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Das Gehäuse der Design-Lautsprecherboxen kommt aus dem 3-D-Drucker.

Sogar Möbel kann man drucken – und alles am Stück.


Keine Zukunftsmusik mehr: Schuhe aus dem Drucker.

3-D: Drucken in der dritten Dimension

3-D-Drucker machten in den letzten sechs Jahren eine rasante Entwicklung durch. Sie drucken komplexe 3-D-Objekte an einem Stück und immer mehr Materialien werden druckfähig gemacht. Dieser Entwicklung widmet sich eine Ausstellung in Zürich.

Sogar im Weltraum nutzt die Nasa 3-D-Druck:« So müssen die Astronauten nur das Nötigste mitnehmen. Weitere Gegenstände werden ihnen als Druckvorlage übermittelt und sie drucken sie im All», sagt Marta Malé-Alemany. Sie ist eine von zwei Kuratoren für die Ausstellung «3-D − Dreidimensionale Dinge drucken» im Museum für Gestaltung Zürich. Gezeigt werden neuere Entwicklungen im 3-D-Druck.

3-D-Druck braucht dieselbe Voraussetzung wie 2-D-Druck: Eine Druckvorlage am PC. Für 3-D-Drucker gibt es dafür Software. Zudem ist es mittels 3-D-Scan möglich, eine Vorlage zu erstellen. Am häufigsten wird im 3-D-Druck schichtweise aufeinander gedruckt. Schon heute können 3-D-Drucker – vor allem industrielle – eine Fülle von Materialien drucken: thermoplastische Kunststoffe, Gips und Pulver zur Herstellung von Glas und Metallen. Selbst Schokolade und menschliche Haut kann man drucken. Ein Trend ist die Entwicklung multimaterieller 3-D-Drucker, die mit verschiedenen Materialien drucken.

Prototypen solcher Drucker gibt es zwar schon, sie sind aber noch nicht auf dem Markt. Mit multimateriellen Druckern könnte man auch den Stromkreis einer Lampe mitdrucken. Dagegen lassen sich mit 3-D-Software heute schon Gegenstände mit ineinandergreifenden Elementen entwerfen und dreidimensional ausdrucken – wie man es mit herkömmlichen Produktionsmethoden kaum schafft. «Ein weiterer Vorteil von 3-D-Druckern ist, dass man Material sehr sparsam einsetzen kann», sagt Andres Janser, Kurator am Museum für Gestaltung. «Wenn man Luftlöcher eindruckt, braucht man weniger Material, der Gegenstand wird leichter.» Sinnvoll ist das etwa bei einem Implantat, einem Knochen- oder Gelenkteilchen. Allerdings müssen die Hohlräume während des Druckvorgangs ausgefüllt werden. «Als Füllmaterial verwendet man ein einfaches, günstiges Material, das danach weggespült wird. So kann zum Beispiel der Verbrauch von wertvollem Titan minimiert werden», sagt Janser. Auch zur Herstellung von Flugzeugbauteilen könne man diese Hohlraumtechnik anwenden, womit die Flieger leichter würden.

Mit hoch entwickelter 3-D-Scan-Technologie kann man heute Gegenstände in einem Programm beliebig anpassen. Dies ermöglicht Spezialanfertigungen wie Prothesen, Implantate, Schuhe und mehr, individuell mittels 3-D-Druck. 3-D-Drucker unterscheiden sich in der Verwendung verschiedener Materialien und Techniken.  Die Objekte aus der Ausstellung wurden mit vier Verfahren hergestellt. «Es gibt zwei Drucker, die mit verflüssigtem Material arbeiten, meist  Kunstharz oder thermoplastische Kunststoffe. Punktuell verflüssigt, wird das Material aufgetragen und verfestigt sich wieder», sagt Janser. Andere Drucker arbeiten mit Partikeln und Pulvern: Das kann Sand, Lebensmittel- oder Metallpulver sein, das von hochpräzisen Lasern oder UV-Strahlen erhitzt und punktuell verschmolzen wird. «Weil man das sehr genau steuern kann, ist es möglich, sehr feine Objekte herzustellen», so Janser.

3-D-Drucker zum selbst Zusammensetzen gibt es ab 1500, zusammengesetzte ab 2700 Franken.

Sehen Sie sich hier Videos über 3-D-Drucker und deren Produkte an

Samsung 3-D-Fernseher

Der Samsung UE 40ES8080 hat einen Full-HD-Bildschirm mit 102 Zentimetern Diagonale, mit einer 800-Hz-Bildwiederholungsfrequenz und LED-Hintergrundbeleuchtung. Trotz seiner Grösse ist er nur 3 Zentimeter schmal und 11,8 Kilogramm schwer. Er bietet 3-D-Fernsehen mit zwei mitgelieferten Spezialbrillen, verfügt über DVB-C-, DVB-S2- und DVB-T2-Tuner und bietet einige Spezialfunktionen: Sprachsteuerung, Gestensteuerung und Gesichtserkennung über eine integrierte Kamera. Drei HDMI-Anschlüsse und ein Scart- sowie diverse Audio-Anschlüsse bieten genug Steckplätze für TV-Zubehör. Der Fernseher ist internetfähig. Er verfügt über einen Common-Interface Plus(CI+)-Steckplatz für eine Digital-TV-Karte und drei USB-Steckplätze. Der Samsung UE 40ES8080 ist für 1368 Franken bei Microspot erhältlich.

Bei www.microspot.ch

Wortschmied

«Wortschmied» ist eine rasante Version von Scrabble. Es wird auf Zeit gespielt. Der Spieler kann sich die Spielfeldgrösse aussuchen: Je grösser das Feld, desto mehr Buchstaben stehen zur Verfügung. Die Buchstabenreihenfolge eines Wortes wählt man mittels Wischbewegung über die Felder oder indem man die Felder in der richtigen Reihenfolge antippt. Zu einem Wort verbinden lassen sich nur nebeneinanderliegende Buchstaben – auch diagonal. Man kann die Buchstaben auf dem Spielfeld mischen oder das Buchstabenensemble verwerfen und neue erhalten. Hat man ein Wort geschrieben, verschwinden die benutzten Buchstaben und werden durch neue ersetzt. «Wortschmied» ist gratis bei Google Play und im App-Store erhältlich – nicht verwechseln mit «Wortschmied Pro».

Gratis im Google Play Store und im App-Store.

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Annina Striebel

Redaktorin

Foto:
Museum für Gestaltung/ Sofia Lagerkvist, Charlotte von der Lancken, Anna Lindgren, Katja Sävström (Front Design): Materialized Sketch Furniture – Johanna Spath, Johannes Tsopanides: Cloudspeaker – Platform studio: Fraktaler Tisch – Sjors Bergmans: Head over Heels
Veröffentlicht:
Freitag 22.02.2013, 17:24 Uhr

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