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Gute Songs mit gutem Sound auch im Schlafzimmer. Das neue Hi-Fi-System machts möglich.

Mit dieser Netzwerk-Bridge erstellt Sonos ein eigenes Drahtlosnetz, in das sich alle Sonos-Komponenten automatisch einbinden.

Play3 ist ein Drei-Wege-Hi-Fi-System, das sich drahtlos ansprechen lässt. Es ist der kleinere Bruder des Play5 und als Einstiegsgerät geeignet.

Play5 ist ein All-in-One-System mit fünf Lautsprechern, welches die Musik drahtlos von einer Festplatte oder aus dem Internet bezieht.

Der Zoneplayer 120 ist ein digitaler Verstärker, der als Bindeglied zwischen dem Sonos-Netzwerk und einem konventionellen Hi-Fi-Lautsprecher dient.

Das Sonos Dock ermöglicht es, Musik drahtlos vom iPod oder vom iPhone ins Sonos-Netz einzuspeisen und über einen entsprechenden Lautsprecher zu hören.

Mehr Musik in der Luft

Sonos Hi-Fi-System Musik kommt immer häufiger von der Festplatte oder gleich direkt aus dem Internet. Das Problem dabei: Die Stereoanlage bleibt aussen vor. Neue Konzepte sind gefragt.

Die CD war gestern. Heute kommt die Musik wieder von der Platte. Nicht von der schwarzen Langspielplatte, sondern von einer Platte, die viel, viel länger Musik spielen kann: von der Festplatte. Entweder von der Festplatte in einem Heimcomputer oder von der Festplatte eines Computers irgendwo im Internet. Das ist grandios: Die Auswahl ist damit unendlich gross geworden.

Doch dass die Musik von der Platte kommt, hat einen grossen Nachteil: Sie muss am Computer oder zumindest mithilfe des Computers konsumiert werden. Der tönt zum einen meist so scheusslich wie er aussieht und steht zum anderen zu Hause meist im falschen Raum. Zum Chillen lädt das Sofa ein, der PC jedoch steht im Heimbüro. Auf dem Heimtrainer wären peitschende Rhythmen vonnöten, im Keller aber ist der PC nicht vorhanden. Beim Abwasch würde lüpfige Musik helfen, der PC ist aber zu weit von der Küche entfernt. Was tun?

Zwar gibt es Möglichkeiten, Computer und Stereoanlage miteinander zu verbinden, damit ist aber das Problem nur im Wohnzimmer gelöst und die Systeme ermöglichen meist nur Zugriff auf die Computerfestplatte. Was da nicht gespeichert ist, lässt sich in der Stube nicht abspielen. Internetradios und Musik-Sharing-Services bleiben also aussen vor – dabei sind gerade da die neusten Hits und die trendigsten Playlists zu finden. Nötig wäre also ein System, das es möglich macht, Musik aus nahezu beliebiger, digitaler Quelle zu hören, und das in jedem beliebigen Raum. Genau das ist das Konzept von Sonos. Die Firma aus Santa Barbara in Kalifornien hat sich auf Multi-Raum-Musiksysteme spezialisiert. Das Spezielle dabei: Das Sonos-System benötigt keinen PC, es kann direkt auf eine Festplatte oder das Internet zurückgreifen.

Kern des Sonos-Systems ist eine Aktiv-Box, also ein Lautsprecher mit eingebautem Verstärker. Diese Box lässt sich direkt ans Heimnetzwerk anschliessen oder über die Sonos-Bridge in ein (eigenes) Drahtlosnetz einbinden. Die Box lässt sich über eine App auf iPhone, iPad und Android steuern. Dabei kann man nicht nur auf die Musiksammlung auf PC oder Mac zugreifen, sondern auch Netzdienste wie Pandora oder Spotify oder die Streams eines beliebigen Internet-Radios anzapfen. Dazu muss man nur einmal die entsprechenden Kennungen eingeben.

