Braucht es Männerbeteiligung beim Shopping?

Sie:

Ja, das ist sehr vernünftig. Natürlich nicht, damit die Herren als Einkaufsverhinderer Preise studieren. Nein, man braucht einen Mann auf Lager. Besser gesagt: als Lager. Er ist der ruhende Pol, sitzt zentral und sicher, während die weibliche Shopping-Gruppe auf Schnäppchenjagd geht. Er stützt mich, wenn ich unter der Last der Tüten kollabiere und hilft, die Einkäufe nach Hause zu tragen. Er hat klare Aufgaben: nichts hinterfragen, sondern einfach dabei sein und tragen. Das wäre, wenn es nach mir ginge, eine Traumrolle für Schneider: mein exklusiver Shopping-Schlepper.

Er:

Wenn ich daran denke, was man alles mit seiner Zeit anfangen könnte, wenn man nicht zum Shoppen mitgehen müsste! Mit dem Hund am Fluss spazieren, Sträucher schneiden, in der Hängematte liegen, Rennsport im Fernsehen schauen. Alles Dinge, die mich kaum einen Rappen kosten und mir sehr viel Befriedigung verschaffen. Aber wenn ich in einem Modegeschäft stehe, kriege ich automatisch schlechte Laune. So viel Zeug, das ich nicht brauche. Noch dazu wenn ich daran denke, dass ein Teil meines Geldes dafür draufgeht. Dabei sehe ich ja ein, dass Shopping Spass machen kann. Einfach nicht mir.

 

Was ist Ihre Meinung dazu?

 ↩︎

Stimmen Sie ab:

Braucht es Männerbeteiligung beim Shopping?

Bitte wählen Sie zuerst eine Antwort aus

Die Abstimmung ist beendet.

Er:

Einen Grund gibt es natürlich schon, warum ein Mann beim Shopping unbedingt mit dabei sein sollte: Um blöd herumzustehen und die Preisschildchen zu kontrollieren. Diese Rolle würde mir einiges an Ausgaben ersparen. Gleichzeitig verschlechterte es aber mein Image innerhalb der Familie. Also: gar nicht erst mitgehen und sich nicht unbeliebt machen. Auch wenn das mehr kostet (aber Imagewerbung kostet ja immer). Für die Mädels bedeutet das aber auch, dass sie alles selber schleppen müssen. Ein wenig Strafe muss ja schon sein.

Sie:

Schneider sieht die Sache nur als «Entweder-Oder». Entweder ein spassiger Morgen in der Stadt mit Einkäufen, spontanen Begegnungen und Lebensfreude. Oder einige Stunden in Gummistiefeln, alten Klamotten und dabei Äste schneidend an der Strasse. Nun, das hat auch etwas, das gebe ich zu. Aber einen Shoppingbummel muss ein Mann, der nur Frauen in der Familie hat, nicht nur in Kauf nehmen. Nein, er muss es ihnen geradezu mit Freuden ab und zu anbieten! Danach können wir dann wieder Heckenschneiden.

Wer konnte Sie überzeugen?

↩︎

Stimmen Sie ab:

Braucht es Männerbeteiligung beim Shopping?

Bitte wählen Sie zuerst eine Antwort aus

Die Abstimmung ist beendet.

Kommentare (4)

Danke für Ihren Kommentar

Enthält dieser Kommentar bedenkliche Inhalte?

Der Text wird geprüft und eventuell bearbeitet oder blockiert.

Ihr Kommentar

Bitte vergessen Sie nicht Ihren Kommmentar.

Bitte geben Sie Ihren Namen an.

Pflichtfeld
Bitte geben Sie Ihre E-Mailadresse an.





Bitte übertragen Sie die Zeichen in das Feld:

$springMacroRequestContext.getMessage($code, $text)






Bitte beachten Sie beim Kommentieren unsere Netiquette und gehen Sie respektvoll miteinander um.



Login mit Coopzeitung-Profil

schliessen
Fehlertext für Eingabe

Fehlertext für Eingabe

Passwort vergessen?