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Sabine Reber

Sabine Reber ist Schriftstellerin und Gartenpublizistin. Mit Gärten beschäftigt sich die 41-Jährige seit über 10 Jahren. Ihre Erfahrungen gibt sie in Kursen, Büchern und Kolumnen weiter. Bisher sind von ihr drei Gartenbücher erschienen: «Endlich gärtnern»,«Traumpaare im Beet» und «Ein Gartenzimmer für mich allein». Alles über ihre Bücher, Kurse und den Webshop auf:

Die letzten 5 Blogbeiträge von Sabine Reber

Sabine Reber
schreibt am 22.05.2015
Blog: «Gartenblog mit Sabine Reber»


Emilia: Klein aber fein

Mitunter sind es ganz kleine Blümchen, die einen ausserordentlich freuen. So die Emilia coccinea Scarlet Magic von Pro Specie Rara, die heute Morgen im Ateliergarten aufgeblüht ist. Sie ist so klein, das ich sie nicht scharf fotografieren kann, aber ihr leuchtendes Rot ist so unglaublich, dass ich euch das Blümchen doch nicht vorenthalten will. Hier ist sie:


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Sabine Reber
schreibt am 13.05.2015
Blog: «Gartenblog mit Sabine Reber»


Gesunde Rosen ohne Gift

Ich sag's ja immer: Rosen sind nicht so heikel, wie viele Leute meinen. Und ja, sie wachsen und blühen und sind gesund, auch wenn man sie nicht spritzt. So wie die wunderbare Arthur-Bell-Rose, die derzeit bei mir im Atelier blüht. Sie bekommt nichts ausser im Herbst eine Portion Bio-Eselmist. Sonst mache ich gar nichts, ich spritze auch keine sogenannten Bio-Mittelchen. Es ist nämlich so: wenn ein Mittel giftig genug ist, um die Läuse zu killen, dann wird es mit grösster Wahrscheinlichkeit auch die Marienkäferlarven umbringen. Und dann nimmt der Teufelskreis seinen Lauf. Also lieber einfach sein lassen, und warten, bis sich ein Gleichgewicht einpendelt. Der Trick, damit die Rosen ohne Gift gesund bleiben? Ihr müsst gesunde Sorten auswählen! Die Unterschiede sind riesig, und die Züchter machen grosse Fortschritte. Am besten haltet ihr euch an das ADR-Gütesiegel. Alle Rosen, die die Allgemeine Deutsche Rosenprüfung bestehen, lassen sich problemlos ohne Gift kultivieren. 


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Sabine Reber
schreibt am 05.05.2015
Blog: «Gartenblog mit Sabine Reber»


Neu anpflanzen

So bei dem nassen Wetter draussen arbeiten, das ist natürlich nicht ohne. Aber gestern hab ich doch bei einer Kundin geholfen, einen neuen Bauerngarten anzulegen. Natürlich klebt die Erde am Spaten, an den Stiefeln, an den Knie, aber dafür konnten wir problemlos alle Stauden versetzen, die noch am falschen Ort standen. Derzeit könnt ihr praktisch alles ausgraben und umpflanzen, ohne dass es Schaden nimmt! Und dann haben wir erst einmal zwei Reihen Himbeeren und Erdbeeren gesetzt. Die wachsen nun natürlich auch bestens an in der weichen, nassen Erde. Auf der anderen Seite des Gartens haben wir diverse Beerensträucher und Säulenäpfel gepflanzt. Also, wenn ihr den Regen nicht scheut, dann auf zum frohen Pflanzen! Jetzt wächst einfach alles gut an, und wenn dann das schöne Wetter kommt, dann könnt ihr euch zurücklehnen und geniessen. Viel Spass im Pflotsch!

(Bild: der neue Garten beim Restaurant Chappeli, Grenchenberg)


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Sabine Reber
schreibt am 24.04.2015
Blog: «Gartenblog mit Sabine Reber»


Kleinen Ast flicken

Gerade bei den kleinen Obstbäumchen auf dem Balkon kann es mal vorkommen, dass aus Versehen ein Ast abbricht. Im Atelier ist mir jetzt auch neulich jemand mit dem Auto über das Apfelbäumchen in der Ecke gefahren beim parkieren. Ich habe natürlich geschimpft, aber was will man, wenn's kaputt ist, dann hilft nur noch flicken. Wenn der Ast nur halb abgebrocken ist, kann man ihn oftmals tatsächlich retten. Ich habe das letzten Frühling bei einem Bäumchen auf dem Balkon gemacht, das beim Transport beschädigt worden ist. Und siehe da: Die Bruchstelle ist wieder zusammengewachsen, und jetzt blüht das Bäumchen munter auch an dem verletzten Ast. Ich habe aus der Not einfach ein Pflaster drumgewickelt. Das funktioniert bestens, besonders mit atmungsaktivem Heftpflaster. Die hat man ja immer zur Hand und muss nicht extra ein Baumverbandszeug kaufen (ich weiss gar nicht ob es das gibt! gelegentlich hab ich auch schon Floristentape für solche Zwecke verwendet. Aber Heftpflaster hält fast besser) Also, und hier auf dem Foto der Beweis, dass es funktioniert! Manchmal sind es ja so ganz einfache Kniffe, die viel bewirken können!


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Sabine Reber
schreibt am 17.04.2015
Blog: «Gartenblog mit Sabine Reber»


Goldlack

Der Goldlack ist viel zu wenig bekannt. Dabei ist er so ein dankbarer Frühlingsblüher! Meine dunkelrote Sorte habe ich vor zwei Jahren vor die Mauer gepflanzt, und er kommt jedes Jahr wiede, und versamt sich auch etwas. Es gibt auch gelbe, zitronengelbe und orange Sorten. Eine wirklich hübsche an sich zweijährige Pflanze, die aber am Fuss einer wärmenden Mauer mehrjährig ist. Das heisst, ihr könnt jetzt zwei, drei junge, blühende Pflänzchen kaufen (ihr findet sie bei den Zierpflanzen), und wenn es ihnen passt, dann habt ihr fortan immer etwas Goldlack im Garten. Ich mag die dunkelrote Farbe vor der hellen Steinmauer. Aber je nach Standort sieht es auch gut aus, wenn sich die verschiedenen Farben mischen. Also, das wäre doch ein Projekt für das wohl verregnete kommende Wochenende: etwas Goldlack pflanzen!


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