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Wenn zwei spielen, schaut der Dritte neugierig – und neidisch? – zu.

Sony Playstation Vita – Play mobil

Mit der Playstation Vita bringt Sony eine komplett neu entwickelte Spielkonsole für unterwegs auf den Markt. Die Konsole ermöglicht es, auf einfache Art und Weise, mit anderen Anwendern zu gamen.

Portablen Spielkonsolen geht es ähnlich wie Digitalkameras: Sie sind in Gefahr, durch Handys ersetzt zu werden. Mit einem iPhone oder einem anderen Smartphone kann man so gut fotografieren, dass man sich fragen kann, wozu man im Alltag eine zusätzliche Digitalkamera benötigt. Es sei denn, die Digitalkamera biete sehr viel mehr Möglich-
keiten. Mit einem iPhone oder einem anderen Smartphone kann man auch sehr gut gamen. Wozu braucht es da noch eine portable Spielkonsole? Genau: Die Konsole lohnt sich dann, wenn sie sehr viel mehr Möglichkeiten bietet. Bloss bieten moderne Smartphones verdammt gute Spielmöglichkeiten, die Konsolenhersteller müssen also früh aufstehen.

Genau das hat Sony gemacht und eine komplett neue, portable Spielkonsole entwickelt: die Playstation Vita. Die Konsole hat einen berührungsempfindlichen Bildschirm und eine berührungsempfindliche Rückseite. Sie kann sich über Drahtlosnetze ins Internet einwählen, und zwar je nach Version über W-Lan oder über das Mobilfunknetz. Der hochauflösende Bildschirm arbeitet mit OLED-Technik. Es ist also kein LCD wie bei einem Handy. Der Screen wirkt heller und bietet leuchtendere Farben als ein normales Display.

Der Spieler kann die Games mit dreidimensionalen Fingergesten wie Berühren, Greifen, Führen, Schieben und Ziehen direkt über den Bildschirm steuern. Darüber hinaus stehen auf der PS Vita zwei Analog-Sticks sowie die von der Playstation her bekannten Aktionstasten, ein Digitalkreuz und jeweils eine Schultertaste links und rechts zur Verfügung. Auf der Rückseite der Konsole befindet sich ein Touchpad, das je nach Spiel unterschiedlich eingesetzt wird. Zudem verfügt PS Vita über zwei eingebaute Kameras.
Als Speichermedium dienen Mini-Speicherkarten, die an der Unterseite der Konsole eingesteckt werden. Retail-Versionen von Games werden auf solchen Karten gekauft. Alternativ kann man die Spiele auch per Internet herunterladen und dann auf leere Speicherkarten ablegen. Dafür stehen Karten mit 4, 8 und 16 Gigabytes zur Verfügung.

Über das Mobilfunknetz und über W-Lan können Spieler sich mit Freunden und anderen Vita-Besitzern aus der ganzen Welt über spezielle Vita-Anwendungen verbinden. Mit der App «Near» kann man sich darüber informieren, welche Titel andere Playstation-Vita-Besitzer derzeit gerade spielen. «Near» macht zudem neue Spielfunktionen möglich. So können sich Spieler an realen Orten in einem Game Elemente schenken. Dazu nutzt «Near» standortbasierte Gaming-Funktionen: Benutzer deponieren an einem realen Ort virtuelle spielbezogene Elemente, die dann von anderen Benutzern an genau diesem Ort aufgenommen werden können. So kann man zum Beispiel Kleidung für Spielfiguren, Waffen oder Schätze verschenken.

Noch eine weitere neue Anwendung wird auf der PS Vita vorinstalliert sein: «Party», eine Anwendung für Sprach- oder Text-Chats ausserhalb einzelner Spiele. «Party» macht es möglich, dass die Benutzer während eines Spiels miteinander chatten können. Darüber hinaus werden verschiedene soziale Netze verfügbar sein, darunter Facebook, Foursquare, Skype und Twitter.

Laut Sony werden derzeit über 80 Spiele für PS Vita entwickelt, darunter «LittleBigPlanet», «WipEout 2048», «Resistance: Burning Skies» und «Uncharted: Golden Abyss» sowie zahlreiche Titel von Spielreihen wie «Assassin’s Creed», «FIFA» und «Call of Duty».
Die Sony Playstation Vita gibt es in zwei Versionen: Das Modell mit W-Lan kostet 299.90 Franken, das Modell mit W-Lan und 3-G-Mobilfunk kostet Fr. 379.90.

