Bitcoins sind ein virtuelles Phänomen und alles andere als ein sicherer Wert.

Bitcoins: Schwer fassbar

Man kann sie nicht ins Portemonnaie tun. Dennoch gibt es Enthusiasten, die sie sich zutun, sie selbst «schürfen», und Dienstleister, die sie als Zahlungsmittel akzeptieren: Bitcoins.

Bitcoins – über dieses Phänomen häufen sich in den letzten Wochen die Meldungen. Doch was sind Bitcoins eigentlich? Grob gesagt ist das eine Währung. «Coins» sind übersetzt Münzen. Dennoch ist dies eine Währung, die nur im virtuellen Raum existiert und online – ähnlich wie Aktien – an speziellen Bitcoinbörsen und über Online-Marktplätze gehandelt wird. Dieser Handel unterliegt keiner staatlichen Kontrolle. Im Gegensatz zu jenem mit Finanzmarktprodukten.

Bitcoins kann man einerseits mit realem Geld kaufen und andererseits selbst erzeugen. Das erfordert jedoch Fachwissen und teure Spezialcomputer – es ist nichts für Laien.

Bitcoins begeistern vor allem Spekulanten, da ihr Kurs sehr volatil ist – er unterliegt also starken Schwankungen.  Er kann beispielsweise Anfang Monat bei 15 Dollar liegen und Ende Monat bei 300. Mit dafür verantwortlich sind Spekulanten, aber auch eine wachsende Skepsis gegenüber Bitcoins.

Besondere Vorkommnisse, wie der in mehreren Medien präsente Skandal um die weltweit grösste Bitcoinbörse MtGox mit Sitz in Japan, und eine generelle Skepsis gegenüber Produkten, die virtuell gehandelt werden, tragen zu einem zunehmend negativen Image bei. MtGox meldete Konkurs an, mit der Begründung, ihnen seien durch kriminelle Machenschaften 849'600 Bitcoins abhandengekommen, was einem Betrag von 620 Millionen US-Dollar entspricht.
Eine am 26. März 2014 von der ETH Zürich publizierte Studie stellt jedoch diese Angabe als Ursache eines Verlustes in dieser Höhe in Abrede. Was genau passiert ist, scheint somit weiterhin unklar. MtGox jedenfalls ist vom Netz und handelt nicht mehr.

Wer selbst gerne Bitcoins als Zahlungsmittel einsetzen möchte an Akzeptanzstellen, benötigt dazu eine App auf dem Smartphone. Über diese werden die erworbenen Bitcoins verwaltet. Zuerst kann Otto Normalverbraucher auf einer Bitcoin-Handelsplattform gegen klassisches Geld Bitcoins erwerben – er legt sich ein virtuelles Bitcoin-Konto zu (ähnlich wie E-Banking), mit dem er dann über eine «Wallet-App» (Portemonnaie-App) Käufe tätigen kann. Wenn beispielsweise ein Ladenbesitzer die elektronische Währung akzeptiert, kann der Käufer mit seinem Smartphone den vom Verkäufer generierten Code scannen und der Bitcoin-Betrag wird vom Konto abgebucht und übertragen.

Einige prophezeien bereits den Untergang der Bitcoins, andere wiederum sind überzeugt, dass die Bitcoins nur noch sicherer werden können. Denn nun wisse man besser, wie man Sicherheitsproblemen zu begegnen habe. Trotzdem ist es für Ladenbesitzer und Dienstleister immer ein gewisses Risiko, Zahlungen in Bitcoins zu akzeptieren, denn ein rasanter Wertverlust kann jederzeit eintreten. www.bitcoinschweiz.org bietet einen (nicht abschliessenden) Überblick über Akzeptanzstellen von Bitcoins in der Schweiz.

NEWSUPDATE: Ehemals grösste Bitcoinbörse MtGox gibt entgültig auf (Artikel auf heise.de)
US-Kanzlei vertritt Interessensgruppe von geprellten Bitcoin-Schürfern, sogenannte «Miner» gegen Butterfly Labs (Hersteller von Hochleistungs-Hardware zum Generieren von Bitcoins)

Neues Samsung Galaxy

Samsungs neues Smartphone Galaxy S5 besitzt eine 16-Megapixel-Kamera auf der Rückseite. Das Super-Amoled-Display misst 5,1 Zoll, hat eine volle HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln. Installiert ist Android 4.4 («Kitkat»). Das S5 hat einen 2,5 GHz Quadcore-Prozessor und 2 Gigabytes RAM. Somit ist es eines der derzeit leistungsfähigeren Smartphones auf dem Markt. Neu ist im Home-Button ein Fingerabdruck-Sensor integriert, über den man mit dem Finger fährt, um den Bildschirm zu entsperren oder sich bei gewissen Apps sicher einzuloggen. Das Smartphone ist zudem NFC-kompatibel (Nahfeld-Kommunikation) und hat als Besonderheit einen integrierten Herzfrequenzsensor.

Das Samsung Galaxy S5 ist bei Interdiscount für Fr. 749.– erhältlich in den Farben Schwarz, Weiss und Blau.

Zum Produkt bei Interdiscount

Für Allergiker

Das Allergiezentrum Schweiz («aha!») hat in Zusammenarbeit mit Meteo Schweiz eine App für Heuschnupfengeplagte entwickelt. «Pollen-News» bietet aktuelle Infos zur lokalen Pollenbelastung von 14 verschiedenen allergenen Pflanzen. Sie übermittelt Werte von 14 Messstationen und gibt zudem eine Prognose für die nächsten fünf Tage ab. Des Weiteren sind Hintergrundinformationen zu über 20 allergenen Pflanzen enthalten, mit Illustration. Zusätzliche Rubriken sind der Allergie-Ratgeber und Tipps und Tricks im Umgang mit Allergien. Die Berechtigung «SMS senden» und «SMS emfangen» ist laut Entwicklern lediglich dazu da, Spenden über SMS zu ermöglichen, da sich die App unter anderem über Spenden finanziert. Zusätzlich wird Werbung eingeblendet.

«Pollen-News» ist kostenlos bei Google Play und im Apple App-Store verfügbar.

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Annina Striebel

Redaktorin

Foto:
Alamy, zVg
Veröffentlicht:
Montag 21.04.2014, 00:00 Uhr

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