Bloss den Senf dazugeben

Die Körner selbst sind relativ geschmacklos. Erst mit Wasser oder Essig vermengt, entwickelt Senf seinen scharfen Geschmack.

Protest

Ausgerechnet in der Wursthochburg St. Gallen ist Senf verpönt. Ihre Olma-Bratwurst sei so gut, dass diese pur gegessen werden sollte, so die Meinung.

Sammlerwut

Das National Mustard Museum im US-Bundesstaat Wisconsin hat mit rund 4000 verschiedenen Gläsern und Tuben die grösste SenfSammlung der Welt. 

Aromakiller

Sauerstoff, Licht und Wärme schaden dem Senf-Aroma. Daher sollte die Würzpaste gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt oder rasch aufgebraucht werden. (Rezepte siehe unten)

Redewendung

«Seinen Senf dazugeben» soll aus dem 17. Jahrhundert stammen. Damals servierten Wirte zu jeder Speise Senf. Da dies ebenso unerwünscht war wie ein Ratschlag, bürgerte sich dieses Sprichwort ein.

Geschmackssache

Während sich in der Deutschschweiz mittelscharfer Senf und Meerrettich-Varianten am besten verkaufen, bevorzugt man in der Romandie eher milde, scharfe und extrascharfe Sorten wie den Dijon-Senf oder «A l’ancienne».

 

Rezepte mit Senf:

Gebackene Crevetten mit Meerrettich-Senf-Sauce
Kohlrabi mit Pinienkernen und Senf-Kräuterschaum
Ofenbratwürste an Senf-Curry-Sauce
Kotletten mit Haselnuss-Senf-Butter
Felchenfilets an Zwiebel-Senf-Sauce

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Michaela Schlegel

Redaktorin

Foto:
Heiner H. Schmitt
Veröffentlicht:
Montag 20.07.2015, 17:01 Uhr

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