Eierschwämmli: Waldbewohner mit Pfiff

Die Redewendung «Das ist mir keinen Pfifferling wert» stammt wohl nicht vom Pilz, sondern aus dem südwestdeutschen Dialekt, wo man ein Fünf-Pfennig-Stück Pfifferle nannte. In der Küche sind sie Gold wert.

Bezeichnungen
«Eierschwämmli», «Pfefferling», «Rehling» oder «Eierschwammerl» – gemeint ist immer dasselbe: der aromatische Speisepilz aus der Gattung der Pfifferlinge.

Pilzsaison
Es kann variieren: Bei mildem Wetter sieht man den König des Waldes bereits Mitte Juni, manchmal aber auch erst im Spätsommer oder Herbst.

Schutz
In Europa gibt es 14 Arten von Eierschwämmli. Sie werden besonders gut geschützt, denn ihr Bestand geht seit den 70er-Jahren stark zurück – vermutlich wegen der Luftverschmutzung.

Abklatsch
Der Doppelgänger des Echten Pfifferlings heisst Falscher Pfifferling. Er sieht dem Speisepilz sehr ähnlich, ist sogar essbar, nur schmeckt er teilweise leicht bitter.

 

Rezepte:

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Text:
Lara Cob
Foto:
Heiner H. Schmitt
Veröffentlicht:
Montag 05.09.2016, 16:54 Uhr

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