Schön, wenn unser täglich Brot so gut ist wie dieses Buurebrot.

Buurebrot: Ein Stück Heimat

Zu Hause ists halt doch am schönsten. Weil da gutes, frisches, knuspriges, fein duftendes Brot auf uns wartet.

Das Erste, was mein Bruder machte, als er nach einem längeren Aufenthalt in Australien nach Hause zurückkehrte? Er lief schnurstracks zur Brotschublade in der Küche, schnitt sich ein dickes Stück Bauernbrot ab und biss herzhaft hinein. «Das hab ich sowas von vermisst», nuschelte er mit vollem Mund und schloss verzückt die Augen. Hier haben wir es: Vergessen Sie Käse, Schoggi und Wein – der wahre Inbegriff für Heimat ist für viele Schweizer Brot. Simples, ehrliches Brot. Und jeder, der mal länger auf einem anderen Kontinent gelebt hat, würde das sofort unterschreiben.

Sie glauben es nicht? Dann schauen Sie mal etwas genauer hin, wenn Sie das nächste Mal am Flughafen jemanden abholen. Wenn Sie Glück haben, können Sie beobachten, wie ein Weltenbummler mit einem schönen Laib Brot und einem Cervelat begrüsst wird. Natürlich gibt es auch in den USA, in Australien und den meisten anderen Ländern Brot. Nur leider verstehen die Menschen darunter oft labbrige Schei- ben viereckigen Toastbrots. Damit es überhaupt nach etwas schmeckt, wird es dann mit Erdnussbutter oder einer Konfitüre vollgeschmiert. Und manchmal wird das Brot gar im Kühlschrank aufbewahrt. Welch ein Frevel!

Echtes Brot braucht Luft und Liebe. Echtes gutes Brot schmeckt auch einfach so, ganz ohne dicken Belag. Wie zum Beispiel das rustikale Buurebrot. Es hat eine knusprige, leicht bemehlte Kruste und ist innendrin wunderbar feucht. Weil Butter und Milch zu den Zutaten gehören, bleibt es besonders lange frisch. Bis die Bäckerskunst so weit fortgeschritten war wie heute, mussten aber viele Tausend Jahre vergehen. Anfangs war Brot einfach ein Brei aus zerstossenem Getreide und Wasser, der auf heissen Steinen getrocknet wurde. Später entdeckte man, wie der Teig durch Säuerung mit Hefen und Bakterien lockerer und voluminöser wurde. Bei den alten Ägyptern war die Brotbackkunst besonders weit fortgeschritten. Brot wurde dort so sehr verehrt, dass man Verstorbenen manchmal sogar einen Brotkorb mit ins Grab gab.

Auch bei uns war Brot lange Zeit ein wertvolles Grundnahrungsmittel. Mein Vater, der auf einem Bauernhof aufwuchs, erzählte uns Kindern jeweils, wie es bei ihm zu Hause nie frisches Brot zu essen gab. Direkt vom Bäcker kamen die Laibe zuerst für zwei Tage in den Vorratsraum, damit sie etwas trockener wurden. So mochte man weniger davon essen und das Brot hielt länger. In meiner Jugend gab es hingegen frisches Brot in rauen Mengen. Doch unserer Mutter wäre es nicht im Traum in den Sinn gekommen, altbackenes Brot wegzuwerfen. Trockenes Brot wurde in Weisswein oder Milch eingelegt und im Ofen mit Käse überbacken. Oder in verquirlten Eiern gebadet, angebraten und mit Zimt-Zucker bestreut.

Es war erstaunlich, was für eine Fantasie meine Mutter entwickelte, wenn es darum ging, Brot wiederzuverwenden. Meine Brüder und ich verfolgten da eine ganz andere Strategie. Denn am allerbesten, da waren wir uns einig, am allerbesten schmeckte das Brot ganz frisch vom Bäcker. Deshalb hauten wir auch immer kräftig rein, wenn das knusprige, duftende Brot auf dem Tisch stand. Auf dass es möglichst keine Reste gab.

Zubereitung

Eine deftige Ankeschnitte mit Konfi und ein Stück Käse ergeben ein prima Znüni!!

... wird zu einem zarten Brot

Zeit ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Herstellung von Brot. Je länger der Teig reifen kann, desto besser wird sein Geschmack. Beim Bioverita Buurebrot reift der Vorteig während rund 20 Stunden. In dieser Zeit entwickeln sich die Aromen, und die Mehlbestandteile vermischen sich mit dem Wasser. Das Resultat ist ein kompaktes, zartes, dunkelbeiges Brot mit unregelmässigen Löchern.

Ein weiterer Vorteil der «langen Teigführung», wie das die Bäcker nennen: Das Brot ist feuchter und bleibt länger frisch. Das Bio Suisse Buurebrot besteht ausschliesslich aus Schweizer Zutaten wie Weizen und Roggenmehl, Bio-Kartoffelflocken und Bio-Butter.

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Nicole Hättenschwiler

Stv. Chefredaktorin

Foto:
Ferdinando Godenzi
Styling:
Marianne Ettlin
Veröffentlicht:
Montag 06.08.2012, 00:00 Uhr

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