Brasiliens exotische Kerne

Cashews stammen ursprünglich aus Brasilien. Dank der Portugiesen, die sie im 16. Jahrhundert entdeckten, sind die Kerne heute weltweit bekannt.

Spätzünder
Die Cashewbäume tragen erst nach dem dritten Jahr Früchte. Auf die volle Ernte von rund 30 Kilogramm Kernen muss man aber weitere fünf bis sieben Jahre warten. 

Metamorphose
Bevor die Kerne, auch Elefantenläuse genannt, bereit zum Verzehr sind, werden sie von der Frucht getrennt, geröstet, geschält und sortiert.

Nicht verwechseln
Sie wachsen nicht wie Haselnuss und Co. an Sträuchern, sondern sind die Kerne einer Steinfrucht. Zwar werden sie wie Nüsse geknabbert, doch botanisch gesehen sind sie Samen.

Kernrezepte
Ob pur, gesalzen, gewürzt oder geröstet: Cashews eignen sich für würzige Currys sowie als Ergänzung in Wok-Gerichten, Salaten, Saucen, Müesli und Desserts.

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Text:
Sophie Hollenstein
Foto:
Heiner H. Schmitt
Veröffentlicht:
Montag 11.12.2017, 10:00 Uhr

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