Sorgt mit reduziertem Design und wunderschön schweizerdeutschen Zahlwörtern für Überraschung: «Es isch Zit». Bietet einen selten schönen (fast) Live-Blick auf die Erde samt Wolkenbild und Lichtverlauf: «Living Earth HD».

Die fünf besten Uhren-Apps

Immer mehr Menschen haben keine Armbanduhr mehr, sondern vertrauen ihrem Handy. Es muss ja nicht bei der reinen Bordzeit bleiben: fünf spannende Uhren-Apps.

AtomUhr

Die genauste: Diese Uhr synchronisiert sich beim Aufstarten automatisch mit der CS2-Cäsium-Uhr in Braunschweig. Sie zeigt die Uhrzeit im klassischen Stil der Uhren von Gorgy Timing an, die zum Beispiel in Sendestudios oft zu sehen sind. Ein spezieller Nachtmodus sorgt dafür, dass die Uhrzeit auch im Dunkeln angenehm angezeigt wird. Die Uhr zeigt also die aktuelle Zeit hypergenau an – leider lässt sich diese Zeitangabe nicht von der Systemzeit übernehmen, weil eine App die Systemzeit nicht verändern darf. Darüber hinaus bietet die App auch einige Alarm- und Weckfunktionen.

iPhone, Fr. 2.–

Zur AtomUhr auf iTunes

 

 

Living Earth HD

Die schönste: Diese Weltzeituhr zeigt nicht nur die aktuelle Zeit in jeder beliebigen Stadt der Erde an, sondern gleich auch das lokale Wetter. Letzteres wird nicht einfach in Zahlen und Worten ausgegeben, sondern auf einem drehbaren Globus simuliert. Die Erde auf dem Bildschirm sieht also etwa so aus, wie sie sich in Realität gerade präsentiert. Wolken werden mit Satelliten-Wolkendaten nahezu in Echtzeit wiedergegeben. Auf diese Weise lassen sich grosse Wolkenformationen und Wirbelstürme verfolgen. Ebenfalls beobachten lässt sich der Sonnenauf- und Sonnenuntergang rund um die Welt. Das sieht ebenso spektakulär wie schön aus. Auch die Jahreszeiten lassen sich verfolgen; so sind Schnee und Eis auf dem Globus deutlich zu sehen. Die Bilder sind für die neuen Retina-Displays von iPhone und iPad optimiert und bieten einen einmaligen Blick auf unsere Erde.

iPhone, iPad, Fr. 2.–

Zu Living Earth HD auf iTunes

 

 

Es isch Zit – Mundartuhr

Die Schweizerdeutsche: «Es isch zwänzg vor sächsi» – «Es isch füf ab haubi achti» Das Vorbild dieser App heisst «Clocktwo», eine Uhr der Designagentur Biegert & Funk, welche die Uhrzeit in Worten angibt. Das Original misst 45 Zentimeter im Quadrat, besteht aus schwarzem Holz und die Buchstaben sind wie bei einem «Räbeliechtli» ausgestanzt. Die App imitiert die Uhr: Die Worte sind ebenfalls ausgestanzt und werden bei Bedarf, wie beim Original, hinterleuchtet. Ein minimalistisches Vergnügen auf Berndeutsch.

iPhone, iPad, Fr. 1.–

Zu Es isch Zit auf iTunes

 

 

 

RadioWecker

Die traditionelle: Ein klassischer Radiowecker macht das, was der Name sagt – er weckt mit Klängen aus dem Radio. Diese App kann genau das, allerdings greift sie dabei auf bis zu 50 000 Radiostationen im Internet zurück. Wem das noch nicht genügt, der kann auch auf eine Playlist aus iTunes oder auf Naturklänge zurückgreifen. Wer etwas Mühe hat mit dem Wachwerden, kann den Radiowecker so einstellen, dass er sich nur durch längeres Schütteln des iPhones abstellen lässt.

iPhone, Fr. 2.–

Zu RadioWecker auf iTunes

 

 

