein Fondant, kein Russisch Brot, keine Spitzbuben mit Konfifüllung und Puderzucker. Unsere Vorfahren haben überlebt, weil sie Selbstdisziplin hatten. Eine Eigenschaft, für die ich vermehrt plädiere.

Sie:

Achtung, Achtung: Mein Schneider lebt zwischen Abhängigen, die nur danach trachten, ihre Sucht zu stillen. In Form eines Schokoladenstückleins, eines Kekses, eines Gummibärchens. Aber er macht aus jedem Marshmallow ein Monster und mit jeder Zimtschnecke macht er uns zur Schnecke. Beschaffungsstress haben wir übrigens nicht, dafür sind im und ums Haus genügend Depots eingerichtet. Und eine Süssigkeit hier und da, als Belohnung, als kleiner Genuss, als Stimmungsaufheller oder was auch immer: harmloser geht’s wohl nicht. Und wenn ich sehe, wie schnell Schneider manchmal schlechte Laune kriegt, kann ich ihm nur eins empfehlen: öfter mal zu naschen!

Wer konnte Sie überzeugen?

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