Drucken, scannen, kopieren: Qual der Wahl

Nicht jeder Drucker eignet sich für jeden Nutzer. Sparen bei der Anschaffung lohnt sich nicht immer, denn oftmals sind die Betriebskosten bei günstigen Modellen umso höher.

Soll es ein Tintenstrahler, ein Laserdrucker oder ein Multifunktionsgerät sein? Günstige Tintenstrahldrucker gibt es bereits ab etwa 50 Franken. Sie sind spartanisch ausgestattet und meist langsamer als die teureren Pendants. Dazu kommen höhere Betriebskosten. Wenignutzer sind damit gut bedient.

Da nach längerem Nichtgebrauch vertrocknete und damit verstopfte Druckköpfe drohen, sollte man den Drucker mindestens einmal in der Woche nutzen. Zudem empfiehlt sich der Kauf eines Modells mit separaten Farbpatronen, die einzeln auszuwechseln sind. Für Fotos sind Tintenstrahldrucker die beste Wahl, da die Farbverläufe mit speziellem Fotopapier besser gelingen als bei den anderen Druckertypen.

Die etwas teureren Büro-Drucker arbeiten schnell, leise und liefern qualitativ bessere Ergebnisse. Wer ein paar Franken mehr ausgibt, bekommt bereits einen netzwerkfähigen Tintenstrahldrucker, der von sämtlichen Computern im Heimnetz verwendet werden kann. Umweltbewusste Käufer achten auf die Duplex-Option, mit der sich doppelseitig drucken und somit Papier sparen lässt.

Vielnutzer greifen am besten zu einem Lasermodell. Geht es vor allem um Texte, so reicht die Monochrom-Variante (druckt schwarz-weiss) vollkommen aus. Selbst billige Geräte bieten eine gute Qualität und vor allem ein hohes Tempo. Zudem drohen bei dieser Technologie keine verstopften Düsen. Hier gilt wie bei den Tintenstrahlern: Wer mehr ausgibt, druckt zumeist schneller und günstiger.

Farblasergeräte sind verhältnismässig teuer in der Anschaffung und im Unterhalt. Vor allem der Farbtoner geht ins Geld. Mit einem kleinen Trick lassen sich jedoch Kosten sparen: Während die Landkarte für den nächsten Ausflug bunt sein muss, kommt man bei einem Kochrezept oder einem Konzertticket gut ohne Farbe aus. Das lässt sich mit wenigen Klicks in den Einstellungen festlegen. Sparen lässt sich auch, indem man die Auflösung verringert.

Wer regelmässig Fotos drucken möchte, greift am besten zu einem speziellen Fotodrucker. Hobbyfotografen können ihre Bilder darauf schnell und unkompliziert ausdrucken – bei kleinen, mobilen, akkubetriebenen Modellen sogar unterwegs und in höchster Qualität. Wer aber denkt, er könne damit sparen, täuscht sich: Ein gutes Labor kostet in der Regel nicht mehr, denn Spezialpapier und -tinte sind sehr teuer. Dafür hat man das Ergebnis bei der Selbstdruck-Methode gleich in der Hand.

Wer neben dem Drucker auch einen Scanner braucht und gelegentlich auch kopieren möchte, ist mit Multifunktionsgeräten am besten bedient. Diese werden mit Laser- oder Tintenstrahltechnologie angeboten. Da hier drei Geräte in einem Gehäuse untergebracht sind, lässt sich der erfahrungsgemäss sowieso schon knappe Platz auf dem Schreibtisch sparen.

Manche Modelle bieten sogar eine Faxfunktion. Wie bei den speziellen Druckern gilt auch hier: Bei durchschnittlicher Nutzung reicht ein günstiges Gerät aus. Wer aber ein funktionales Display, WLAN, Speicherkartenleser und Automatikfunktionen möchte, sollte etwas tiefer in die Tasche greifen.

Vor dem Kauf: Daran sollten Sie denken!

Geschwindigkeit. Druckgeschwindigkeit für Text und Fotos.

Auflösung. Je höher die Auflösung, desto besser die Qualität. Für Fotos sollte sie mindestens 1200 dpi betragen. Ein Laserdrucker liefert gute Textergebnisse bereits ab 300 dpi.

Druckkosten. Grundsätzlich gilt: Je günstiger das Gerät, desto höher die Betriebskosten. Ein Blick ins Internet, das Datenblatt oder die Preise für Patronen und Toner im Geschäft liefern die nötigen Hinweise.

Funktionen. WLAN, Farbdisplay oder andere Zusatzfunktionen sind komfortabel, aber teurer.

Stromverbrauch und Lautstärke. Diese Werte sind vor allem für Vielnutzer relevant.

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Epson bietet mit der Expression-Home-Serie eine Reihe besonders kompakter Druckermodelle an, die sowohl hoch­wertige Fotos als auch scharfe Texte liefern. Der Expression Home XP-30 beispielsweise ist ein Einstiegsdrucker für Heimanwender und Studenten.

Das Gerät spart dank seiner geringen Abmessungen und den einzelnen Tintenpatronen Platz und Geld. Verwendet werden schwarze Pigment- und bunte Farbstofftinten. Der Epson Expression Home XP-30 schafft bis zu 13 Seiten pro Minute in Farbe und bietet eine Kapazität von 30 Blättern.

Die maximale Auflösung beträgt 5760 × 1440 dpi, angeschlossen wird das Gerät über einen USB-Port. Der kompakte Tintenstrahler ist unter anderem bei Microspot für Fr. 45.45 erhältlich.

Zum Drucker Epson XP-30 bei microspot.ch

Quizoid

Quizoid bietet über 3000 Fragen aus 17 Wissens­bereichen wie Geografie, Geschichte, Sport oder Wissenschaft. Das Hauptmenü ist einfach gehalten, nach dem Start erscheinen gleich die ersten vier Fragen. Wie in jedem guten Quiz steigert sich der Schwierigkeitsgrad mit der Zeit und man erhält verschiedene Joker. So kann der Spieler versuchen, mit dem Zweifach-Joker eine falsche Antwort mit einer weiteren richtigen auszubügeln. Bei einer kniffligen Frage lassen sich mit dem 50:50-Joker zudem die vier Antwortmöglichkeiten auf zwei reduzieren. Der dritte Joker erlaubt dem Spieler, die Frage auszuwechseln. .

Das Spiel Quizoid ist als werbefinanzierte Gratis­version im Google Play Store erhältlich, die Pro-Version bietet neben schwereren Fragen zwei zusätzliche Modi und kostet Fr. 2.40.

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Text:
Michael Benzing
Foto:
ZVG
Veröffentlicht:
Dienstag 26.03.2013, 12:45 Uhr

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