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Fasnacht

Die Basler Fasnacht ist bunt, turbulent und vor allem sehr malerisch. Darum zieht sie immer viele Hobby Fotografen an. Doch Vorsicht – wer sich nicht an die Spielregeln hält – hat in Basel nichts zu lachen!

Basel ist eine richtige Fasnacht’s Stadt. Und dies nicht nur an den drei schönsten Tagen im Jahr, so wie das die Basler von diesen Tagen selbst behaupten, sondern in Basel herrscht auch in den restlichen 362 Tagen im Jahr eine fasnächtliche Vorfreude. Urkundlich erstmals belegt ist die Fasnacht bereits im Jahr 1376.  Es ist unbestritten die grösste in der Schweiz und gleichzeitig auch die einzige protestantische Fasnacht der Welt. Also etwas sehr spezielles ...

Die Basler Fasnacht ist bunt, turbulent und vor allem sehr malerisch. Darum zieht sie immer viele Hobby Fotografen an. Doch Vorsicht – wer sich nicht an die Spielregeln hält – hat in Basel nichts zu lachen! Die Fasnacht ist für die aktiven „Fasnächtler“ eine ernste Sache.

Der Morgenstreich beginnt am Montag Morgen um 0400 Uhr und ist für viele das Hightlight des Jahres. Er ist immer mit einem riesen Menschen Gedränge in der Altstadt verbunden.

Wichtig zu wissen: kommen Sie frühzeitig in die Stadt und sichern Sie Sich einen guten Platz am Strassenrand. Fotografieren Sie am Morgenstreich immer ohne Blitz. Für die aktiven „Fasnächtler“ ist der Blitz in der Dunkelheit sehr störend und oft werden blitzende Touristen unsanft zurechtgewiesen. Das gleiche gilt auch für das abendliche „Gässle“ in den Altstadtstrassen. Suchen Sie Sich hier eine malerische Ecke, nehmen Sie Sich einfach genügend Zeit, Sie werden überrascht sein wie viele wunderbare Sujet Sie vor Ihre Linse bekommen.

Doch wie fotografiert man am Morgenstreich im „beinahe“ Dunkeln? Die modernen digitalen Spiegelreflexkameras haben, was die Qualität der Bilder, die mit hohen ISO Werten aufgenommen wurden, sich in den letzten Jahren unheimlich verbessert. Viele der neuen digitalen Spiegelreflex Kameras haben die Möglichkeit bis mit zu einem ISO Wert von 6400 zu fotografieren. Ich empfehle Ihnen wenn immer möglich tiefere ISO Werte, zB. 1600 ISO, zu benützen und verwenden Sie Lichtstarke Objektive. Verzichten Sie auf ein Stativ, das Gedränge ist zu gross und es wird Ihnen nur im Weg stehen und sie behindern. Bevorzugen Sie lieber eine Hausmauer oder ein Geländer um sich oder Kamera gut abzustützen.

Nützen Sie das Licht der Fasnachtslaternen, wählen Sie die grösste Blendenöffnung  und achten Sie darauf, dass Ihre Belichtungszeit schnell genug ist, um keine verwackelten Bilder zu bekommen.

Wenn Sie Ihre Bilder im RAW-Format ihrer Kamera aufnehmen, haben Sie später am Computer mehr Möglichkeiten die Belichtung genauer anzupassen und zu korrigieren.

Am „Cortège“ an den Nachmittagen gilt immer, tragen Sie gut sichtbar eine „Blagette“, wenn nicht, kann es sein, dass die „Waggis“ Sie mit „Räppli“ vollstopfen, was Ihnen und Ihrer Ausrüstung nicht gut tun würde. Nehmen Sie Rücksicht auf die Aktiven Fasnächtler und lassen Sie ihnen genügend Platz, vor allem die „Guggen“ können sehr rabiat auftreten.

Wie Sie sehen, viele Fremdwörter und ich empfehle Ihnen einige Wörter „Baseldytsch“ zu lernen: Sagen Sie nie Festabzeichen – denn es ist in Basel eine „Blagette“ und der Festumzug ist der „Cortège“ – die Masken sind „Larven“ und bestellen Sie im Restaurant eine Mehlsuppe oder ein Stück „Zwiebele- Waihe“ und geniessen einfach die wunderbare Stimmung in der Stadt oder in den vielen Cliquenkellern.
Und ganz wichtig – in Basel gibt es keine Narren, keine Pappnasen und man schminkt sich auch nicht.

Mein Tipp: nehmen Sie nicht zu viel Material mit und passen Sie gut auf Ihre Aufrüstung auf, in diesem Gedränge ist es für die Taschendiebe ein leichtes sich aus Ihrer Fototasche zu bedienen.

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