Warum werden Wale gejagt?

Juri (14) aus Zuoz GR

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Aus den Körpern von Grosswalen wurde Lampenöl, Leim, Fett und vieles mehr gewonnen. Dafür hat man manche Arten fast ausgerottet. 1946 gründeten 14 Staaten die Internationale Walfang-Kommission IWC, um die Jagd zu regulieren; inzwischen ist sie weitgehend verboten. Nur einige Länder berufen sich auf ihre Walfangtradition und töten jährlich rund 1000 Wale, vor allem wegen des Fleisches. Alle anderen Produkte können heute synthetisch hergestellt werden. Der Walfang ist unnötig.

Es gibt etwa 90 verschiedene Walarten. 13 Arten zählen zu den Grosswalen. Man unterscheidet Zahnwale und Bartenwale. Der Pottwal (oben) ist ein Zahnwal, der Buckelwal (unten) ein Bartenwal.

Der Blauwal ist ein Bartenwal. Barten sind senkrecht stehende Hornplatten, mit denen das Wasser nach Nahrung durchsiebt wird. Der Blauwal ist mit bis zu 30 Metern das grösste Tier der Welt.

Der Pottwal war wegen des Walrats und des Ambras besonders begehrt. Walrat ist eine ölige Flüssigkeit im Kopf des Pottwals (ca. 3000 l pro Tier).

Walrat eignet sich zur Herstellung von Lampenöl sowie von Schmiermitteln für Maschinen und Uhren. Ambra – ein Klumpen aus unverdaulichen Nahrungsteilen – findet sich manchmal im Darm des Pottwals. Ambra wurde als Duftträger in der Parfümherstellung verwendet und teurer als Gold gehandelt.

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