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Das obligate Gipfelfoto.

Am Fusse des Kilimandscharo im Urwald.

Am Fusse des Kilimandscharo im Urwald.

Am Fusse des Kilimandscharo im Urwald.

Ein Chamäleon, das unseren Weg kreuzt

Je höher wir steigen, desto karger wird die Pflanzenwelt.

Markant sind die eigentümlichen Riesen-Senezien. Im Hintergrund ein Blick auf die Ebene rund um den Kilimandscharo mit der Stadt Moshi.

Ein Sunbird.

Sonnenaufgang im Horombo-Lager.

Ab 4000 Meter wird die Landschaft ganz karg. Dafür ist der Blick auf den Kilimandscharo jetzt besonders gut.

Sonnenaufgang auf dem Schuttkegel des Kilimandscharos.

Das Gelände beim letzten Aufstieg ist steil und unwegsam.

Die letzten Gletscher auf dem Krater des Kilimandscharo.

Chief-Guide Charly übergibt das Diplom, das belegt, dass man den Uhuru-Peak, den höchsten Punkt Afrikas, erreicht hat.

Zu einem Kilimandscharo gehört eine Safari. Hier kann man die ganze reiche Tierwelt Afrikas bestaunen.

Zu einem Kilimandscharo gehört eine Safari. Hier kann man die ganze reiche Tierwelt Afrikas bestaunen.

Zu einem Kilimandscharo gehört eine Safari. Hier kann man die ganze reiche Tierwelt Afrikas bestaunen.

Über 100 Kilometer zieht sich der imposante Gnu-Trek, der im Herbst von der Serengeti in den Ngorngoro-Nationalpark zieht.

Zu einem Kilimandscharo gehört eine Safari. Hier kann man die ganze reiche Tierwelt Afrikas bestaunen.

Zu einem Kilimandscharo gehört eine Safari. Hier kann man die ganze reiche Tierwelt Afrikas bestaunen.

Zu einem Kilimandscharo gehört eine Safari. Hier kann man die ganze reiche Tierwelt Afrikas bestaunen.

Zu einem Kilimandscharo gehört eine Safari. Hier kann man die ganze reiche Tierwelt Afrikas bestaunen.

Zu einem Kilimandscharo gehört eine Safari. Hier kann man die ganze reiche Tierwelt Afrikas bestaunen.

Aufstieg auf den Kilimandscharo

Orient Express, Machu Picchu, Ayers Rock oder gleich eine Weltreise? So manch einer hat einen Reisetraum. Unser Redaktor hat seinen umgesetzt. 

Redaktor Thomas Compagno zeigt, wo er hin will.

Redaktor Thomas Compagno zeigt, wo er hin will.
http://www.coopzeitung.ch/Aufstieg+auf+den+Kilimandscharo Redaktor Thomas Compagno zeigt, wo er hin will.

Neapel sehen und sterben. «Vedi napoli e poi muori», hat Goethe 1787 auf seiner Italien-Reise geschrieben. Er zitierte damals eine neapolitanische Redensart, die Touristikfachleute noch heute gerne verwenden. «Rom sehen und sterben», «Paris sehen und sterben» etc. Die Verwendung der Redewendung, deren Herkunft man nicht kennt, ist jedoch nicht ganz korrekt, denn im italienischen Original enthält sie ein Wortspiel, das sich nicht übersetzen lässt: Muori heisst einerseits sterben, so hiess aber auch ein Dorf bei Neapel.
Wie auch immer. Jeder und jede hat eine Traumdestination, die er oder sie einmal im Leben besucht und gesehen haben will: eine Safari in Afrika, einmal durch den Panamakanal fahren, auf der Chinesischen Mauer stehen oder vielleicht eine Weltreise? Xavier und Céline Pasche (Seite 18) haben eine solche gemacht. Sie waren fünf Jahre unterwegs. Das ist vielleicht nicht für alle geeignet. Anderes ist schon eher realistisch.
Zum Beispiel die Besteigung des höchsten Bergs Afrikas, des Kilimandscharo. Die Vorbereitung übernimmt ein Reiseveranstalter, Klettern muss man nicht können, es reicht, sich fit zu halten. Vor Kurzem kam unser Kollege Thomas Compagno von dort zurück, mit viel Stolz und einem offiziellen Diplom im Gepäck, dass er den Uhuru-Peak auf 5895 Meter über Meer erreicht habe.

