Fussballfieber

Zwei Dinge sorgen bei der Fussballübertragung für Spass: Viele spannende Torszenen und ein wirklich grosses Fernsehbild. Für Letzteres können Sie selbst sorgen. Ersteres lässt sich nicht beeinflussen. Oder noch nicht.

Am 8. Juni 2012 um 18 Uhr ist es so weit: Die Nationalmannschaften von Polen und Griechenland eröffnen die Fussball-Europameisterschaft 2012. Drei Wochen lang wird danach, wie Sepp Herberger es einst formulierte, das Runde, das ins Eckige muss, im Zentrum stehen. Drei Wochen, in denen Fussballfans viele Stunden vor dem Fernseher verbringen werden. Höchste Zeit also, sich zu überlegen, wie man die Spiele verfolgen will. Anders als bei der nächsten Fussball-WM, die in Brasilien stattfinden wird, finden die Spiele der Europameisterschaft zu günstigen Fernsehzeiten statt. Anpfiff ist jeweils entweder um 18 Uhr oder um 20.45 Uhr. Also: Wie wollen Sie die Spiele verfolgen?

Grosser Bildschirm

Klar: Am schönsten sieht Fussball auf einem wirklich grossen Fernseher aus. «Wirklich gross» – das meint heute über 1,5 Meter Bilddiagonale. Ein Beispiel für ein solches Riesenteil ist der Samsung-Grossbildfernseher mit der Kennung UE60D8080. Der Fernseher hat eine Bilddiagonale von 61 Zoll – das sind über 152 Zentimeter. Das ganze Gerät ist 1,35 Meter breit und 86 Zentimeter hoch. Spektakulär ist dabei, dass der Bildschirm nur gerade drei Zentimeter tief ist. Möglich macht das die LED-Technik. Das Kürzel steht für «Licht emittierende Diode» und bezeichnet kleine Kristallelemente, die unter Stromeinfluss leuchten können. Optisch fallen die Bildschirme durch satte, leuchtende Farben und ein tiefes, dunkles Schwarz auf. Vom riesigen Bild abgesehen, bietet der Samsung-Fernseher alle Vorzüge eines modernen Multimedia-Fernsehers. Er ist in der Lage, 3-D-Bilder anzuzeigen und kann per WLAN oder Kabel aufs Internet zugreifen und Apps ausführen. So kann man direkt über den Fernseher Facebook, Skype, Youtube oder Twitter nutzen oder auch im Internet surfen.

Beamer statt Fernseher

Natürlich kann es sein, dass die Installation eines Grossbild-Fernsehers am häuslichen Widerstand scheitert. Nicht jeder kann wie «King of Queens»-Held Doug Heffernan in den Keller ausweichen und da für sich und seine Kumpels ein Fernseh-Fussball-Bier-und-Chips-Refugium aufbauen. In solchen Fällen ist ein Beamer eine gute Möglichkeit, wenigstens temporär grosse Bilder in die gute Stube zu zaubern. Im einfachsten Fall hängt man dafür ein Bild ab und projiziert die Fussballübertragung an die nackte Wand. Oder man hängt ein Leintuch über die Wohnwand und lässt die Fussballhelden darauf erscheinen. Heller und schärfer wird das Bild natürlich mit einer Spezialleinwand aus dem Fachhandel – im Notfall tut es aber ein gestärktes Leintuch. Bloss gut gebügelt sollte es schon sein.

Projektoren, die auch grosse Leinwände bestreichen können, müssen mit einer entsprechenden Optik ausgestattet sein und über eine gute Auflösung verfügen. Ein Beispiel für einen solchen Projektor ist der Heimkino-Projektor H6500 von Acer. Er bietet eine Auflösung von 1920 × 1080 Bildpunkten bei 24 Bildern pro Sekunde – das entspricht dem sogenannten Full-HD-Standard. Das Bild kann dabei auf eine Diagonale von bis zu 7,62 Metern aufgeblasen werden – das stellt auch Grossbildschirme in den Schatten. Angeschlossen wird das Gerät per HDMI-Kabel an den TV-Tuner oder über USB oder RS 232 an einen Computer.

Zwar finden die Spiele heuer zu guten Fernsehzeiten statt, so mancher Fussballfan wird aber dennoch in die Situation kommen, dass er sich nicht in die gute Stube vor den Fernseher zurückziehen kann. Keine Bange: Auch die Fussball-EM lässt sich auf Handy oder iPad verfolgen. Möglich machen es verschiedene Apps, welche das Live-Fernsehprogramm über Internet übertragen. Allerdings funktioniert das nur, wenn man eine gute Datenverbindung hat. Eine günstige Alternative dazu sind kleine, portable Fernsehgeräte wie der Lenco Travel für knapp 60 Franken mit einer Bilddiagonale von neun Zentimetern. Darauf ist der Fussball zwar kaum mehr zu sehen – aber lieber die wichtigsten Spiele im Briefmarkenformat verfolgen als gar nicht. Oder?

