Nach der Belichtungskorrektur (rechts) sieht das Histogramm (in der Bildmitte) schön gleichmässig aus.

Bilder bearbeiten

Man muss kein Grafiker sein, um seine Digitalfotos etwas auszubessern. Wir stellen Ihnen ein paar wichtige Grundlagen vor.

Selbst Profis sind mit ihren Aufnahmen nicht immer zufrieden. Mit überschaubarem Aufwand lässt sich noch einiges herausholen. Schon einfachere Bildbearbeitungssoftware leistet gute Dienste, etwa «Photoshop Elements» oder die kostenlosen Programme «Raw Therapee» oder «Gimp» (komplexer). Wichtig sind Belichtungskorrektur, Bildausschnitt und Begradigen von Fotos – das funktioniert in den meisten Programmen ähnlich.

Raw Therapee – sicherer Download über heise.de
Gimp – sicherer Download über heise.de
Raw Therapee Blog (englisch)
Gimp-Homepage (englisch)

Belichtung

Um Aufschluss über den Anteil von Helligkeit und Dunkelheit im Bild zu erhalten, gibt es ein sogenanntes Histogramm (siehe kleines Fenster im Bild). Das Hell-Dunkel-Histogramm zeigt den Anteil flächig an. Bei einer Tageslichtaufnahme sollte sich die Fläche auf beiden Seiten etwa die Balance halten. Ist ein Bild zu dunkel oder zu hell, schlägt es auf einer Seite aus. Sie können es anpassen, indem Sie im Programm den Regler in der Option Belichtung verschieben oder Histogramm-Kurven mit der Maus ziehen.

Bildausschnitt

Eine gute Bildkomposition erzeugt Spannung. Kann gut sein, dass Sie das mit Fotografieren allein noch nicht erreicht haben. Die Auflösung der meisten Kameras ist heute jedoch so hoch, dass Sie gut einen Bildausschnitt als definitives Bild wählen können. Hierfür gibt es das Freistell-Werkzeug, mit dem Sie eine rechteckige Auswahl treffen können. Definieren Sie bei Bedarf eine fixe Höhe und Breite der Auswahl.  Bei der Wahl des Bildausschnitts hilft es zum Beispiel, sich das Bild gedanklich in Drittel einzuteilen und Motive wie Gesichter nicht in der Bildmitte, sondern zu Beginn des oberen oder unteren Bild-Drittels zu platzieren.

Fotos begradigen

Haben Sie sich auch schon mal geärgert, dass Sie beim Betätigen des Auslösers die Kamera schief gehalten haben? Das schräge Resultat lässt sich begradigen.  Hier hilft ein Werkzeug, um einen Bildhorizont zu definieren: In «Photoshop Elements» heisst es «Gerade-ausrichten-Werkzeug», in «Raw Therapee» «Leitlinie wählen». In den meisten Programmen funktioniert dieses, indem Sie mit der Maus eine Linie entlang eines Objekts im Bild ziehen, das danach parallel zum Bildrand sein soll.

Weitere Tipps:

Bildgrösse

Um Bilder beispielsweise ins Netz hochzuladen, ist es sinnvoll sie zu redimensionieren. Denn je grösser ein Bild, desto grösser die zu ladende Datenmenge. Ausserdem: Wer will schon, dass man auf dem Bild haarscharf die Falten heranzoomen kann? In einigen Bildbearbeitungprogrammen finden sie diese Anpassungsmöglichkeit unter «Skalieren» oder «Bildgrösse», hier lässt sich auch die Auflösung definieren. Für Websites reicht eine Auflösung von 72 Pixel pro Zoll (dpi) aus.

Belichtungskorrektur

Bei schneller Veränderung der Lichtsituation – vor allem draussen – kann es passieren, dass eine Aufnahme leicht über- oder unterbelichtet ist. In der Belichtungskorrektur (wird bei Fotos im RAW-Format im Bildeditor gleich zu Anfang angezeigt) kann man den Belichtungswert verschieben. Aber nicht immer lässt sich eine Aufnahme so retten: Dunkles kann in der Regel gut aufgehellt werden. Aber ist etwas viel zu hell, ist die Farbinformation verloren und meist nicht mehr wiederherstellbar – Weiss bleibt Weiss. Deshalb ist es ratsam, beim Fotografieren eher leicht unterzubelichten, als zu helle Aufnahmen zu riskieren.

Mit neuem Betriebssystem

Wer bei Fust einen neuen Windows-PC erwirbt, erhält dazu das neue Betriebssystem Windows 10. Standard-Internetbrowser ist neu «Edge», der im Vergleich zum Internet Explorer spartanischer daherkommt. Der altbekannte Browser bleibt dennoch erhalten.     
Markant ist die Rückkehr des Startmenü-Knopfs. Das Menü ist nun wieder, wie unter Windows 7 und XP, in Listenansicht verfügbar, die Kacheln von Windows 8 sind auch vorhanden. Sie lassen sich anpassen oder ausblenden. Windows 10 ist Multiplattform-fähig, also auch für Tablets, die Xbox-Konsole oder das Smartphone geeignet.

Beim Kauf eines Windows-Computers bei Fust erhalten Sie Windows 10 kostenlos dazu.

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Sonnenstand

Mit der App «Sun Surveyor» können Sie sich an Ihrem Standort den Sonnenstand für verschiedene Tageszeiten anzeigen lassen. Hierfür muss das Smartphone allerdings zuerst kalibriert werden. Eine einfache Anleitung dazu ist in der App enthalten. In der kostenlosen «Lite»-Version ist der Sonnenstand, in der Vollversion sind auch der Mondstand sowie ein Live-View-Modus enthalten. Die App gibt zudem Auskunft über die «Blaue Stunde» und Sonnenauf- und -untergang sowie die Dämmerung. Das ist für jene Fotografen praktisch, die Aufnahmen im Freien machen.

«Sun Surveyor Lite», kostenlos für Android und iOS, die Vollversion «Sun Surveyor» für Fr. 8.– für Android und Fr. 10.– für iOS (von Adam Ratana).

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Annina Striebel

Redaktorin

Foto:
Colourbox/Montage, zVg
Veröffentlicht:
Montag 10.08.2015, 18:00 Uhr

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