Der Gipfeltag am Berg 

25 Träger und Guides trugen Material und Gepäck auf den Kilimandscharo.

25 Träger und Guides trugen Material und Gepäck auf den Kilimandscharo.
http://www.coopzeitung.ch/Aufstieg+auf+den+Kilimandscharo 25 Träger und Guides trugen Material und Gepäck auf den Kilimandscharo.

«Meine Beine werden langsam etwas schwer und träge. Jeder Schritt ist eine Herausforderung, obschon unser Marschtempo sehr langsam ist. Schritt, Pause, Schritt, Pause. Es ist der sogenannte Kilimandscharo-Schritt. Der ist langsam. So langsam, dass mir vor vier Tagen und auf 1800 Meter über Meer schien, wir würden den Gipfel nie erreichen. Im Schneckentempo gings durch den Urwald mit seiner üppigen Vegetation. Den Schritt gab Tourenleiter Marc unerbittlich vor. Er motiviert uns immer wieder zur Langsamkeit und zum Ge-niessen der abwechslungsreichen Landschaft. Doch nun bin ich irgendwo an einer Bergflanke, weit über 5000 Meter. Jetzt gehts gar nicht schneller, es gibt nicht genug Sauerstoff dafür.

Die Weckmannschaft kommt mit warmem Wasser zum Waschen und Kaffee (Horombohütten auf 3700 m).

Die Weckmannschaft kommt mit warmem Wasser zum Waschen und Kaffee (Horombohütten auf 3700 m).
http://www.coopzeitung.ch/Aufstieg+auf+den+Kilimandscharo Die Weckmannschaft kommt mit warmem Wasser zum Waschen und Kaffee (Horombohütten auf 3700 m).

Nach einer halben Nacht in der letzten Hütte, der Kibo-Hütte auf 4700 Metern, sind wir um 1 Uhr losgegangen – unser tansanischer Chief-Guide Charly (50) an der Spitze. Heute packen wirs, heute erklimmen wir den Gipfel des Kilimandscharo. Seit fünf Stunden sind wir schon unterwegs, den Blick im Schein der Stirnlampe stur auf die Fersen des Vordermannes gerichtet – vielleicht sind es die Fersen der Vorderfrau. Spielt keine Rolle. Zwei Schritte vor, einen halben sinke ich zurück, wieder zwei vor. Es ist sechs Uhr morgens und die Sonne schickt ihr erstes schwaches Licht auf die Welt. Nun sehe ich, wo ich bin: auf einen Schuttkegel des Kilimandscharo. 600 Höhenmeter haben wir heute schon gemeistert, etwas über 400 liegen bis zum Kraterrand noch vor uns. Der Schuttkegel ist gewaltig. Der Weg will nicht mehr aufhören.

Minusgrade in Afrika

Die Hochebene auf etwa 4500 m.

Die Hochebene auf etwa 4500 m.
http://www.coopzeitung.ch/Aufstieg+auf+den+Kilimandscharo Die Hochebene auf etwa 4500 m.

Auf dieser Höhe ist es auch in Afrika kalt. Das Thermometer zeigt minus fünf Grad Celsius. Wir tragen die wärmste Kleidung am Körper. Im Rucksack ist nur das Nötigste: Regenschutz, etwas Kleines zum Essen, viel zu trinken. Charly geht auch jetzt, nach fünf Marschstunden, mit seinem konstanten, langsamen Schritt voraus: Schritt, Pause, Schritt, Pause. «Pole-pole» heisst das auf Suaheli, der Sprache der Einheimischen, «immer langsam». Es bewährt sich. Und trotzdem: Die Luft bleibt einem hier oben sehr schnell weg. Jede kleine Anstrengung, und sei es nur das Zustecken des Beckengurts, bringt mich ins Schnaufen. Hier oben kann man schnell an seine Grenzen stossen.