Die perfekte Eieruhr

Die nützliche: Wie lange muss ein Dreiminutenei in der Pfanne bleiben? Drei Minuten? Denken Sie! Das kommt ganz auf die Ausgangstemperatur des Eis, seine Grösse, die Höhe des Kochers über Meer und den Weichheitswunsch des Kochs an. Genau diese Faktoren lassen sich mit dieser klassischen App einstellen. Der Clou dabei: Man kann dem Ei auf dem Bildschirm zusehen, wie es hart wird. Am Ende erklingt das klassische Klingeln eines Küchenweckers – und das Ei ist garantiert genau so, wie gewünscht.

iPhone, iPad, Fr. 1.–

Zur perfekten Eieruhr auf iTunes

Sprechende Uhr

Die oben aufgeführten Apps rund um die Uhr sind ja gut und recht – aber was machen Sie, wenn Sie die genaue Uhrzeit wissen müssen und kein iPhone haben? Oder wenn Sie ein iPhone haben, aber die Atomuhr jetzt grad nicht installieren wollen? Banaler Tipp: Rufen Sie die sprechende Uhr an.

Die Telefonnummer 161 funktioniert auch vom Handy aus (wenigstens, so lange Sie sich in einem Schweizer Telefonnetz befinden). «Beim nächsten Ton ist es fünfzehn Uhr, zwei Minuten, dreissig Sekunden. Piep. Au prochain top, il sera quinze heures, deux minutes, quarante secondes. Piep.»
Dann wissen Sie es.

Chochichästli-Orakel

Wie sagen Sie «nicht» auf Schweizerdeutsch: nid, ned, net, nöd, nüd oder nüt? Wie sagen Sie Fenster, Abend, Mond oder Holzsplitter? Wenn Sie zehn solche Fragen beantworten, sagt Ihnen das «Chochichästli-Orakel» erstaunlich genau, woher Sie kommen. Die Analyse basiert auf dem «Sprachatlas der deutschen Schweiz» von Rudolf Hotzenköcherle, einem achtbändigen Standardwerk der Schweizer Mundarten.

Das Orakel gibt es schon seit einiger Zeit als Website, jetzt können Sie Ihrem Dialekt auch mit einer App auf den Zahn fühlen. Wenn Sie wirklich einen Dialekt haben und nicht eines der konturlosen Lokalradio-Gemische sprechen, identifiziert die App Ihre Herkunft innerhalb der Schweiz erstaunlich genau.

iPhone, Fr. 1.–

Zum Chochichästli-Orakel auf iTunes

Hands-Free-Clip von Gigaset

Für Handys gibt es Freisprecheinrichtungen schon lange: Sei es im Auto oder auf der Strasse – wer mit dem Mobiltelefon sprechen will, kann gerne beide Hände frei haben. Anders zu Hause: Das Festnetztelefon mag drahtlos sein, freihändig nutzen lässt es sich höchstens, indem man es sich zwischen Ohr und Schultern einklemmt. Gigaset bringt jetzt mit dem Gigaset L410 einen Freisprech-Clip, der sich an die Kleidung clippen lässt und Hände und Ohren beim Telefonieren frei lässt.

Der Freisprech-Clip wird wie jedes andere Schnurlostelefon an der Basisstation angemeldet. Bei einem eingehenden Anruf klingelt er gleichzeitig mit allen anderen an der Station registrierten Handsets. Mit einer Multifunktionstaste lässt sich das Gespräch annehmen und auch wieder beenden. Die Übernahme einer Verbindung von einem anderen Schnurlostelefon ist ebenso möglich wie das Zuschalten in ein bereits laufendes Telefonat für eine Dreierkonferenz. Eine LED zeigt den aktuellen Status des Geräts an und signalisiert eingehende Gespräche auch optisch.

Das Gerätchen wiegt 30 Gramm. Mit einer vollen Batterieladung kann man bis zu fünf Stunden telefonieren oder den Freisprech-Clip bis zu 120 Stunden im Standby-Betrieb halten. In seiner separaten Ladestation lädt das Gigaset L410 seinen Energiespeicher in weniger als 2,5 Stunden wieder vollständig auf.

Preis: Fr. 65.–

Erhältlich bei Fust

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Matthias Zehnder

Ehemaliger Chefredaktor

Foto:
Ferdinando Godenzi, zVg
Veröffentlicht:
Freitag 27.04.2012, 18:24 Uhr

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