Warum sind rohe Kartoffeln giftig?

Annina (12) aus Neuendorf SO

1 von 7


Rohe Kartoffelknollen enthalten eine giftige chemische Verbindung, das Alkaloid Solanin. Dieses schützt die Pflanze gegen Fressfeinde und Fäulnis. Es findet sich unter der Schale, in den grünen Stellen und den Keimen. Beim Kochen wird das Solanin herausgelöst. Es gibt also gute Gründe, keine rohen Kartoffeln zu essen. Gekocht oder gebraten schmecken sie sowieso besser.

Kartoffeln gehören zu den Nachtschattengewächsen wie Tomaten oder Auberginen. Sie enthalten das Alkaloid Solanin.

Alkaloide wirken auf die Nerven und können sie schädigen.

Alle dem Sonnenlicht ausgesetzten Teile der Kartoffelpflanze wie Stängel, Blätter, Blüten und Früchte entwickeln Solanin.

Kartoffeln sollten kühl, trocken und vor Licht geschützt gelagert werden. Lange gelagerte Kartoffeln entwickeln mehr Solanin und sollten darum nur geschält gegessen werden.

Grüne Stellen sowie Keimansätze («Augen») sollten herausgeschnitten werden.

Die Kartoffelpflanze stammt ursprünglich aus Südamerika.

Übrigens! Hier erfährst du mehr …



Login mit Coopzeitung-Profil

schliessen
Fehlertext für Eingabe

Fehlertext für Eingabe

Passwort vergessen?