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Filmkritik: Jack and the Giants

«Jack and the Giants» ist die neuste Verfilmung des Märchens «Hans und die Bohnenstange» - ein actiongelandener Film der Spass macht.

 

Jack ist ein armer Bauernjüngling und lebt im Königreich Cloister. Abenteuer kennt der Waise nur aus seine heiss geliebten Büchern. Seine Lieblingsgeschichte ist die Legende um den früheren König Erik. Diese erzählt von Riesen die in einer Welt zwischen Himmel und Erde leben. Diese zwei Welten werden eines Tages mit einer Riesenranke aus einer Zauberbohne verbunden. Die Riesen klettern an der Ranke auf die Erde und kommen auf den Geschmack von Menschenfleisch. Das Ende der Menschheit scheint nahe. Doch ein paar Priestern gelingt es, das Herz eines Riesen zu schmelzen und daraus eine Krone für König Erik zu schmieden. Der Träger dieser Krone hat die Macht, den Riesen Befehle zu erteilen. Und so kann König Erik die Riesen dazu zwingen, in ihre Welt zurückzukehren. Die Riesenranke wird gefällt um den Riesen den Rückweg zu verhindern. Damit die zwei Welten nie mehr verbunden werden, wird König Erik nach seinem Tode mit den restlichen Zauberbohnen und der Krone zu Grabe getragen. So hatte die Geschichte ihr Ende und ging über zur Legende.

Bis Jack von einem Mönch auf der Flucht einen Sack mit Bohnen in die Hand gedrückt bekommt und Jack das Versprechen abringt, sie ins Kloster zu bringen und ja nicht mit Wasser in Berührung kommen zu lassen. Jack geht jedoch nach Hause. Am Abend desselben Tages macht Jack eine zweite ungewöhnliche Begegnung, ein Reiter sucht in seinem Bauernhaus Schutz vor dem Regen. Dieser Reiter stellte sich als niemand anders als Prinzessin Isabelle heraus, einzige Tochter des Königs und zukünftige Königin von Cloister. Isabelle ist wieder mal aus dem Palast ausgebüxt um das Abenteuer zu suchen – und um ihrem Verlobten Lord Roderick zu entfliehen, dem schmierigen Berater des Königs. Da beginnt es auf einmal im Haus zu rumoren und aus dem Boden spriesst mit unglaublichem Tempo eine Riesenranke die das ganze Haus mit sich in die Höhe reisst. Während die Prinzessin zusammen mit dem Haus in die Höhe schiesst fällt Jack auf die Erde zurück und bleibt dort reglos liegen. Was ist passiert? Jack hat eine der Zauberbohnen des Mönchs auf dem Fussboden verloren. Diese ist durch ein Loch in den Dielen auf die Erde unter sein Haus gefallen und dort mit dem Regenwasser in Berührung gekommen – was das Wachstum der Riesenranke ausgelöst hat.

Am nächsten Morgen wird Jack vom König und dessen Soldaten aus der Ohnmacht geweckt. Er erzählt was passiert ist und obwohl seine Geschichte wenig glaubhaft klingt, gibt es keinen Zweifel an der Riesenranke, die sich in den Himmel streckt. Der König schickt seine besten Männer los um die Prinzessin zu retten. Anführer der Truppe ist Elmont, Chef der Palastwache. Zur Rettung der Prinzessin meldet sich auch überraschend deren Verlobter Lord Roderick und auch Jack, der sich in die schöne Prinzessin verguckt hat.  Nach einem beschwerlichen Aufstieg, bei dem sie die Hälfte der Männer verlieren, stossen sie auf Land – und das Haus von Jack. Nur die Prinzessin ist nirgends zu finden. So erklimmen sie das neue Land um die Prinzessin zu suchen. Bald wird ihnen klar, dass die Prinzessin geschnappt wurde und zwar von niemand anderem als von den in diesem Land lebenden Riesen. Nun gilt es nicht nur die Prinzessin zu finden, sondern auch die Riesen davon abzuhalten, auf die Erde zu kommen. Doch nicht alle Mitglieder des Rettungstrupps haben die gleichen Absichten …

Das Fazit

Bryan Singer hat aus dem englischen Märchen «Hans und die Bohnenranke» «Jack the Giant Slayer» (Jack and the Giants also Jack und die Riesen) gemacht. Damit schliesst er sich dem momentanen Trend an, alte Märchen actionreich zu Verfilmen wie vor ihm schon Rupert Sanders der aus Schneewittchen eine kämpferische Braut werden liess oder Tommy Wirkola der Hänsel und Gretel als schlagkräftige Hexenjäger mit Armbrust für die Kinoleinwand inszenierte.

Und ehrlich gesagt macht diese Inszenierung von «Jack the Giant Slayer» auch wirklich Spass zum Zuschauen – sofern man gerne Filme in 3D schaut. Die Story ist schnell und kurzweilig umgesetzt, die Dialoge sind teilweise wirklich lustig und mit Ewan McGregor, Nicholas Hoult, Eleanor Tomlinson und Stanley Tucci kann sich auch der Cast als durchaus illuster bezeichnen lassen. Jungs mögen vielleicht beklagen, dass die Riesen nicht ganz so gut animiert sind wie es heutzutage technisch möglich wäre mir, als auf diesem Gebiet wenig versiertem Mädchen, ist das jetzt nicht gross aufgefallen. Ein Film für Klein und Gross, der intellektuell nicht anspruchsvoll ist aber gute und solide Unterhaltung. Und manchmal braucht ein Kinofilm gar nicht mehr zu sein.

 

Kinostart

In den Kinos

Regie

Bryan Singer

 

Drehbuch

Mark Bomback, David Dobkin, Darren Lemke, Christopher McQuarrie, Dan Studney

 

Produzenten

Neal H. Moritz, David Dobkin, Ori Marmur, Bryan Singer, Patrick McCormick

 

Kamera

Newton Thomas Sigel

 

Cast

Jack: Nicholas Hoult

Isabelle: Eleanor Tomlinson

Elmont: Ewan McGregor

Lord Roderick: Stanley Tucci

Craw: Eddi Marsan

Wicke: Ewen Bremner

King Brahmwell: Ian McShane

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Michaela Schlegel

Redaktorin

Veröffentlicht:
Freitag 15.03.2013, 18:26 Uhr

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