Bunt und in zahlreichen Formen waren diesen Sommer Bluetooth-Audioboxen zu hören und zu sehen – hier eine «UE Boom 2» von Logitech

Ton via Funk

Drahtlose Musik-Boxen leisten heute auch im Taschenformat gute Dienste – ob zu Hause oder anderswo. Wozu und wie braucht man sie?

Man wähnte sich diesen Sommer zeitweise in Lateinamerika, wenn draussen, etwa an Uferpromenaden, Musik – oft aus funkfähigen – Lautsprechern ertönte. Rechtlich gesehen ist der Lautsprechergebrauch bei uns im öffentlichen Raum eigentlich nicht zulässig. Aber, wo kein Kläger, da kein Richter. Meist wird der Lautsprecherbetrieb toleriert, wenn sich niemand bei der Polizei darüber beschwert. Und wer Schwierigkeiten vermeiden will, nutzt seine Box nicht in ungebührlicher Lautstärke inmitten von Wohnzonen und schaltet sie nach 22 Uhr aus.
Die Erfolgswelle der funkfähigen Lautsprecher brachte denn auch nicht nur unkontrollierte Beschallung mit sich, sondern trieb ihre Blüten auch in spontanen Tanzanlässen, sehr zur Freude von Tanzbegeisterten und neugierigen Passanten.

Verschieden nutzbar

Verantwortlich für den Erfolg von Bluetooth-Boxen ist unter anderem ihre meist kompakte Form: So kann man sie in der Tasche mit in die Ferien nehmen. Damit hat man ein gediegenes Musikerlebnis in den vier Ferienwänden, ohne sich Kopfhörer aufsetzen zu müssen. Des Weiteren lassen sich Bluetooth-Boxen als Multiroom-System in verschiedenen Zimmern nutzen. Das wohl ausschlaggebende Kriterium für ihre Beliebtheit ist, dass sie sich mit unterschiedlichen Quellen verwenden lassen: Smartphones, MP3-Player und Tablets verfügen über Bluetooth und lassen sich mit den Boxen vernetzen. Die Bedienung gestaltet sich simpel: Man aktiviert in der Musikquelle (Smartphone etc.) Bluetooth, muss manchmal am Lautsprecher noch einen «Pairing»-Knopf drücken, damit die Box Signale aussendet und gefunden werden kann. Dann erscheint sie auf dem Mobilgerät und muss nur noch angewählt werden.

UE Boom 2 Rezension und Demo

(von «mobiFlip.de» auf Youtube)

Untereinander verbunden

Viele Bluetooth-Lautsprecher lassen sich mit weiteren Boxen desselben Systems verbinden, um gleichzeitig in verschiedenen Räumen Musik zu hören, zu verstärken oder einen Surround-Sound-Effekt zu erzielen. Im Izzy-System von Philips geht die Koppelung einfach per Knopfdruck. Für Logitechs Ultimate-Ears-Boom-Boxen wird zur Verbindung unter den Boxen eine App benötigt. Das variiert nach Hersteller.

Reisen, Vögel beobachten, Sport

Das Fernglas 12 x 36 IS III von Canon schafft eine zwölffache Vergrösserung und hat eine Taste, um einen Bildstabilisator zuzuschalten. Dieser kompensiert das Verwackeln beim Betrachten des Motivs. Ohne den Stabilisator könnte man bei diesem Vergrösserungsgrad kein ruhiges Bild erhalten. Fokussiert wird manuell, die Naheinstellgrenze beträgt circa sechs Meter. Für einen besseren Halt in der Hand hat dieses Canon-Fernglas eine Gummiarmierung. Ohne Batterien (2 Mignonzellen) wiegt es 660 Gramm.

Das Fernglas Canon 12 x 36 IS III ist für Fr. 660.– bei Fust erhältlich (Preis gültig bis zum 30. September).

Zum Produkt bei Fust

Dem Schatz auf der Spur

Im mobilen Game «Der verlorene Schatz» hinterlässt Onkel Henry dem Spieler die Mission, einen verlorenen Schatz zu finden. Man startet am Ufer einer Insel und muss allerlei Gegenstände sammeln, die helfen, sich unterwegs stellende Rätsel zu lösen und einem Zutritt zu Schauplätzen zu verschaffen sowie versperrte Wege frei zu machen. Dass das Game aus stehenden Bildern mit wenig Animation besteht, ist zu Beginn leicht gewöhnungsbedürftig. Doch das Spiel wirkt so ruhiger auf das Auge und auch Gelegenheitsspieler können so besser navigieren, indem sie sich durchs Spiel tippen. Die Grafik ist ganz hübsch gemacht.

«Der verlorene Schatz» kostet Fr. 1.88 für Android und EUR 1.78 für Kindle Fire.

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Annina Striebel

Redaktorin

Foto:
zVg
Veröffentlicht:
Montag 21.09.2015, 18:49 Uhr

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