Wer sein Parkett selber abschleift, braucht Feingefühl und einen Atemschutz und Schutzbrille.

Parkett schleifen

Verlebtes Parkett erstrahlt durchs Abschleifen in neuem Glanz. Wenn Sie den Aufwand nicht scheuen, können Sie das auch selber machen.

Filz schützt

Bringen Sie an Tisch und Stuhlbeinen Filzgleiter an, wenn Sie keine Kratzer auf dem Parkett mögen.

Schönes dazwischen

Übergänge zu anderen Bodenbelägen lassen sich mit passenden Übergangsschienen perfekt kaschieren.

Die Reihenfolge machts

Erledigen Sie Malerarbeiten vor dem Parkettschleifen, dann haben Sie keine Farbkleckse auf dem neuen Holz.

Boden schleifen

Bei Coop Bau + Hobby können Sie günstig professionelle Schleifmaschinen von Bona zur Renovation Ihrer Parkett- oder anderer Holzböden mieten. Das Bodenrenova-tionssystem von Bona umfasst aber nicht nur hochwertige Mietmaschinen, sondern auch viele andere Hilfsmittel wie Bodenlacke und Wachse.

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Ist das Parkett alt und verlebt und sieht nicht mehr so aus, wie in der tollen Wohnzeitschrift, ist es an der Zeit, dieses durch Abschleifen wieder in den Neuzustand zu versetzen. Ganz ohne ist das allerdings nicht, aber Sie können das.

 
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Egal, ob mit Lack, Öl oder Wachs: Das Parkett muss geschützt werden.

Egal, ob mit Lack, Öl oder Wachs: Das Parkett muss geschützt werden.
Egal, ob mit Lack, Öl oder Wachs: Das Parkett muss geschützt werden.
  • Räumen Sie den ganzen Raum restlos leer und entfernen Sie auch Gardinen und Sockelleisten. Eine der grössten Herausforderungen dieser Arbeit ist der Staub. Tragen Sie beim Schleifen daher immer Atemschutz und Schutzbrille.
  • Fürs Schleifen brauchen Sie eine Parkettschleifmaschine, die Sie sich beispielsweise bei Bau + Hobby ausgeliehen haben. In der Regel wird das ein sogenannter Walzenschleifer sein, es gibt aber auch Tellerschleifmaschinen. 
  • Bei einem normal abgenutzten Parkett reichen in der Regel drei Schleifgänge. Verwenden Sie beim ersten Gang 40er-, beim zweiten Gang 60er- und beim dritten Gang 100er-Schleifmittel. Dann kanns losgehen!
  • Wenn Sie jetzt nicht den Fehler Ihres Lebens machen wollen: Senken Sie die Schleifrolle immer nur bei a) voller Drehzahl und b), wenn die Maschine in Bewegung ist, aufs Parkett. Tun Sie das nicht, werden Sie unweigerlich einen Absatz oder gar eine Vertiefung ins Holz schleifen. Arbeiten Sie gefühlvoll und mit gleichmässigen Bewegungen. Und zwar wenn immer möglich diagonal zur Holzfaserrichtung.
  • Saugen Sie regelmässig den Staub ab und arbeiten Sie sich auf immer feineres Schleifmittel vor, bis Sie einen Boden haben, der den Vergleich mit einem Kinderpo nicht zu scheuen braucht. Für die Ecken und Ränder verwenden Sie eine kleinere Handmaschine und gehen Sie gleich vor. Ehrensache, dass danach keine Übergänge zu sehen sind.


Tipp: Allfällige Löcher oder Risse im Holz füllen Sie mit einer Mischung aus dem Schleifstaub und Fugenkitt.

  • Entfernen Sie den Staub mit dem Sauger und Staubtuch restlos, bevor Sie das Holz behandeln. Egal, ob Sie den Boden mit pflegeleichtem Lack versiegeln oder Ölen: Halten Sie sich strikte an die Anwendungshinweise des Produkteherstellers und arbeiten Sie immer Nass in Nass. Gönnen Sie sich bei dieser Arbeit eine Pause, werden Sie später garantiert Ränder sehen. Und dafür haben Sie sich die Mühe des Schleifens schliesslich nicht gemacht. Alternativ können Holzböden auch gewachst werden, dann ist Bohnern wie zu Grossmutters Zeiten angesagt. Aber stolz wie Sie sind auf ihren «neuen» Holzboden, wird Ihnen kein Aufwand zu dessen Pflege zu viel sein, oder?

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Stefan Fehlmann

Redaktor

Foto:
Alamy, zVg
Veröffentlicht:
Montag 28.12.2015, 00:00 Uhr

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