In den letzten Stunden sind uns etliche Berggänger entgegengekommen, die umdrehen mussten. Ein zwiespältiges Gefühl beschleicht mich: die heimliche Überheblichkeit («Ha, der kann nicht mehr») mischt sich mit Respekt («Dort, wo der umgedreht hat, muss ich erst mal hin»). Während des acht- bis neunstündigen Aufstiegs bleibt viel Zeit zum Nachdenken. Mir fallen die Warnungen wieder ein: Fast jeder schien jemanden zu kennen, der umdrehen musste, weil es nicht mehr ging. Und die anderen warfen mit Zahlen um sich: 10 Prozent erreichen den Gipfel nie. Ich wehre mich gegen solche Gedanken: «Bei Verlosungen gewinne ich auch nie, warum sollte ich ausgerechnet jetzt zu den 10 Prozent gehören … ?» Also stapfe ich weiter – im Gleichschritt mit Charly.

Nicht genug Sauerstoff

Rast am Gipfeltag auf etwa 5200 m.

Rast am Gipfeltag auf etwa 5200 m.
http://www.coopzeitung.ch/Aufstieg+auf+den+Kilimandscharo Rast am Gipfeltag auf etwa 5200 m.

Kurz vor sieben Uhr scheint der Gilman’s Point zum Greifen nah. Jetzt kommt felsiges Gelände. Immer wieder bin ich gezwungen, einen hohen Tritt zu überwinden. Das ist so anstrengend, dass ich danach stehen bleiben und drei-, viermal tief Luft holen muss. Es ist einfach nicht genug Sauerstoff da, ein einziger Atemzug reicht für eine solche Anstrengung nicht. Nach einer weiteren halben Stunde habe ich die letzten, vielleicht 100 Höhenmeter bewältigt. Die Oberschenkel fühlen sich leer an, aber ich bin auf dem Gilman’s Point angekommen, auf 5685 Metern über Meer und fast am Ende meiner Kräfte.
Innerhalb von etwa 15 Minuten erreicht unsere ganze Gruppe den Gilman’s Point. Hier gilt der Kilimandscharo als bezwungen. Eine tolle Leistung, zumal das Gros der Gruppe meine 51 Jahre locker toppt. Die Mehrheit hat gar den 60. Geburtstag schon hinter sich. Viele haben gelitten, aber alle haben den Kraterrand erreicht – ohne Höhenkrankheit, ohne pharmazeutische Unterstützung. Das ist nicht selbstverständlich: «Die meisten», hat mir Chief-Guide Charly zwei Tage vorher erklärt, «nehmen Diamox oder ein ähnliches Präparat.» Es beugt der Höhenkrankheit vor. «Nur Kaufmann Trekking will das nicht.» Er sagt das mit anerkennendem Respekt.
Nach einer Verschnaufpause nimmt unsere Gruppe den letzten Aufstieg auf den Uhuru-Peak in Angriff. Es geht nun noch langsamer, denn die Luft ist noch dünner. Schritt, Pause, Pause, Schritt, Pause, Pause. Wir brauchen eine Stunde für die letzten 1500 Meter. Die Seen in der Ebene, die wir in den Tagen des Aufstiegs immer wieder gesehen haben, verschwinden im Dunst. Dafür entschädigt der Blick auf die letzten Gletscher, als wir die Markierungstafel auf dem Uhuru-Peek erreichen, dem höchsten Punkt Afrikas auf dem höchsten freistehenden Berg der Welt.

1200 Meter hinauf, 2000 hinunter

Erholung auf der Safari: 
Leopard in der Serengeti.

Erholung auf der Safari: 
Leopard in der Serengeti.
http://www.coopzeitung.ch/Aufstieg+auf+den+Kilimandscharo Erholung auf der Safari: 
Leopard in der Serengeti.

Hier könnte die Geschichte enden. Aber ein Trekking ist nie auf dem Gipfel zu Ende. Nach neun Stunden und 1200 Höhenmetern Aufstieg folgt der Weg zurück. Weit zurück. Wir müssen am selben Tag noch über 2000 Höhenmeter hinunter. Der Abstieg erfolgt in etwas mehr als vier Stunden. Die Jassrunde am Abend ist schneller vorbei als auch schon.
In diesen sechs Wandertagen begeisterte der Kilimandscharo mit einer täglich wechselnden Landschaft und einer abwechslungsreichen Pflanzenwelt. Auch das macht ein Trekking zum höchsten Berg Afrikas lohnenswert. Die meisten Veranstalter bieten das Kilimandscharo-Trekking zudem in Kombination mit einer Safari und Badeferien an. Die Besuche in den Nationalparks Tarangire, Ngorongoro und Serengeti offenbaren uns in den folgenden Tagen die ganze reiche Natur und Tierwelt Tansanias.»

