«Girls just wanna have fun», singt Cyndi Lauper. Genau, und mitsingen ist leicht gemacht dank MP3-Player.

Musik digital

Was eine Musikdatei ist, wie man sie auf den Computer bekommt und was man danach alles damit anfangen kann: Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um MP3.

Wo speichert der Browser die Datei?

Das können Sie beim Herunterladen angeben. Im Normalfall hat jeder Browser ein voreingestelltes Download-Verzeichnis. Sie können die Datei aber auch auf dem Schreibtisch des Computers oder in einem anderen Verzeichnis ablegen.

Es ist eine MP3-Datei. Was ist das genau?

«MP3» ist das am stärksten verbreitete Dateiformat für digitale Musik. Erfunden worden ist es 1995 vom deutschen Informatiker Karlheinz Brandenburg am Fraunhofer Institut in Ilmenau. Ihm ist es gelungen, Musik verdichtet abzuspeichern. MP3 ist zwar zum Synonym für Musik im Internet geworden, ist aber beileibe nicht das einzige digitale Musikformat. Die wichtigsten Konkurrenzformate sind das Musikformat AAC von Apple und das «Windows Media Format» (WMF) von Microsoft.

Was brauche ich, um eine MP3-Datei abzuspielen?

Das kommt drauf an, wo man die Datei abspielen will: am Computer oder auf einem separaten Gerät. Am Computer benötigen Sie ein Programm zum Musikabspielen. Bei allen neueren Computern gehört das zum Lieferumfang, weil so ein Programm schon Teil des Betriebssystems ist. Unter Windows ist es der Windows Media Player, der MP3-Dateien abspielen kann. Im Prinzip genügt es, die Datei im Dateiexplorer auszuwählen und mit einem Doppelklick auszuführen. Auf dem Mac ist es der Quicktime-Player, der sich auf jedem Mac befindet und der Musikdateien abspielen kann.

Wie behält man über viele Musikdateien die Übersicht?

Ausgebaute Musikplayer können Musikdateien nicht nur abspielen, sondern auch verwalten. Das Paradebeispiel für diese Disziplin ist das Musikprogramm iTunes von Apple, das es für den Mac und für Windows kostenlos gibt. Das Konkurrenzprodukt von Microsoft ist der Windows Media Player. Beide Programme können umfangreiche Musikbibliotheken verwalten, Daten von Musik-CDs und heruntergeladene MP3-Dateien einlesen und die Dateien auf einen angesteckten Musikplayer oder ein Handy laden.

Und wenn ich die Musikdatei nicht am Computer hören möchte?

Verbinden Sie (meist über den USB-Anschluss) einen MP3-Player oder ein Smartphone mit dem Computer, dann können Sie, meistens mit iTunes oder dem Windows Media Player, das externe Gerät mit Musik bestücken. Nützlich sind dabei sogenannte Playlists. Das sind eine Art Ordner im MP3-Programm, in denen Sie verschiedene Stücke zu einer Liste zusammenfassen. Wir haben früher auf diese Weise Kassetten mit unseren Lieblingsstücken aufgenommen – elektronisch geht das etwas einfacher.

Ich möchte auf möglichst einfache Art und Weise die MP3-Musik in der Stube auf der Stereoanlage hören. Geht das?

Am einfachsten geht das, wenn Sie die Musik, die Sie mit der Stereoanlage hören wollen, auf eine CD brennen. Das funktioniert je nach Musikprogramm im Detail etwas unterschiedlich, ist aber meistens sehr einfach. Es gibt mittlerweile auch Stereoanlagen, mit denen sich MP3-Dateien direkt abspielen lassen. Manchmal genügt es, die Dateien auf einen Speicherstift zu legen und den Stift in der Stereoanlage einzustecken. Wer entsprechend ausgerüstet ist, kann die Musik auch direkt von seinem Computer aus drahtlos auf die Stereoanlage schicken. Voraussetzung dafür ist ein WLAN zu Hause, also ein lokales Drahtlosnetz.

