Traute Zweisamkeit auch in der digitalen Welt. Wer will da schon – wie in der realen Welt – ungebetene Gäste?

Geschützter WLAN-Verkehr

Aber sicher! Mit einfachen Massnahmen können Sie verhindern, dass sich Unbefugte in Ihr Heimnetzwerk einschleichen.

Smartphone, TV, Spielkonsole – sie alle brauchen Internet. Und so kommt kaum ein Haushalt ohne Heimnetzwerk aus. Die schnellste und sicherste Variante ist das Kabel, doch meist wird heute ein Funknetz verwendet, das sogenannte WLAN. Kein Wunder: Mobile Geräte haben in der Regel gar keinen Kabelanschluss, und die Verkabelung weit vom Router entfernter Geräte ist oft eine mühsame Angelegenheit. Das WLAN hat allerdings einen Nachteil: Wegen der recht grossen Reichweite können sich Hacker von ausserhalb der Wohnung damit verbinden.

Diese Gefahr können Sie aber mit einfachen Mitteln deutlich reduzieren und so unerwünschten Eindringlingen das Leben schwer machen. Als Erstes sollten Sie die Zugangsdaten des Routers ändern. Dazu gehört nicht nur ein neues Passwort, sondern auch der Name des Netzwerks (SSID). Zur Absicherung des Heimnetzwerks sollte unbedingt die derzeit sicherste WPA2-Verschlüsselung verwendet werden. In der Bedienungsanleitung Ihres Routers steht, wie das bei Ihrem Modell funktioniert.

WPS meiden

Einige Router bieten die Möglichkeit, Geräte via WPS (Wi-Fi Protected Setup) zu verbinden: Dazu braucht es nur einen Tastendruck und die Eingabe eines Codes. Die Einfachheit dieser Methode verleitet viele dazu, Geräte auf diese Weise mit ihrem Netzwerk zu verbinden. In der digitalen Welt schliessen sich aber Einfachheit und Sicherheit meist gegenseitig aus – so auch in diesem Fall. Bereits wurden diverse schwere Sicherheitslücken aufgedeckt – lassen Sie also besser die Finger von der WPS-Funktion!

Ausschalter betätigen

Das sicherste WLAN ist ein deaktiviertes WLAN. Schalten Sie die Funktion also einfach aus, wenn Sie nicht benötigt wird. Sollte Ihr Router keinen entsprechenden Knopf besitzen, so greifen Sie zu diesem Zweck via Internet-Browser wie beispielsweise Firefox, Edge oder Chrome auf den Router zu. Wie Sie vorgehen müssen, entnehmen Sie ebenfalls der Bedienungsanleitung des jeweiligen Routers. Dies ist eine banale, aber sehr wirksame Massnahme – einem ausgeschalteten Funknetz kann auch der versierteste Hacker nichts anhaben.

WLAN-Reichweite vergrössern

Falls die Wohnung sehr gross und verwinkelt ist oder man auch in einem anderen Stockwerk beziehungsweise im Garten surfen möchte, reicht die Reichweite des Senders eventuell nicht aus. Abhilfe bieten hier sogenannte Repeater, die das Signal verstärken. Sie werden einfach zwischen Quelle und Empfänger aufgestellt und konfiguriert. Da durch die grössere Reichweite die Sicherheit abnimmt, sollten Repeater nur bei Bedarf eingesetzt werden.

Geschwindigkeit testen

Die von den Providern versprochenen Geschwindigkeiten sind in der Regel höher als die tatsächliche. Grundsätzlich ist zudem die Verbindung über ein Ethernet-Kabel schneller als über WLAN. Wer wissen möchte, wie schnell das Heimnetz wirklich arbeitet, sollte einen Speedtest vornehmen.

Party mit den Trolls

Wer nach dem Dreamworks-Film noch nicht genug hat von diesen knuddeligen Winzlingen, der bekommt mit «Trolls: Crazy Party Forest!» eine App als Bonusmaterial. In diesem Game baut der Spieler eigene Troll-Dörfer und interagiert mit Charakteren aus dem Film. Er kann seine Lieblingstrolls in eine Familie aufnehmen und sich den individuellen Bedürfnissen der jeweiligen Figuren annehmen, um etwa ihre Talente wie Tanzen, Musikauflegen oder Yoga zu fördern. Natürlich dürfen auch die Partys nicht zu kurz kommen. Bei diversen Mini-Games können Gäste derart beeindruckt werden, dass sie ebenfalls im Dorf einziehen.

«Trolls: Crazy Party Forest!», gratis (mit In-App-Käufen) für iOS und Android, ab 3 Jahren.

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Text:
Michael Benzing
Foto:
Alamy, ZVG
Veröffentlicht:
Mittwoch 16.11.2016, 00:40 Uhr

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