Aus blass wird perfekt: Ein gutes Bildbearbeitungsprogramm muss nicht teuer sein.

Bildbearbeitung: Machen Sie sich ein Bild

Wer seine privaten Fotos gerne korrigieren oder aufmotzen will, braucht dazu nicht unbedingt ein teures Bildbearbeitungsprogramm. Drei Einsteigerprogramme stellen wir hier vor.

Mit den drei Programmen Photoshop Elements, Foto- und Grafikdesigner von Magix und iPhoto können Sie ihre Bilder in Alben verwalten und sie online teilen. Die Bandbreite der Werkzeuge für die Bildbearbeitung variiert.

iPhoto 11

iPhoto 11 ist das einfachste hier vorgestellte Bildbearbeitungsprogramm. Wer seine Fotos nur etwas korrigieren möchte, für den genügt es vollauf. Die Nutzeroberfläche von iPhoto 11 ist sehr bedienerfreundlich, die Möglichkeiten zur Bildbearbeitung sind relativ bescheiden. So können Sie beispielsweise rote Augen korrigieren, etwas aus dem Bild retuschieren, den Bildausschnitt definieren und das Bild ausrichten respektive begradigen. Ausserdem enthält iPhoto ein paar Effektfilter wie Sepia oder Schwarz-Weiss. Mithilfe von Reglern können Sie zudem verschiedene Parameter anpassen – beispielsweise die Farben, die Sättigung oder die Helligkeit.

iPhoto Präsentation (Englisch)

(Video: golem.de)

Photoshop Elements 11

Photoshop Elements 11 bietet dem Nutzer drei verschiedene Bedienoberflächen an: «Schnell», «Assistent» und «Experte». Es offeriert eine passable Palette an Werkzeugen. So zum Beispiel verschiedene Möglichkeiten zum Freistellen von Objekten oder Verbesserungstools wie eine Rote-Augen-Korrektur oder einen Kopierstempel. Dazu kommen Tools zum Zeichnen, zum Begradigen und so weiter. Photoshop Elements bietet einige Effektfilter mehr als iPhoto und hält zudem ein paar Grafiken bereit. Sehr angenehm ist im Expertenmodus die Möglichkeit, verschiedene Bildebenen zu erzeugen, sodass man jeweils an der gewünschten Ebene arbeiten kann und die restlichen nicht beeinträchtigt – das ist vor allem auch dann sinnvoll, wenn Text und Bild involviert sind. Ein nettes Feature von Elements ist unter anderem noch, dass man Animationen mit Text oder Bilder mithilfe verschiedener Ebenen erzeugen kann. Photoshop Elements 11 bietet zwar immer noch deutlich weniger Möglichkeiten als das Profi-Programm Photoshop CS, dafür ist es auch massiv günstiger.

(Video: adobe.com)

Magix Foto- und Grafikdesigner 2013

Auch mit dem Magix Foto- und Grafikdesigner 2013 können Sie Animationen erstellen, Ebenen erzeugen und Retuschen und Bildkorrekturen vornehmen sowie Objekte oder Bildausschnitte freistellen. Er bietet, ähnlich wie Photoshop Elements, eine Werkzeugleiste. Speziell im Programm von Magix ist eine sehr nutzerfreundliche Logo-Maske, mit der man 3-D-Text und -Symbole erzeugen kann.

(Video: YouTube)

Alle drei Programme sind für Einsteiger geeignet. Wer nicht viele Funktionen beansprucht und mit Mac OS arbeitet, ist mit iPhoto 11 gut bedient. Magix Foto- und Grafikdesigner und Photoshop Elements gibt es sowohl für Mac OS als auch für Windows OS. Obwohl Photoshop Elements im Expertenmodus ein paar Funktionen mehr aufweist, dürfte beim Kauf eher entscheidend sein, welche Bedienoberfläche einem angenehmer ist.

Holen Sie Details heraus

Mit dem Bildbearbeitungsprogramm Photoshop Elements können Sie ausgewählte Objekte in Bildern freistellen – hierzu müssen sich Nicht-Grafiker keine mehrere tausendfränkige Software anschaffen. Einige Methoden seien hier kurz vorgestellt.

Am meisten Möglichkeiten ein Bild freizustellen – also einen Bildausschnitt oder Elemente aus einem Bild zu definieren hat man mit Photoshop Elements 11 im Experten-Modus. Unter «Auswählen» und «Ändern» befinden sich die wichtigsten Werkzeuge für diese Aufgabe in der Seitenleiste. Die besten Resultate beim Elemente freistellen erzielt man, wenn man sich nicht nur auf ein Werkzeug beschränkt, weil die Werkzeuge je nach Konturenform spezifisch besser funktionieren. Bei sämtlichen Auswahl-Werkzeugen können Sie den Pixelumfang bestimmen, mit dem Sie selektieren wollen – je kleiner desto genauer. Meist lohnt es sich zuerst mit einer grösseren Pixelzahl zu beginnen und die Feinheiten mit einer gerringeren Zahl auszuarbeiten. Unter «Pinseleinstellungen» können Sie Rundung und Härte der Auswahlkante definieren.

