Im Gegensatz zur physischen Fotosammlung lassen sich digitale Fotos leichter sortieren.

Schnappschüsse ordnen

Sie haben keinen Überblick mehr über Ihre Fotosammlung? Mit der richtigen Software können Sie Ordnung im Bilderwust schaffen.

Wo waren noch mal die Fotos vom letzten Kindergeburtstag? Oder den letzten Ferien? Seit der Digitalisierung der Fotografie ist das ein typisches Problem: Es sammelt sich immer mehr Bildmaterial auf der Festplatte an. Da ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten. Abhilfe schafft eine gute Bildverwaltungs-Software. Sie hilft ihren Besitzern beim Organisieren der Archive, bietet aber in der Regel zahlreiche Zusatzfunktionen und ermöglicht auch das rasche Auffinden der Fotos.

Offline-Programm

Adobe Photoshop Lightroom  richtet sich sowohl an technisch weniger versierte als auch sehr ambitionierte Nutzer. Damit lassen sich beispielsweise die gefürchteten Blitzlichtaugen nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Haustieren (die das Licht nicht rot, sondern grün oder grau reflektieren) einfach retuschieren. Die Bilder können später nach Schlagworten und Eigenschaften wie Aufnahmeort oder -zeit durchsucht werden. Wer das nicht möchte, erhält eine noch einfachere Möglichkeit: Auf Wunsch erkennt Lightroom Fotos anhand der Gesichter. Zusätzlich sind auch eigene Sterne-Bewertungen als Suchkriterium möglich. Alle Aufnahmen lassen sich leicht online stellen und mit Freunden teilen.

Online Fotos speichern

Für Sparsame gibt es auch Gratisalternativen: Google Fotos beispielsweise speichert die gesamte Sammlung im Internet und bietet zudem diverse Tools zum Organisieren oder Aufpeppen der Schnappschüsse an. So sind etwa automatische Animationen mihilfe des Assistenten möglich. Ferner lassen sich die Bilder bearbeiten und Filter darauf anwenden. Bei Google Fotos laden Sie die Bilder vom Computer oder Mobilgerät hoch. Sämtliche Fotos und Videos sind danach auf allen verbundenen Geräten verfügbar. Auf Wunsch listet Google die Bilder nach Datum und Ort auf. Schliesslich lassen sie sich beliebig bearbeiten und bei Bedarf mit anderen Personen teilen – sogar mit solchen, welche die App nicht installiert haben.

Ein offenes Buch

Wer den Dienst nutzen möchte, muss sich aber im Klaren darüber sein, dass Google ab sofort an seinem Leben teilnimmt. Da die Bilder automatisch bis ins Kleinste analysiert werden, weiss der Konzern einiges über seinen Kunden. Wer sich daran nicht stört, bekommt ein hervorragendes Werkzeug für die Fotoverwaltung mit cleveren Bearbeitungstools.

Anleitungen für Adobe Photoshop Lightroom
Anleitungen für Google Fotos
  • Geben Sie jedem Ordner einen aussagekräftigen Namen wie beispielsweise «Ferien Koh Samui 2016» anstatt nur «Ferien Februar 2016». So finden Sie auch in einigen Jahren die entsprechenden Schnappschüsse deutlich schneller.
  • Fotografieren Sie, falls möglich, mit GPS-Ortungsfunktion. So erkennt eine entsprechende Software später, wo die Aufnahmen gemacht wurden und sortiert sie nach dem Ort.
  • Vorsicht, falls Sie Ihre Lieblingsfotos auf Bilderportalen wie Instagram mit Freunden teilen möchten. Auch diese können Daten wie Aufnahmeort oder -zeit auslesen. Um diese sogenannten Metadaten zu löschen oder zu ändern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Bild und wählen dann im Menü Einstellungen-Details. Hier finden Sie alle Informationen ausgelistet.
  • Legen Sie für ihre Bilder unbedingt Sicherungskopien auf externen Speichern an. So sind Sie vor Datenverlust geschützt, wenn beispielsweise die Festplatte den Geist aufgibt.
  • Machen Sie sich bereits beim Fotografieren Gedanken, wie das Bild hinterher aussehen soll. Wer bereits vor dem Auslösen über Motivausschnitt, Blende und Verschlusszeit nachdenkt, erspart sich hinterher viel Bearbeitungszeit.

Drahtlos

Smart-TVs bieten viele interessante Apps. Wer aber beispielsweise eine Suchanfrage auf Youtube oder im Webbrowser mit der Fernbedienung eingeben möchte, muss Geduld aufbringen. Leichter geht das mit einer kabellosen Tastatur wie dem «Wireless Touch Keyboard K400 Plus» von Logitech. Einfach den kleinen USB-Empfänger mit dem Smart-TV verbinden und schon können Sie mit dem Tippen beginnen. Für die bequeme Bedienung hat die Tastatur Multimediafunktionen wie eine Lautstärkeregelung. Integriert ist auch ein Touchpad. Die Reichweite beträgt bis zu zehn Meter, die Batterien halten bis zu 18 Monate.

«Logitech Wireless Touch Keyboard K400 Plus», Fr. 59.90, bei Fust.

Zum Produkt bei Fust

Strategie mit Karten

In dieser Fantasy-Welt schlüpft der Spieler in die Rolle des Anführers einer Charakter-Klasse, beispielsweise jener der Magier. Es gibt insgesamt neun. Im strategischen Kartenspiel muss man die richtigen Karten im Deck haben. Damit zaubert man, beschwört Diener oder kontrolliert ein sich ständig änderndes Schlachtfeld und gewinnt so epische Kämpfe. Der Einstieg ist auch für Anfänger von Karten-Strategiespielen einfach und macht von Beginn an Spass. Auch erfahrenen Spielern dürfte es dank des enormen Tiefgangs nicht schnell langweilig werden.

«Hearthstone Heroes of Warcraft»: gratis (mit In-App-Käufen) für iOS und Android, ab 7 Jahren.

Kommentare (3)

Danke für Ihren Kommentar

Enthält dieser Kommentar bedenkliche Inhalte?

Der Text wird geprüft und eventuell bearbeitet oder blockiert.

Ihr Kommentar

Bitte vergessen Sie nicht Ihren Kommmentar.

Bitte geben Sie Ihren Namen an.

Pflichtfeld
Bitte geben Sie Ihre E-Mailadresse an.





Bitte übertragen Sie die Zeichen in das Feld:

$springMacroRequestContext.getMessage($code, $text)






Bitte beachten Sie beim Kommentieren unsere Netiquette und gehen Sie respektvoll miteinander um.

Text:
Michael Benzing
Foto:
Getty Images, zVg 
Veröffentlicht:
Montag 22.02.2016, 17:01 Uhr

Weiterempfehlen:



Login mit Coopzeitung-Profil

schliessen
Fehlertext für Eingabe

Fehlertext für Eingabe

Passwort vergessen?