Mit Wautzi in die Ferien: Das BVET hilft bei den Reisevorbereitungen

Wer mit Wautzi oder Büsi in die Ferien will, muss vor Reiseantritt wichtige Dinge beachten, damit der Vierbeiner problemlos in das Urlaubsland einreisen darf.

Auch die Richtlinien im Land selbst sollten bekannt sein. Doch alle relevanten Informationen zusammenzutragen ist nicht immer einfach: So herrscht beispielsweise in Österreich und Italien Maulkorbpflicht, wenn man dort mit Wautzi in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist. Um Tierhaltern die Reisevorbereitungen zu erleichtern, hat das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) eine Onlinehilfe entwickelt. Sie sorgt nun für Durchblick im tierischen Paragraphendschungel.

Einreise- und Impfbestimmungen nun auf einen Blick
Rechzeitig vor Reiseantritt müssen Frauchen und Herrchen nicht nur für sich selbst klären, ob Impfnachweise, gesundheitliche Vorkehrungen oder Visa-Bestimmungen für das Urlaubsland erforderlich sind. Auch für Hund und Katz sind entsprechende Vorbereitungen und Nachweise zu treffen, will man nicht riskieren, dass seine Tiere an der Grenze stranden. Dank des Online-Fragetool „Mit Hund oder Katze über die Grenze“ können alle relevanten Fragen bequem und ohne grossen Zeitaufwand geklärt werden. Das Fragetool ist jederzeit erreichbar über die zentrale Homepage des Bundesamtes für Veterinärwesen unter www.bvet.admin.ch. Einerlei, ob die Reise nach Italien, Frankreich oder über den europäischen Kontinent hinaus führt: Herrchen und Frauchen können dort für sämtliche Länder der Welt abfragen, welche Dokumente, Impfungen und Labortests ihr vierbeiniger Reisebegleiter für die Rückreise braucht.

Regionale Abweichungen bei örtlichen Veterinärbehörden erfragen
Wer sein Urlaubsland in die Suchmaske eingibt, erhält nicht nur Auskunft über die örtlichen Bestimmungen, sondern auch eine entsprechende Empfehlung. So rät der BVET ganz klar ab, wenn das Urlaubsziel zu einem Tollwutrisikoland gehört. „Unsere Onlinehilfe enthält auch alle Informationen für die Einreise in die Schweiz“, beschreibt Marcel Falk, Pressesprecher des Bundesamtes für Veterinärwesen. Die Bestimmungen anderer Länder, die von Land zu Land variieren und selbst von Stadt zu Stadt verschieden sein könnten, seien nicht enthalten. Diese müssten Tierhaltende bei den jeweiligen Botschaften des Reiselandes sowie bei den dortigen Veterinärbehörden erfragen. Denn „das Bundesamt für Veterinärwesen kann nicht für die Richtigkeit seiner diesbezüglichen Informationen garantieren“, fügt Falk hinzu.

Auch Tierhalter können Hinweise eintragen
Was jedoch einfliessen soll, sind die von Tierhaltenden gesammelten Informationen und gemachten Erfahrungen, die sie online per Formular eintragen können. Durch diese hilfreichen Tipps und Hinweise erweitert sich die Datenbank und bietet einen wertvollen Mehrwert. Auch wer bislang gute Erfahrungen gemacht hat, sollte sich gut überlegen, ob er seinem Vierbeiner eine anstrengende Urlaubsreise zumuten kann. Denn „die Fahrt im Auto oder der Flug und die unbekannte Umgebung am Ferienort können für Tiere vor allem in den Sommermonaten sehr belastend sein“, warnt Falk vom BVET. Zudem kämen gerade in wärmeren Ländern verschiedene Krankheitserreger und Parasiten vor, die dem Tier schwer zusetzen könnten. Das Bundesamt empfiehlt daher, rechtzeitig vor Reiseantritt mit Wautzi oder Büsi einen Tierarzt aufzusuchen und eingehend zu besprechen, welche vorbeugenden Massnahmen wie Impfungen angezeigt sein könnten.


Linktipp für interessierte Herrchen und Frauchen:
Die Onlinehilfe „Mit Hund und Katze über die Grenze“ ist direkt über die Startseite des BVET erreichbar.


Weitere Informationen gibt die BVET-Broschüre „Ich reise mit Hund oder Katze “ sowie die Website der Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte www.geliebtgeimpft.ch

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Susanne Reininger

Tierexpertin

Veröffentlicht:
Donnerstag 23.06.2011, 14:20 Uhr

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