Kilimandscharo-Trekking

6 Tage Kilimandscharo-Besteigung mit erfahrener Schweizer Reiseleitung, 3 Tage Safari, 2 Tage Kultur und Relaxen

Gruppengrösse:
12 bis 14 Gäste

Preis:

Fr. 5380.– pro Person

Übernachtungen:

  • 4 Übernachtungen im idyllischen Marangu-Hotel am Fusse des Kilimandscharo
  • 5 Übernachtungen in Berghütten
  • 1 Übernachtung im Safaricamp 
  • 1 Übernachtung in einer Lodge
  • 1 Übernachtung in einem Stadthotel 

Optional:
Safariverlängerung Serengeti und/oder Badeverlängerung Sansibar

Dieser Reisebericht entstand in Zusammenarbeit mit Kaufmann Trekking und Let’s go Tours.

Hier geht’s zu Let’s Go Tours
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«

Träume sind der Antrieb für unser Leben»

Cinzia Pusterla, Psychologin
Cinzia Pusterla, Psychologin

Coopzeitung: Woher kommt der Wunsch, sich auf eine lange Reise zu begeben?
Cinzia Pusterla: Aus psychologischer Sicht könnte Reiselust paradoxerweise das Bedürfnis zur Selbstfindung manifestieren. Der Alltag erlegt uns Zwänge auf, die unser Leben und unseren gesamten Tagesablauf bestimmen. Während einer Reise haben wir jedoch die Möglichkeit, unseren eigentlichen Bedürfnissen Aufmerksamkeit zu schenken.

Ist das somit nicht eine Realitätsflucht?
Eine kurzfristig organisierte Reise kann eine Realitätsflucht darstellen. Wenn aber der Traum von einer Reise bereits seit Langem besteht und man dem genau festgelegten Reiseziel eine persönliche Bedeutung beimisst, denke ich, dass es sich um ein Projekt der Selbstfindung handelt.

Sollte man also einen Traum dieser Art gedeihen lassen?
Das ist nicht zwingend notwendig. Wenn ein solcher Traum besteht, ist er wichtig, da er die Suche nach der Wahrheit darstellt, die uns unser Leben lang begleitet.

Ist es wichtig, dass dieser Traum realisiert wird, oder reicht es, einen solchen Traum einfach nur zu haben?
Für die Realisierung solcher Träume ist Hartnäckigkeit erforderlich, auch Mut, aus dem Alltag auszubrechen, der zwar anstrengend ist, aber auch Sicherheit vermittelt. Wenn sich jemand seinen Traum erfüllt, hat er die zufriedenstellende Gewissheit, dass er ganz viel für das Erreichen seines Ziels investiert hat.

Sollte man sich einen anderen Traum suchen, wenn der erste realisiert wurde?
Wenn man für die Zukunft Hoffnungen hegt, kommt man ohne einen Traum nicht aus. Ist der Wunsch in Erfüllung gegangen, kann man die Erinnerungen an das Erlebte mitnehmen. Es kann aber auch sein, dass jemand, der sein Ziel erreicht hat, nun an die Zukunft denken und sich ein anderes Ziel stecken möchte. Sicher ist jedoch, dass Träume der Antrieb für unser Leben sind.

Xavier (35) und Céline Pasche (34) sind moderne Nomaden. Das Waadtländer Paar reiste fünf Jahre lang per Velo durch Asien.

Die Pasches unterwegs in Tadschikistan

Die Pasches unterwegs in Tadschikistan
http://www.coopzeitung.ch/Aufstieg+auf+den+Kilimandscharo Die Pasches unterwegs in Tadschikistan

«Es war weit mehr als eine Reise, es ist zu unserer Lebensart geworden!», sagt Xavier Pasche über seine zurückliegende Reise. Mit seiner Frau Céline fuhr er von der Schweiz quer durch ganz Asien nach Neuseeland. Sie besuchten 32 Länder und legten 50 000 Kilometer mit reiner Muskelkraft zurück – mehr als eine Erdumrundung. Die Internetgemeinde konnte die Reise auf ihrem Blog «Lumières d’ailleurs» mitverfolgen. «Unser Traum war es, mit dem Velo auf dem Landweg nach Neuseeland zu fahren», erzählt Céline. «Wir rechneten mit rund drei Jahren, es sind fünf geworden.» Man gewöhne sich an das Nomadenleben. Fragen wie: Wo schlafen wir heute Nacht? Wo finden wir Wasser?, machten einem sehr schnell keine Angst mehr. «Wir sind stets unserer Intuition gefolgt und haben jeden Tag eine Lösung gefunden. Als Nomaden ein einfaches Leben zu führen, ist für uns ein Lebensstil. Wir haben es nie als reine Herausforderung betrachtet!» 

