Wie das Blut in die Orange kommt

Die Sizilianer behaupten, dass, wer täglich eine dieser Früchte isst, 100 Jahre alt wird. Ihr rotes Fleisch macht sie so besonders.

Eiskalt
Damit das Fruchtfleisch blutrot wird, braucht es grosse Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Je kälter die Nacht, desto dunkler färbt sich das Fruchtfleisch.

Babyhaut
Reife Blutorangen erkennt man an ihrer glatten Haut, pardon Schale. Lagern kann man die runden Dinger zwei bis vier Wochen.

Geschmackssache
Am besten schmecken Blutorangen, wenn sie Zimmertemperatur haben. Besonders sauer sind Moro-Orangen, deutlich milder fällt der Geschmack der Tarocco-Orangen aus.

Saftsack
Blutorangen haben einen Saftanteil von 35 Prozent – jede Frucht liefert ungefähr einen Deziliter. Vor dem Aufschneiden auf dem Tisch hin- und herrollen, dann geben sie angeblich mehr Saft her.

 

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Text:
Deborah Lacourrège
Foto:
Heiner H. Schmitt
Veröffentlicht:
Montag 13.02.2017, 15:00 Uhr

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