Geht es auch einfacher?

Klar: Runterladen, doppelklicken, zuhören.

Probieren geht über Studieren

Die Aktion mit den Download-Codes von Coop gibt Ihnen die Möglichkeit, digitale Musik ohne Kosten einmal auszuprobieren. Das Herunterladen einer Datei ist ja gratis. Danach können Sie mit der Datei herumspielen, wie Sie wollen – kaputtgehen kann nichts. Nun ja: Wenn Sie die Datei löschen, dann ist sie natürlich weg. Davon abgesehen, können Sie die Datei mit einem Doppelklick öffnen. Sie wird dann vom voreingestellten Programm geladen. Vielleicht haben Sie auf Ihrem Computer aber noch andere Programme, mit denen Sie die Datei abspielen können. Ein Klick mit der rechten Maustaste fördert die Liste der Programme zutage, die auf dem Computer in der Lage sind, solche Dateien abzuspielen. Wählen Sie mal ein anderes Programm aus und hören Sie sich an, was passiert. Der Datei passiert dabei nichts.

Akinator

Ganz egal, ob Sie an Old Shatterhand oder an den Dalai Lama, Madonna oder Angela Merkel, Micky Mouse oder den Papst denken – diese App errät mit ein paar gezielten Fragen jede Figur. Besonders lustig ist, wenn man das Spiel in einer Gruppe spielt. Einer denkt sich eine Figur aus, die anderen versuchen mithilfe des Akinators herauszufinden, wer es ist. Beeindruckend an der App ist, mit wie wenigen Fragen sie eine Figur herausfindet. Wenn der kleine, blaue Wunderlampengeist länger braucht, wird er auf dem Bildschirm wütend. Glaubt er, die Lösung gefunden zu haben, zaubert er ein Porträt der Figur auf den Bildschirm. Kennt der Akinator mal eine Figur nicht, lässt sich ein Hinweis platzieren – und
in einer nächsten Runde wird auch dieses Problem gelöst.

iPhone, iPad, Fr. 2.–

SEG MS-1111

MP3 ist gut und recht – bloss: Wie macht man aus einer Datei Musik in der guten Stube? Diese kleine Stereoanlage ist die Antwort genau darauf: Die Micro-Stereoanlage bietet das übliche CD-Laufwerk und ein UKW-Radio mit digitalem PLL-Abstimmungssystem und 20 Stationsspeichern. Darüber hinaus verfügt die Anlage aber über eine USB-Schnittstelle.
Da lässt sich jeder Speicherstift einstecken. Die Anlage spielt auf dem Speicherstift abgelegte MP3-Dateien. Wer nicht über einen Speicherstift verfügt, kann sich seine Lieblingsmusik auch als MP3-Datei auf eine CD brennen. Die Anlage kann nicht nur Musik-CDs abspielen, sondern ab einer beschriebenen CD auch MP3-Dateien einlesen. Zum Lieferumfang gehört die Microanlage selbst sowie zwei Regallautsprecher und eine Fernbedienung. Überraschend daran ist, wie gross so ein Winzling tönen kann – und wie einfach es ist, MP3-Musik abzuspielen. Eigentlich geht es wie weiland mit der Tonbandkassette: Man macht die Musik drauf und drückt «play». Einzig die Bandverwicklungen und das leise Wummern fallen weg. Die Anlage verarbeitet Speicherstifte mit bis zu 16 GB Speicherplatz – das reicht für eine ganze Party. Die Speicherstifte lassen sich fast beliebig oft neu bespielen – auch das ist ein Fortschritt gegenüber der guten, alten Tonbandkassette.


Preis: Fr. 69.90

Erhältlich bei Fust

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Matthias Zehnder

Ehemaliger Chefredaktor

Foto:
Ferdinando Godenzi, Prisma, zVg
Veröffentlicht:
Montag 27.02.2012, 16:50 Uhr

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