Wer ist der Boss - Büsi oder Wautzi?

„Hunde haben ein Herrchen, Katzen haben Personal." In dieser humorigen Redensart von Tierfreunden steckt schon ein Körnchen Wahrheit. Denn eine Katze ist in der Regel ein unabhängiger Einzelgänger und ist nicht unbedingt auf seinen Menschen angewiesen. Und das zeigt so manches Büsi auch recht deutlich.

Bei Miau gibt's Streicheleinheiten

Ein normal sozialisiertes Büsi zeigt „seinem Menschen sehr klar und deutlich, was es will und was es von ihm erwartet", weiß der renommierte Verhaltensforscher und Katzenexperte Dr. Dennis Turner und ergänzt: „Katzen trainieren und belohnen uns für unser richtiges Verhalten und wenn wir etwas für die Katze machen, tut sie auch etwas für uns." Die Beobachtung des Wissenschaftlers wird auch von Mitgliedern des Online-Forums „Tiere und Menschen" der Coopzeitung bestätigt. So schreibt Katzenhalter „Muggi": Meine Samtpfoten haben mich sehr gut erzogen, um den Finger gewickelt und absolut im Griff: Ein Miauen und sofort gibt es Aufmerksamkeit, Streicheleinheiten."

Büsi schmollt, wenn Frauchen verreist
Auch Kater Merlin ist ein kleiner Bestimmer: „Wenn's nicht nach seiner Schnauze geht, dann ist er beleidigt und straft uns ab, indem er uns für eine Weile ignoriert", berichtet sein Frauchen im Forum www.tiereundmenschen.ch. So merke das Katerle genau, wenn seine Menschen Vorbereitungen für eine Reise treffen. Dann verzieht es sich beleidigt auf eine Kommode oder aufs Sofa und beobachtetet seine Zweibeiner bei ihrem emsigen Tun, miaut manchmal dabei in einem Ton, als wolle es sagen "Ich weiss genau, dass ihr ohne mich fahrt und mich wieder irgendwohin abschiebt, aber ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt!"

Katze darf rein, Hund muss draußen bleiben
Katzendame Isis hingegen zeigt nur bossige Allüren, wenn sie nachts hungrig wird, berichtet Frauchen Mary J.: „Sobald Isis was zu Futtern hat, kann ich wieder schlafen gehen. Ich glaube, wir teilen uns das Chefsein auf." Bei vielen Katzenhalten des Tierforums darf Büsi auch mit ins Bett. Während Büsi im Schlaf zufrieden in der Bettstatt ihres Menschen schnurrt, muss Wautzi draussen vor der Türe bleiben. Denn Hunde im Bett werden meist nicht geduldet und das Schlafzimmer bleibt Tabuzone für die treuen Vierbeiner. „Schliesslich möchte ich nicht von ihnen erzogen und terrorisiert werden. Tja, da liegen Welten dazwischen", gibt Muggi mit einem Smiley-Symbol zu.

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Susanne Reininger

Tierexpertin

Veröffentlicht:
Donnerstag 28.07.2011, 10:44 Uhr

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