Er:

Schneider arbeitet gern und viel, dagegen habe ich nichts. Hinzu kommt aber, dass er sich auch nach Feierabend noch heftig engagiert: Er organisiert Ausstellungen im Ortsmuseum, tritt mit seinem Chor auf, besucht und gibt Kurse, tut dies und das – ohne uns. Schön und gut. Doch wenn es ihm nun das Herz bricht, unsere Kinder allein zu lassen, weil er mit mir einige Tage fortfahren soll, dann könnte er doch auch andere Termine kürzen: Zum Beispiel seine Rennsport-Wochenenden im Ausland und all die anderen zeitraubenden Nebenbeschäftigungen.

Sie:

Gemeinsame Erlebnisse sind wichtig, aber Erfahrungen ohne den Schutz der Eltern zu machen, ist mindestens so wichtig. Wobei ich zugeben muss, dass es mir ganz und gar nicht leicht fällt, die schrittweise Ablösung zu akzeptieren. Ich leide wie ein Schwein. Trösten muss mich dann Schneider. Was übrigens auch ganz schön sein kann, wenn man als Paar miteinander in Erinnerungen schwelgt, damals, als die Kinder noch so klein und in den Ferien immer dabei waren.

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