Xavier (35) und Céline Pasche (34)

Xavier (35) und Céline Pasche (34)
http://www.coopzeitung.ch/Aufstieg+auf+den+Kilimandscharo Xavier (35) und Céline Pasche (34)

Und was war ihr Antrieb, um diesen Traum zu verwirklichen? «Die Landschaften, der Wunsch, Neues zu entdecken, und die Menschen», antwortet Céline. «Wir haben unsere Velos nie abgeschlossen. Wir vertrauten den Leuten. Und wurden nicht enttäuscht. Die Leute haben uns oft geholfen.» Als beispielsweise ihr Kocher in Sibirien den Geist aufgab, klopften sie an die Tür eines der Häuer mitten im Nirgendwo – das nächste Dorf lag 50 Kilometer entfernt: «Wir wurden in einer Datscha mit Feuerstelle empfangen. Das war genial!», erinnert sich Céline. «Wir haben gelernt, Vertrauen ins Leben zu haben – selbst bei –35 °C inmitten der mongolischen Steppe.» Finanziert haben sie ihre Reise durch Erspartes. Zudem haben sie sich mit Schreiben von Artikeln etwas dazuverdient.

In Syrien kurz vor dem Krieg

Nayla hilft ihrem Vater im australischen Busch.

Nayla hilft ihrem Vater im australischen Busch.
http://www.coopzeitung.ch/Aufstieg+auf+den+Kilimandscharo Nayla hilft ihrem Vater im australischen Busch.

Die Reisenden waren von der Gastfreundschaft der Menschen berührt, vor allem im Nahen Osten. «Syrien ist einer unserer Favoriten», meint Xavier. «Das Velo hat uns viele Türen geöffnet. Während der ersten Wochen in Syrien mussten wir unser Zelt kein einziges Mal aufstellen», fügt Céline hinzu. «Man lud uns zum Tee und zum Essen ein ... und schliesslich zum Übernachten.
Tochter Nayla (2 ½) wurde in Malaysia geboren. Ihre Ankunft veränderte die Art zu reisen: «Wir haben versucht, Naylas Rhythmus zu folgen», erzählt der Vater. «Wir machten alle zwei Stunden eine Pause, um uns auszuruhen.» 

In Kambodscha übernachtete die Familie oft im Freien.

In Kambodscha übernachtete die Familie oft im Freien.
http://www.coopzeitung.ch/Aufstieg+auf+den+Kilimandscharo In Kambodscha übernachtete die Familie oft im Freien.

Céline und Xavier Pasche sind nun für einige Monate in der Schweiz und berichten an Gratisvorträgen in der Westschweiz über ihre Erlebnisse, die sie auch in einem Buch beschrieben haben. Diesen Sommer gehen sie wieder auf Reise, diesmal in den Norden: Sibirien, Hokkaidō, Alaska, Kanada und Skandinavien stehen auf dem Programm. Ein neues Abenteuer, das man im Internet mitverfolgen kann (nur auf Französisch). Das Paar wird Kinder fotografieren und die Bilder an Schulen zeigen, um den Jugendlichen die unglaubliche Vielfalt unseres Planeten und seiner Bewohner näherzubringen. «Unkenntnis führt zu Angst. Das ist menschlich. Wir wollen auf die anderen zugehen und ein positives Bild vermitteln», erklärt Xavier Pasche. «Wir sind glücklich, deshalb machen wir weiter.»

Hier geht’s zum Blog der Familie Pasche

Frage der Woche!

«

Wo liegt das Ziel Ihrer Traumreise?»

Haben Sie einen Reisetraum? Oder sonst einen Lebenstraum? Schreiben Sie uns in den Kommentaren.

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Thomas Compagno

Redaktor

Foto:
Thomas Compagno, Céline und Xavier Pasche
Veröffentlicht:
Montag 08.02.2016, 00:00 Uhr

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