Zwei Apfelbäume können sich gegenseitig befruchten - wenn sie gleichzeitig blühen.

Balkonäpfel

Jetzt ist Zeit, um Apfelbäume zu pflanzen. Im Topf kultiviert, finden Säulenapfelbäumchen auch dem auf Balkon Platz.

Diesen Herbst habe ich 16 Äpfel geerntet von meinen zwei Säulenbäumchen auf dem Balkon. Das klingt nicht nach viel, aber die Bäumchen sind so klein, dass diese Ernte doch ein kleines Wunder ist. Zumal heuer ja nicht so ein gutes Garten- und Apfeljahr gewesen ist. Doch die Miniaturbäumchen sind unglaublich krisenresistent. Sie werden auch bei ungünstiger Witterung nicht krank, und da sie bei mir unter dem Vordach stehen, haben sie sogar den Hagel heil überstanden. So sind diese 16 wunderschönen, knackigen Äpfel das Beste, was meine Pflanzen dieses Jahr hergegeben haben.
Deshalb sage ich jetzt allen, die mich um Rat fragen, ohne zu zögern: Pflanz einen Apfelbaum! Wir sollten eh alle mehr Bäume pflanzen. Und Apfelbäume sind so dankbar: Im Frühling blühen sie wunderschön und ziehen Bienen an. Im Sommer kann man den Äpfeln beim Wachsen zusehen und im Herbst kann man ernten.

Damit sie schon im nächsten Frühling blühen, sollte man sie jetzt pflanzen. So können sie vor dem Winter noch Fuss fassen in der frischen Erde. Bei den meisten Apfelsorten braucht es zwei, damit sie einander gegenseitig befruchten können. Am besten kauft man gleich zwei Sorten und erkundigt sich im Laden, welche wirklich zusammenpassen. Sie müssen gleichzeitig blühen, sonst klappt es nicht mit der Befruchtung.

Bäumchen in Ruhe lassen

Wer keinen Garten hat, braucht nicht auf eigene Äpfel zu verzichten. Die neuen Säulenbäumchen bleiben so kompakt, dass sie viele Jahre lang in einem Topf wachsen können. Bei Coop gibt es die Cats-Serie, robust und klein genug für jeden Balkon. Wenn sie jetzt gepflanzt werden, tragen sie im nächsten Jahr die ersten Früchte. Die Cats-Bäumchen haben eine gute Frosthärte, können also in einem normalen Winter draussen stehen bleiben. Die Äste müssen nicht geschnitten werden. Beim Transport aufpassen, dass sie oben nicht abbrechen. Denn sie sollen die Säulenform behalten und sich nicht vergabeln. Der dümmste Fehler wäre, die Spitzen abzuschneiden!

Zur Stärkung düngen

Was ich meinen Säulenapfelbäumchen an Pflege gönne: Alle drei, vier Jahre hebe ich sie im Herbst aus ihren Gefässen. Ich zupfe die Wurzeln auseinander, schneide sie etwas zurück, schüttle die alte Erde ab und pflanze die Bäumchen in frische Bio-Erde ein. So kann ich auch kontrollieren, ob sich unerwünschte Viecher wie Dickmaulrüsslerlarven eingenistet haben.

Dann noch zum Düngen: Während der Wachstumsphase gebe ich einmal die Woche Flüssigdünger ins Giesswasser. Und ab und zu streue ich zerbröselte Eierschalen auf die Erde. Sie zersetzen sich langsam und geben den Bäumchen zusätzliche Kraft.

Direkt in den Garten
Wer Apfelbäume draussen pflanzt, sollte ein Loch ausheben, das doppelt so gross ist wie der Wurzelballen.

Viel Platz und Luft
Die Wurzeln gut lockern und auseinanderzupfen. Auch die Erde im Pflanzloch sollte gut gelockert sein.

… und Wasser!
Sorgfältig mit Erde auffüllen und einschwemmen, sodass die Wurzeln in der Erde kleben. Nicht gleich düngen!

  

Schöne Töpfe

Gefässe für Bäumchen

Was darf es sein: Greencats, Redcats, Goldcats, Suncats oder Starcats? Säulenäpfel gibt es bei Coop Bau + Hobby zum Preis von je Fr. 49.95.

Auch Gefässe sind dort zu finden, so der Quadro Liscio, Länge × Breite 40 cm, 35 cm hoch für Fr. 76.95. Ebenfalls aus Kunststoff und raffiniert ist die doppelwandige Blumenkiste Palmea braun (ganz oben: Sie bietet Schutz vor Frostschäden, hat ein Wasserreservoir mit Überlauf und ist rollbar. Masse: 70 cm, Höhe: 55 cm, Fr. 279.–.

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Sabine Reber

Bloggerin

Foto:
living4media, zvg
Veröffentlicht:
Montag 16.10.2017, 16:55 Uhr

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