Sicherheit für Wautzi als Mitfahrer

In der Urlaubszeit verreisen viele Tierfreunde auch mit ihren Vierbeinern. Wer mehrere Stunden Autofahrt vor sich hat, sollte einige wichtige Dinge beachten, damit nicht nur Herrchen und Frauchen wohlbehalten am Reiseziel ankommen, sondern auch Wautzi.

Hanko liebt es, während der Autofahrt aus dem Seitenfenster zu schauen. Seine Ohren wehen dabei im Fahrtwind wie kleine Flaggen. Ganz klar, dass sich diese lustig anzuschauende Marotte des Autobegeisterten Dalmatinermischlings auf der Autobahn verbietet. Aber auch auf langsameren, aber langen Strecken über Landstrassen sollte das Seitenfenster besser geschlossen bleiben. Denn Zugluft schadet nicht nur den empfindlichen Hundeaugen, sondern auch der Hals- und Nackenregion. Da nutzen auch Hundebrillen herzlich wenig, sie sind eher ein nette Modegag, aber kein wirklicher Schutz. Nach dem Fahrtwind ist die Hitze der Feind Nummer zwei für Wautzi.

Deshalb sollte man auf mehrstündigen Autofahrten etwa alle zwei bis maximal drei Stunden eine Rast einlegen, bei der der Hund das Fahrzeug verlassen kann, sich in einem möglichst schattigen Plätzchen – am besten eine Wiese - ein wenig bewegen und sein Geschäft erledigen kann. Während der Pausen sollte das Tier auch die Gelegenheit haben, einen frischen Schluck Wasser zu schlabbern und eventuell ein nicht zu würziges Guetzeli zu knabbern. Also bitte keine Kaustangen, Rinderohren oder ähnliche Dinge, die Durst machen. Gerät die kleine Reisegesellschaft in einen Stau und es ist abzusehen, dass es über längere Zeit nur noch im Schleichtempo oder im Stop and go vorangeht, ist es empfehlenswert, umgehend von der Autobahn abzufahren und sich einen staufreien Weg über Landstrassen oder Kantonsstrassen zu suchen.

Um Hitze und Staus zu vermeiden, ist es am besten, wenn Herrchen oder Frauchen sehr früh am Morgen oder abends zum Urlaubsziel abstartet. Dass Wautzi während der Rast das Fahrzeug verlassen kann und nicht im überhitzten Auto bleiben muss, versteht sich von selbst. Doch neben Wautzis Wohl ist auch dessen Sicherheit während der Fahrt wichtig: In der Schweiz wie auch in allen Nachbarländern ist es Pflicht, Gepäck und andere Gegenstände – dazu gehört juristisch auch das mitreisende Tier – gut gesichert unterzubringen. In Italien und Spanien wird kontrolliert, ob mitreisende Tiere auch tatsächlich gut gesichert sind. Bei Nichtbeachten oder ungenügender Sicherung wird ein Bussgeld fällig.

Für Wautzis Sicherheit im Auto gibt es verschiedene Alternativen: Falls der Hund auf dem Rücksitz mitfährt einen speziellen Hunde-Sicherheitsgurt mit Brustgeschirr, falls Wautzi im Heck reist, ein entsprechendes Trenn-Netz oder –gitter. Der beste Schutz für Hund und Herrchen aber ist eine stabile Transportbox – auch wenn dann ein bisschen weniger Raum für Herrchens Gepäck bleibt.

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Susanne Reininger

Tierexpertin

Veröffentlicht:
Donnerstag 28.07.2011, 11:17 Uhr

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