Schnellauswahl, Auswahlpinsel, Zauberstab: Wenn Sie mit einem dieser Instrumente arbeiten, können Sie nachdem Sie einen Teil auf dem Bild markiert haben, mit gedrückter Shift-Taste Fläche hinzufügen oder mit gedrückter Alt-Taste Fläche, die fälschlicherweise mitgewählt wurde, deselektieren.

Lassos eignen sich je nach Form des freizustellenden Gegenstandes auch zur Auswahl. Drei unterschiedliche stehen zur Verfügung: Lasso, Magnetisches Lasso undPolygon-Lasso. Mit dem normalen Lasso können Sie bei gedrückter Maustaste das Objekt oder den Bildausschnitt umfahren – zum Schluss schliesst sich die Lasso-Schlinge automatisch selbst oder Sie fahren mit der Maus bis zum Anfangspunkt, um die Schlinge zu schliessen, dann ist Ihre Auswahl markiert. Das magnetische Lasso heftet sich an die Konturen von Objekten im Bild, die Sie entlang fahren. Beim magnetischen Lasso müssen Sie die Schlinge selbst schliessen. Mit dem Polygon-Lasso umfahren Sie Objekte und setzen dabei Ankerpunkte: Das heisst, jedes mal wenn Sie während des Umfahrens eines Objekts klicken, wird ein Fixpunkt gesetzt, von welchem aus das Lasso weitergezogen wird bis Sie es schliessen.

Mit dem Auswahlrechteck oder der Auswahleslipse ziehen Sie eine Auswahlform um einen Bildausschnitt oder ein Objekt im Bild. Sie können definieren, ob Sie von einem Mittelpunkt auswählen wollen oder ob Sie die Auswahl von einer Seite aus auseinanderziehen.

Mit der «Magischen Extrahierung» gelingt das Freistellen wirklich fast wie von Zauberhand. Um diese anzuwenden wählen Sie unter dem Menupunkt «Bild» die «Magische Extrahierung». Im neuen Fenster, das aufgeht, malen Sie das zu extrahierende Objekt rot an, was Sie weglassen wollen kennzeichnen Sie mit blauer Farbe. Um zu sehen, wie Ihre Kennzeichnung gelungen ist, lassen Sie sich eine Vorschau anzeigen – je nachdem müssen Sie noch etwas nacharbeiten.

Zum Freistellen eines ausgewählten Objekts können Sie die Auswahl beispielsweise mit der Tastenkombination «crtl» und «c» kopieren. Danach wählen Sie im Menu «Datei» auf «Neu» und dort auf «Bild aus Zwischenablage». Dann ist das freigestellte Objekt als separates Bild vorhanden und kann so abgespeichert werden.

Canon: Spiegelreflexkamera

Die EOS 700D ist im Kombipaket mit einem EF 18-135 mm-Objektiv erhältlich.
Dieses bietet einen Zoombereich von Weitwinkel bis Tele mit optischem Bildstabilisator. Die Kamera erreicht eine Auflösung von 18 MP für Fotos und HD-Auflösung für Videos. Praktisch ist das ausklappbare LCD-Touch-Display. Die Kamera hat einige Aufnahmemodi für Motive und Umgebung. Die Bilder lassen sich neben dem JPEG- auch im RAW-Format speichern, was für eine Nachbearbeitung mehr Möglichkeiten offen lässt. Das Gehäuse (ohne Objektiv) wiegt handliche 580 g. Bei Fust kostet die EOS 700D Fr. 1099.–. Noch bis zum 7. Juli 2013 gewährt Fust auf Canon-Produkte 10 % Rabatt (ohne Verbrauchsmaterialien). Zudem bietet Canon in diesem Zeitraum für die EOS 700D ein Cashback von Fr. 60.– (canon.ch/cashback).

Die Canon EOS 700D ist bei Fust erhältlich.

Zur Internetseite vom Fust

The Room

Das Spiel «The Room» wendet sich an Handy- und Tabletnutzer, die Spass am Knobeln haben. Das 3-D-Spiel kommt im düsteren Mystery-Gewand daher, die Grafik ist detailreich und qualitativ hochstehend. Das Spiel hat mehrere Preise gewonnen. Der Spieler muss, um zu erfahren, was hinter einem geheimnisvollen Brief steckt, Rätsel lösen, indem er verborgene Hebel und Schlüssel findet und Gegenstände bewegt. Die Spielsteuerung ist unkompliziert: Man muss lediglich mit einem Finger auf dem Display wischen und klicken. Auf dem Tablet lässt sich «The Room» angenehmer spielen, weil man eine bessere Übersicht hat.

Die App «The Room» gibt es für Fr. 1.84 bei Google Play und für Fr. 2.– bei iTunes.

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Annina Striebel

Redaktorin

Foto:
AFP, zVg
Veröffentlicht:
Freitag 28.06.2013, 17:20 Uhr

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