Noch bis zum 17. Juni läuft bei Interdiscount das grosse EM-Gewinnspiel! Zu gewinnen gibts attraktive Preise. So winken als Hauptpreis beispielsweise drei Millionen Franken, ein Daihatsu Cuore oder eine Woche Luxusferien im Hotel Adula in Flims-Waldhaus.

Die Lose dazu gibts gratis in jeder Interdiscount-Filiale, und zwar solange Vorrat. Dabei sind die Lose wahre Tausendsassas und bieten verschiedene Gewinnmöglichkeiten. Zu gewinnen gibts nicht nur die erwähnten Hauptpreise mittels eines persönlichen Gewinncodes auf jedem Los, sondern auch die Möglichkeit, gratis an einen Fernseher zu kommen. Denn wer in der Zeit des Gewinnspiels einen neuen Fernseher kauft, kann mit dem Los auch an einem spannenden Tippspiel teilnehmen. Mit ein wenig Glück kann man so einen Teil oder auch den ganzen Kaufbetrag für den TV zurückgewinnen.

Und falls alle Stricke reissen: Jedes Los bietet einen Sofortgewinn, der direkt in der Filiale eingelöst werden kann. Die Gewinncodes für die Hauptgewinne werden ab dem 2. Juli in allen Interdiscount-Filialen ausgehängt.

Mehr dazu unter: www.interdiscount.ch

I think I Spider

Wenn Sie den Titel dieser App lesen und sich dann sagen: «I understand just train-station», also nur Bahnhof verstehen, dann haben Sie absolut recht: Diese App ist «Not from bad parents» – wirklich nicht von schlechten Eltern. Nein, das ist nicht englisch, das ist «denglisch»: Wörtlich übersetzte deutsche Sprüche. Zum Kringeln. Die Sprüche funktionieren deshalb nur unter Deutschsprachigen. Wenn Sie unter Englischsprachigen so reden, dann denken die: «you have not more all cups in the board» – Sie haben nicht mehr alle Tassen im Schrank. Die App bietet solche Sprüche einmal am Tag als Mitteilung oder auch zum Nachschlagen. Auf jeden Fall gilt: «You laugh you broken» – da lachen Sie sich kaputt.

iTunes, Gratis

Touch-Mouse

Kaum etwas hat sich so durchgesetzt wie die Idee des berührungsempfindlichen Bildschirms – oder auf gut Englisch: des Touch Screens. Wie tief man das Konzept aufgesaugt hat, wird einem spätestens dann bewusst, wenn man in einem gedruckten Magazin durch Wischen zu blättern versucht oder ein Bild mit zwei Fingern vergrössern will. Geht nicht: Die Welt ist nicht so berührungsempfindlich, wie man es möchte. Ein Gerätchen jedoch bietet neu ein Touch-Feeling und befreit die Finger von der Suche nach dem Knopf: die Maus. Apple-Benutzer kennen des Feeling schon länger, jetzt kommen auch PC-Anwender in den Genuss einer Touch-Mouse.

Möglich macht es die gleichnamige Maus von Microsoft. Die Maus ist ganz auf Windows 7 ausgerichtet und lässt sich ganz über eine berührungsempfindliche Oberfläche bedienen. Sie reagiert auf Bewegungen mit einem, zwei oder drei Fingern: andocken, bewegen, minimieren, maximieren, auf einer Webseite vor- oder zurückblättern, zwischen Aufgaben wechseln – kaum etwas, was sich nicht durch eine Fingergeste befehlen lässt. Durch «Swipen» mit allen drei Fingern kann man sich zum Beispiel alle offenen Fenster anzeigen lassen. Wer Mühe hat, sich die Gesten einzuprägen, kann sich beim Erlernen übrigens Zeit lassen: Man kann mit der Maus auch ganz herkömmlich herumfahren und klicken. Untenrum verfügt die Maus über die sogenannte Bluetrack-Technik und lässt sich deshalb auf fast jeder halbwegs planen Fläche einsetzen – vom Pult bis zu den Jeans.

Preis: Fr. 30.90.–

Erhältlich bei Fust

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Matthias Zehnder

Ehemaliger Chefredaktor

Foto:
Imago, zVg
Veröffentlicht:
Montag 21.05.2012, 10:31 Uhr

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