Mit Funkkopfhörern hat das lästige Kabelgewirr ein Ende.

Musik per Funk auf die Ohren

Was bei mobilen Lautsprechern schon länger Standard ist, wird jetzt auch bei Kopfhörern zum Trend.

Wahre Musikliebhaber verzichten auch unterwegs ungern auf ihre Lieblingshits. Smartphone in die Tasche, Stöpsel in die Ohren. Doch eine unbedachte Bewegung, und schon reisst das dünne Kabel ab und der Kopfhörer ist nur noch Elektroschrott. Abhilfe schaffen Bluetooth-Modelle. Sie werden über Funk mit dem Smartphone oder anderen kompatiblen Musikquellen drahtlos verbunden. Besonders einfach geht das, wenn der Kopfhörer zusätzlich über den Funkstandard NFC (Near Field Communication)* verfügt. Beide Geräte verbinden sich damit selbstständig, sobald sie dicht nebeneinanderliegen – im Gegensatz zur reinen Bluetooth-Koppelung ohne Bestätigung des Nutzers. Danach kann der Player im Rucksack bleiben. Wie bei den Strippenmodellen eignet sich aber nicht jedes Angebot für alle Nutzer.

In-Ear-Varianten, die in die Ohrmuschel gesteckt werden, eignen sich vor allem für Menschen, die viel unterwegs sind und sich dabei viel bewegen müssen. Sie sind sehr kompakt. Selbst im Betrieb fallen sie kaum auf und verschwinden unauffällig unter den Haaren oder der Mütze. Vor allem bei Sport-Stöpseln ist die Drahtlos-Technik vorteilhaft.

Grösse zeigen

Den besseren Klang liefern aber, genauso wie bei den kabelgebundenen Pendants, Bügelkopfhörer. Durch ihre Bauweise sind sie allerdings nicht so leicht zu verstauen und fallen auch auf dem Kopf auf. Seit aber immer mehr Fussballstars mit klobig-bunten Muscheln auf den Ohren herumlaufen, erobern sie zunehmend die Strasse.

Die Qualität ist mittlerweile so gut, dass auch Hersteller von DJ- und High-End-Kopfhörern wie Sennheiser, Beats oder Harman Kardon auf Funk setzen. Der Frequenzbereich deckt auch bei günstigen Angeboten alle für den Menschen hörbaren Töne ab (ein junger Mensch nimmt etwa 18 bis 20'000 Hertz wahr). Der Klang kann allerdings deutlich variieren, ein Vergleich lohnt sich. Dazu testen Sie am besten mehrere Geräte mit unterschiedlichen Musikgenres, beispielsweise Klassik, Rock, Jazz und Hip-Hop.

Der einzige nennenswerte Nachteil der Bluetooth-Kopfhörer ist der Preis, der leicht über dem von vergleichbaren Kabel-Modellen liegt.

So funktioniert NFC*

NFC bietet in Kombination mit Bluetooth mehr Komfort. Da diese Technologie nur über wenige Zentimeter funktioniert, ist eine unbeabsichtigte Verbindung kaum zu befürchten. Bei reinen Bluetooth-Übertragungen ist es theoretisch möglich, dass Daten an andere Empfänger in der Nähe gesendet werden. Zudem ist im Gegensatz zu NFC immer eine Zustimmung des Nutzers nötig.
Voraussetzung für die Koppelung via NFC in Verbindung mit Bluetooth ist ein NFC-fähiges Smartphone. Bluetooth und NFC müssen am Mobilgerät eingeschaltet sein. Dann müssen Sie nur noch den Kopfhörer einschalten und ihn in die Erkennungszone des Smartphones halten, schon nehmen beide Kontakt auf.

Was mit NFC noch möglich ist

(auf Youtube von «thesimpleshow)

Intelligente Kopfhörer

Die beliebtesten Gadgets von Outdoor-Sportlern sind das das Smartphone, ein Sport-Kopfhörer und eine Pulsuhr (oder gleich ein Fitness-Tracker). In Zukunft werden die beiden letzteren wohl zusammenwachsen. Mehrere Anbieter, unter anderem Parrot, sind an der Entwicklung solcher Geräte. Sie bieten während des Trainings Musikgenuss, daneben werden sämtliche Bewegungsdaten des Trägers wie Schrittfrequenz oder Geschwindigkeit aufgezeichnet und auf dem Smartphone oder Tablet dargestellt. So wird der Kopfhörer zum Wearable Computer. Parrots Zik Sport etwa, der von Philipp Starck designt wurde, soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen und mit bereits auf dem Markt erhältlichen Apps kompatibel sein.

Der Seitenblick

Das Samsung Galaxy Note Edge bietet einen Extra-Bildschirm, der um die Ecke geht. Auf der Gehäusekante liefert er Zusatzinfos, die Nutzer können hier zudem schnell auf diverse Funktionen zugreifen. Der Metallrahmen, verbunden mit dem «Super-AMOLED»-Display, sorgt nicht nur für Stabilität, sondern auch für eine schicke Optik. Auch beim neuen Note darf natürlich der Eingabestift nicht fehlen, mit dem sich das Smartphone in ein Zeichenbrett oder einen Notizblock verwandelt. Mit an Bord ist eine 16-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz, die Sprechzeit beträgt laut Hersteller bis zu 29 Stunden.

Das Galaxy Note Edge mit 32 GB Speicher ist bei Interdiscount für 849 Franken erhältlich.

Zum Produkt bei Interdiscount

Waghalsige Stunts

In «Bike Race Free» versucht der Spieler, auf zwei Rädern die mit einfachen Linien gezeichneten Strecken mit waghalsigen Sprüngen oder Schleifen in möglichst kurzer Zeit zu absolvieren. Das Game bietet einen Multiplayermodus, 19 Welten von staubiger Wüste bis eisiger Arktis, 152 Strecken und 16 Bikes. Die Steuerung der Motorräder ist anfangs noch etwas gewöhnungsbedürftig, nach kurzer Zeit wird man aber damit vertraut. Leider wird für den Download einiger Strecken und Bikes ein Facebook-Konto vorausgesetzt. Wer sich daran nicht stört, bekommt ein cooles Game mit tollem Design und hohem Suchtfaktor.

«Bike Race Free» ist kostenlos für iOS- und Android-Geräte erhältlich (bietet In-App-Käufe an).

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Text: Michael Benzing

Foto:
Alamy, ZVG
Veröffentlicht:
Montag 09.02.2015, 14:39 Uhr

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