Der Clou am Sonos-System ist, dass man praktisch beliebig viele Boxen anschaffen kann. Die Geräte finden sich automatisch gegenseitig und verbinden sich zu einem einzigen Musiknetz. Stehen zwei Sonos-Boxen in demselben Raum, erzeugen sie einen Raumklang. Sie lassen sich aber auch in Küche, Trainingskeller und Schlafzimmer platzieren und jeweils einzeln ansprechen.

Spotify

Musik kann heute in hoher Qualität direkt aus dem Internet kommen. Bestes Beispiel: Spotify. Der Dienst kombiniert verschiedene Internettechniken so clever, dass man praktisch beliebig Songs in CD-Qualität direkt aus dem Internet anhören kann. Voraussetzung ist, dass man sich mit einem Facebook-Login bei Spotify anmeldet.

Den Dienst selbst kann man per Web unter Windows, Mac und Linux nutzen, oder per App auf iPhone, Android, Windows Phone und Blackberry. Spotify kann man kostenlos ausprobieren, wer Gefallen daran findet, löst aber besser einen Account.

Kostenpunkt:
Fr. 6.45 pro Monat. Wer die Musik auch offline hören will, berappt Fr. 12.95 pro Monat und löst einen Premium-Account.

Frequency

Apps, welche Nachrichten im Internet sammeln und bündeln, gibt es schon einige. Diese App macht dasselbe mit Webvideos: Frequency bündelt Filme aus dem Internet zu Kanälen und macht sie auf diese Weise auf dem iPad einfacher verfügbar. Die Kanäle sind nach ganz unterschiedlichen Kriterien geordnet: Nach Anbietern wie CNN oder Tech Crunch, nach Art wie Dokumentarfilm oder Comedy und nach Empfehlungen in Facebook oder Twitter. Die App greift dabei auf das Facebook-Konto des Benutzers zurück und schaut nach, welche Filme die eigenen Freunde gerade hip finden. Die App nutzt die hohe Bildschirmauflösung des neuen iPad aus und bietet damit eine echte Alternative zum Herunterladen von Filmen. Einziger Nachteil: Die Inhalte sind englisch. Davon abgesehen, fliegt die Zeit nur so vorbei, wenn man mal in die App eintaucht.

iPhone, Gratis

Sony HDR-PJ740VE

Videokameras gibt es, nun vielleicht nicht grad wie Sand am Meer, aber doch wie Steine am Strand. Diese neue Handycam von Sony sticht aber hervor: Sie verfügt über ein paar ganz besondere Eigenschaften. Die wichtigste: Auch bei vollem 10-fachem optischem Zoom schiesst sie garantiert keine verwackelten Bilder, und das ganz ohne sperrige Steady-Cam-Ausrüstung, wie man sie etwa von den Kameras an der Seitenlinie auf dem Fussballfeld kennt. Der Grund ist eine neue Technik, die Sony «Steady Shot» nennt. Die Kamera glättet Verwackelungen dabei nicht rechnerisch, sondern optisch: Die Linse ist beweglich eingebaut und gleicht Bewegungen sanft aus. Das Resultat sind viel ruhigere Bilder, als man es sich beim Aus-der-Hand-Filmen gewohnt ist.

Technisch zeichnet der Recorder Bilder in Full-HD-Qualität auf. 32-GB-Speicher ermöglichen bis zu 11 Stunden Videoaufnahmen in Full HD. Ein 10-faches optisches Zoom holt die Dinge wirklich nah ran. Als Fotokamera verfügt das Gerät über eine Bildauflösung von 24,1 Megapixeln. Der Kontrollbildschirm bietet eine Diagonale von 7,5 cm und ermöglicht damit eine echte Beurteilung des Bildes. Die Kamera verfügt über GPS und ermöglicht damit eine Verortung der Aufnahmen. Und der Rahmtupfer oben drauf: Integriert in die Kamera ist ein Projektor. Aufnahmen lassen sich jederzeit auf eine Leinwand, Wand, Decke oder eine andere flache Oberfläche projizieren.

Preis: Fr. 1499.–

Erhältlich bei Fust

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Matthias Zehnder

Ehemaliger Chefredaktor

Foto:
Ferdinando Godenzi, Getty Images, zVg
Veröffentlicht:
Mittwoch 18.04.2012, 13:00 Uhr

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