Erhältlich bei Interdiscount

Spieleklassiker im Browser

Klar: Die neusten Games bieten Spielspass in 3-D, mit Enhanced Reality, spürbarem Feedback und weiss der Kuckuck was allem. Die Jugend von heute hat nur ein müdes Lächeln übrig für die Spieleklassiker von einst, die uns durch unsere Jugend begleitet haben. Space Invaders zum Beispiel. Erinnern Sie sich? Man steuert ein kleines Raumschiff und ballert mit der Kanone die Aliens ab, welche Bömbeli von oben fallen lassen. Die Grafik ist pixelig, die Story müd, das Gameplay simpel – und trotzdem hat es riesig Spass gemacht. Wieder mal eine Runde Space Invaders gefällig? Auf der unten stehenden Website finden Sie eine ganze Reihe von Spieleklassikern – darunter auch die grünen Männchen.

Space Invaders und weitere Spiele

Donkey.bas

1981 ist als eines der ersten Computerspiele überhaupt Donkey.bas erschienen. Betriebssystem: MS-DOS. Programmierer: Neil Konzen und – Bill Gates. Der Spieler steuert ein kleines Formel-1-Auto. Auf der Strasse stehen dem Auto immer mal wieder Esel (Donkeys) im Weg, denen es auszuweichen gilt. Dieses Game gibt es jetzt fürs iPhone. Das ist natürlich ein absoluter Anachronismus. Esel und Formel-1-Wagen bestehen nur gerade aus ein paar Pixeln, es ist monochrom in Türkis gehalten, man kann nur gerade die Spur wechseln mit dem Wagen – und trotzdem ist das Spiel spannend und man ertappt sich dabei, schon mal eine halbe Stunde lang dabeizubleiben. Was beweist: Spannung ist keine Frage der Bildauflösung, es ist vielmehr die Frage, ob es einem den Ärmel reinnimmt.

iPhone, Fr. 1.–

Logitech Mini Boombox

Früher war alles anders. Früher, da stand auf dem Fenstersims in der Küche ein kleines Kistchen mit einem grossen Drehknopf. Oben ragte eine Antenne raus, hinten hielt ein braunes Paketklebeband das Batteriefach zusammen. Richtig: ein Küchenradio. Mit etwas Glück empfing es dann, wenn man gerade den Abwasch machte, das «Echo der Zeit», «Doppelpunkt» oder «Spasspartout». Oder etwas anderes, womit man sich die Zeit des Abwaschs verkürzen konnte. Heute ist das alles anders: Das alte UKW-Radio ist futsch, die guten Radiosendungen hat man als Podcast abonniert und sie liegen auf dem iPhone – bloss ist das iPhone zu leise, um die Sendungen während des Abwaschs hören zu können. Logitech bietet jetzt Abhilfe mit der Mini Boombox: einem Lautsprecher (mit ein paar Zusatzfunktionen), der sich drahtlos mit einem iPhone, einem iPad oder einem anderen Smartphone verbinden lässt. Zum Einsatz kommt dabei die Datenfunktechnik Bluetooth. Die Reichweite der Funktechnik beträgt zehn Meter – das iPhone kann also weit weg vom Abwaschbecken platziert werden. Obwohl der Lautsprecher etwa so gross ist wie das alte Küchenradio, bietet er dank einer speziellen Resonanzkammer guten Sound. Integriert ist ein Akku, eine volle Ladung bietet etwa zehn Stunden Musikgenuss. Der Lautsprecher gibt nicht nur die Podcasts (oder die Musiktitel) auf dem Handy wieder, er kann auch als Freisprech-Einrichtung verwendet werden. Gesteuert wird er über ein hinterleuchtetes Touchpanel auf der Oberfläche.


Preis: Fr. 99.90

Erhältlich bei Fust

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Matthias Zehnder

Ehemaliger Chefredaktor

Foto:
Ferdinando Godenzi, zVg
Veröffentlicht:
Freitag 24.02.2012, 18:26 Uhr

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