Ein Beamer sorgt dank des grossen Bildes für ein intensiveres Film-, Dia- und Gameerlebnis – Eintauchen leicht gemacht.

Projektoren: Das müssen Sie wissen

Die Leistungswerte für einen Beamer sind für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Wir erklären die entscheidenden Aspekte.

ANSI-Lumen, Pixel oder Kontrastwert – selbst technisch nicht ganz unbedarfte Menschen kommen angesichts der teilweise unklaren Begriffe schnell an ihre Grenzen, wenn sie sich einen Beamer anschaffen möchten.

Wie stark muss er leuchten?

ANSI-Lumen bezeichnet die Helligkeit des Projektors. Ein Wert von rund 1000 reicht fürs heimische Wohnzimmer aus, sofern es sich gut abdunkeln lässt. Für Räume mit Tageslichteinfall sollten Sie eher zu einem Beamer mit mindestens 2000 ANSI-Lumen greifen. Wer seinen Gästen im nächsten Sommer die Fussball-Euro im Garten präsentieren möchte, sollte keinesfalls unter 3000 Lumen bleiben. Dann lässt sich das Bild gut auf die Haus- oder Garagenwand projizieren. Aber Vorsicht: Mehr Helligkeit führt zu höheren Kosten und kann vor allem in dunklen Räumen zu unerwünschten Blendeffekten führen.

Kontrast

Genauso wichtig wie die Helligkeit ist der Kontrastwert. Er definiert den maximalen Unterschied zwischen Schwarz und Weiss. Beispiel: Bei einem Kontrast von 10'000:1 ist der hellste Punkt 10'000 Mal heller als der dunkelste. Je höher der Kontrast, desto schärfer und brillanter wirkt das Bild. Vor allem in dunkler Umgebung ist ein hoher Wert wichtig, denn ein kontrastarmes Modell kann kein sattes Schwarz abbilden. Gute Geräte haben Kontrastwerte von 10?000:1, Top-Geräte solche von 500'000:1.

Auflösung

Wichtig ist auch die Auflösung. Sie wird in Pixel angegeben und definiert die Anzahl der Bildpunkte, die das Bild erzeugen. Auch hier kommt es auf den Verwendungszweck an: Wer den Projektor meist für Office-Präsentationen nutzt, kommt gut mit 1200 x 800 aus. Für Cineasten und Gamer sollte die Auflösung aber mindestens Full HD (1920 x 1080) betragen, noch besser sind 4K-Modelle mit 4096 x 2160 Pixel.

Für wenig Platz ist ein Kurzdistanz-Beamer eine Alternative. Dank Weitwinkel-Objektiv benötigt er zur Projektionsfläche weniger als einen Meter Abstand. Das macht diese Modelle universell einsetzbar, sie können sowohl als mobiles Präsentationsgerät im Büro als auch in kleinsten Räumen verwendet werden.

Leinwand selbst gebaut mit Spandex und PVC-Rohren

(auf Englisch, von «CNET» auf Youtube)

Leinwand Vor allem für Cineasten und Videospieler empfiehlt sich die Anschaffung einer guten Leinwand. Gute Modelle sind zwar nicht ganz billig, doch auf einer normalen Tapete verliert das Bild an Kontrast, Farben und Licht. Sie sollte vor allem gross genug sein (Faustregel: Bildbreite = halber Abstand zwischen Zuschauer und Leinwand). Der Gain-Faktor, der die Reflexionseigenschaften der Leinwand definiert, sollte zwischen 1,0 und 1,2 liegen. Ob man eine manuelle oder motorbetriebene Version wählt, bleibt dem Geschmack und dem Portemonnaie überlassen.

DLP-Projektor Beamer mit DLP-Technik besitzen schnelle Reaktionszeiten und hohe Detaildarstellung auch in dunkleren Szenen. Sie sind daher die richtige Wahl für multimediale Nutzer, die vor allem Filme anschauen oder gamen.

LED-Projektor Solche Geräte hingegen benötigen wenig Strom und daher auch weniger Kühlung. Das macht sie sehr klein und mobil.

LCD-Projektor Diese Geräte sind relativ preiswert und handlich. Nachteile sind die gegenüber DLP-Modellen höheren Reaktionszeiten und der vergleichsweise laute Lüfter.

Laser-Projektor Hoher Anschaffungspreis und derzeit nur wenige Geräte auf dem Markt. Diese Technologie dürfte aber in der näheren Zukunft eine grosse Rolle spielen, da die Lampen eine sehr hohe Lebensdauer aufweisen und ein sehr gutes Bild mit hohen Kontrastwerten liefern.

Standortwahl Vor dem Kauf sollte man sich überlegen, wo man den Beamer verwenden möchte. Ist der Abstand zur Wand oder Leinwand recht gross, muss die Auflösung und Leuchtkraft grösser sein als in einem kleinen, dunklen Raum. Idealerweise beherrscht der Projektor eine Bildumkehr, um eine Deckenmontage zu ermöglichen.

Fernbedienung Besonders Vielnutzer sollten Sie darauf achten, dass die Fernbedienung beleuchtet ist. So lässt sich das Gerät sogar im Dunkeln einfach bedienen.

Teure Lampen Die teuren Lampen können einen günstigen Projektor schnell zu einer Kostenfalle machen. Deshalb sollten Sie sich vor dem Kauf nach der Lebenszeit und dem Preis einer Lichteinheit erkundigen.

Apples Sportuhr

Die «Apple Watch Sport» (42 mm) zeichnet die wichtigsten Daten wie Strecke, Zeit, verbrannte Kalorien, Schritte oder Herzfrequenz auf und wird damit zum Trainings-Monitor. Sie wird drahtlos via Bluetooth mit dem iPhone verbunden und bietet damit auch die wichtigsten Telefonfunktionen. Unter anderem werden eingehende Anrufe automatisch erkannt. Auf Knopfdruck wird die Uhr zu einer komfortablen Freisprecheinrichtung. Wer beim Joggen gerne Musik hört, kann die Wiedergabe der Songs über die Apple Watch fernsteuern. Das Gehäuse besteht aus eloxiertem Aluminium und ist spritzwassergeschützt.

Die «Apple Watch Sport» (42 mm) ist für Fr. 449.– bei Interdiscount erhältlich.

Zum Produkt bei Interdiscount

Heisse Rennen

Mit Vollgas durch die Strassen der Grossstadt, durch die Kurven driften und in rasante Rennen einsteigen – wer Spass an der «Need for Speed»-Reihe auf der Konsole hat, dürfte auch die mobile Version mögen. Der Spieler wählt aus einer grossen Vielfalt den Traumwagen aus, motzt ihn möglichst umfassend auf und nimmt an einem der Rennen teil, die an jeder Ecke stattfinden. Mit guten Leistungen und riskanter Fahrweise erarbeiten Sie sich Ihren Ruf in der Renngemeinde. Adrenalin-Junkies werden sich an der Nitro-Funktion erfreuen. Doch Vorsicht: Hinter jeder Ecke kann ein Polizeiwagen lauern, der die Verfolgung aufnimmt.

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Text: Michael Benzing

Foto:
GettyImages, zVg
Veröffentlicht:
Montag 19.10.2015, 17:55 Uhr

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