Sie:

Schneider empört sich. Das liegt ja im Trend. Aber es gibt nun wirklich wichtigere Angelegenheiten auf unserer Welt, über die man sich ärgern sollte. Es ist doch keine Sache, ein Fahrrad rasch abzuschliessen! Wenn ich Schneiders altes Velo anschaue, dann wird es sowieso nächstens in sich zusammenkrachen. Tja, dann wird sich Schneider ein neues kaufen müssen. Vielleicht ein Superfahrrad, vielleicht schon ein E-Bike? Mal sehen, ob er dann immer noch der Ansicht ist, dass er es unverschlossen an den Bahnhof stellen kann, bloss damit er sein Wertesystem hochleben lassen kann. Oder ob er dann doch eher mir folgt und es mit einem «Ehering» versieht.

Er:

Ein schönes Bild, das Schreiber zeichnet: Das Schloss am Velo sei wie ein Ehering. Aber dadurch, dass sie ihr Rad abschliesst, gibt sie den Dieben Recht. Und die haben nun mal nicht Recht! Ganz und gar nicht. Es empört mich, dass Velos offenbar Allgemeingut sind und nicht abgeschlossene Fahrräder eine Einladung sind, mitgenommen zu werden. Das ist schlicht falsch. Und auch wenn es nur um etwas Unbedeutendes wie ein Velo geht und nicht um etwas Bedeutendes wie den Weltfrieden: Anstand und Respekt muss im Kleinen beginnen, wenn es im Grossen bestehen bleiben soll.

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↩︎

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