Nicht alle Abgelichteten wollen sich auf Facebook wiederfinden. Im Umgang mit Bildern gibts darum gewisse Verhaltensregeln.

Hoch die Bilder – aber Achtung

Täglich werden auf Facebook rund eine halbe Milliarde Bilder geteilt – viele davon illegal. Denn manche Nutzer wissen nicht, dass sie teilweise Rechte verletzen.

Heute ist es vor allem in der Generation U30 Mode, zig Bilder ins Facebook-Profil hochzuladen – selber geknipste oder im Internet gefundene. Je nachdem noch etwas mit Hilfe der Instagram-App verschönert. Mit dieser kann man Bilder direkt auf soziale Plattformen wie Facebook, Twitter, Tumblr oder Google+ teilen.

Die meisten machen sich kaum Gedanken, ob sie dabei gegen geltendes Recht verstossen – etwa indem sie unerlaubt Bilder eines Kunstobjekts oder einer Person veröffentlichen. Denn Profilseiten in sozialen Netzwerken werden dem öffentlichen Raum zugeordnet, da die Inhalte zumindest einer Teilöffentlichkeit zugänglich sind. Die wichtigsten Rechtsgrundsätze zur Veröffentlichung von Bildern finden sich im Zivil- und Urheberrechtsgesetz.

Im Zivilgesetzbuch schützt Artikel 28 das Persönlichkeitsrecht – hierzu gehört auch das Recht am eigenen Bild. Wenn jemand gegen den Willen der abgebildeten Person ein Foto von ihr veröffentlicht, kann diese rechtlich gegen ihn vorgehen. Etwa mit einer Unterlassungs- oder einer Schadensersatzklage – oder beidem. Allerdings ist es oft sinnvoller, zuerst das Gespräch mit dem Nutzer zu suchen, der sich falsch verhalten hat, und ihn zu bitten, das Foto zu entfernen. Um solch unangenehme Situationen zu vermeiden, lohnt es sich, das Einverständnis des Fotografierten zur Veröffentlichung des Bildes einzuholen, beispielsweise in einer Facebook-Chronik oder einem Blog. Eine schriftliche Einverständniserklärung ist der sicherste Weg.

Urheberrechtlich geschützte Kunst und Literatur darf nicht einfach fotografiert und das Bild ohne das Wissen des Urhebers online gestellt werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, publiziert keine Fotos von Kunstwerken oder Literatur. Oder man bittet den Urheber um Erlaubnis – das ist manchmal an Bedingungen geknüpft, zum Beispiel Namensnennung oder eine finanzielle Entschädigung. Ansonsten kann es passieren, dass man sich später mit Klagen und hohen Geldforderungen konfrontiert sieht.

Es gibt diverse Plattformen, auf welchen Profi- und Hobbyfotografen ihre Bilder unter einer sogenannten «Creative-Commons-Lizenz» zur Verfügung stellen. Einigen genügt eine Namensnennung bei Veröffentlichung. Andere erlauben sogar, dass man ihre Bilder bearbeitet. Allerdings muss man das bei jedem Bild einzeln prüfen. In der Regel kann man die Eigentümer über ihr Online-Profil kontaktieren und die Bedingungen abklären.

Populäre Plattformen sind beispielsweise «Flickr» und «Wikimedia Commons». «Flickr» bietet in seiner erweiterten Suche einen Filter nach Nutzungsbedingungen. Begrenzt man die Bildsuche von Anfang an auf Inhalte mit einer «Creative-Commons-Lizenz», läuft man gar nicht erst Gefahr, Bilder zu nutzen, die strengeren Vorschriften unterliegen. Doch auch hier sollten zuvor die Bedingungen der Lizenz gelesen werden.

Creative Commons – Lizenztypen
Facebook-Richtlinien: Siehe «Identität und Privatsphäre» und «Geistiges Eigentum»

Windows XP: Zeit für ein Update

Microsoft stellt auf April 2014 Updates sowie die gesamte technische Unterstützung und Fehlerbehebung für das Betriebssystem Windows XP ein. Das bedeutet, das alte, sicherheitstechnisch anfällige Betriebssystem wird noch unsicherer. Denn bald fehlen auch Sicherheitsupdates, um Schadprogrammen etwas entgegenzuhalten. Aufgrund der wegfallenden Updates werden ausserdem einige Programme künftig nicht mehr kompatibel sein. Darum sollten sich Nutzer mit XP überlegen, auf das neue Windows 8.1 umzusteigen. Fust bietet deshalb zurzeit 50 Franken Rabatt (mit Bon) auf eine Aktualisierung des alten Betriebssystems. Der Rabatt gilt nur für die Dienstleistung und nicht für das Betriebssystem.

Den Bon können Sie als PDF herunterladen und ausdrucken. Angebot gültig bis 30. April 2014.

Laden Sie den Gutschein von Fust als PDF herunter

Nicht sicher, ob Ihr altes Gerät mit einem neuen Windows kompatibel ist?

Die Installation von Windows 8 oder 8.1 ist nur möglich, wenn das Gerät die notwendigen technischen Voraussetzungen hat. Eine detaillierte Auflistung der Hardware-Voraussetzung finden Sie auf der Microsoft-Webseite unter diesem Link.

Puzzle

Man fühlt sich zurückversetzt an den Holzbaukasten aus der Kindheit. Die Puzzle-App «Unblock Me Free» ist im Holzdesign gehalten. Ziel ist es, das rote Holzklötzchen auf der anderen Seite des Spielfelds einzulochen. Hierzu muss man die anderen Klötzchen, die den Weg blockieren, verschieben. Es gibt zwei Spiele-Modi: «Relax» und «Challenge». Im «Challenge»-Modus wird zusätzlich bewertet, wie gut man die Aufgabe gelöst hat. Im «Relax»-Modus spielt man einfach mal drauflos. Es gibt in beiden Modi vier Schwierigkeitsstufen. Wer seine Leistung beurteilt haben will, kann Statistiken konsultieren. Die Spieler haben ausserdem die Möglichkeit, aus bis zu acht Spiel-Designs auszuwählen. Eine Spielanleitung ist enthalten.

«Unblock Me Free» gibt es gratis für iPhone und Android-Phone.

Kommentare (4)

Danke für Ihren Kommentar

Enthält dieser Kommentar bedenkliche Inhalte?

Der Text wird geprüft und eventuell bearbeitet oder blockiert.

Ihr Kommentar

Bitte vergessen Sie nicht Ihren Kommmentar.

Bitte geben Sie Ihren Namen an.

Pflichtfeld
Bitte geben Sie Ihre E-Mailadresse an.





Bitte übertragen Sie die Zeichen in das Feld:

$springMacroRequestContext.getMessage($code, $text)






Bitte beachten Sie beim Kommentieren unsere Netiquette und gehen Sie respektvoll miteinander um.

Annina Striebel

Redaktorin

Foto:
Fotolia, zVg
Veröffentlicht:
Montag 17.02.2014, 14:00 Uhr

Weiterempfehlen:



Login mit Coopzeitung-Profil

schliessen
Fehlertext für Eingabe

Fehlertext für Eingabe

Passwort vergessen?