Andrea Jansen, mobile Moderatorin

Brett am Kopf

Ein Auto ist nicht nur ein Auto. Sagen sich die Einwohner von Hawaii und nutzen ihre Pickups also wahlweise als a) Wohnmobil, b) wuchernden Blumentopf im Garten oder c) Surfbrettlager. Wer keinen fahrbaren Untersatz hat, ist aufgeschmissen – wer keinen surfbaren Untersatz vorweisen kann, ausgeschlossen. 

«Wellengleiten» nannten es die Polynesier. Anmutig standen die ersten Surfer beinahe senkrecht auf ihren gut vier Meter langen Massivholzbrettern. Was die Eleganz betrifft, hatte ich realistische Erwartungen, als ich mich vor einigen Tagen nun auch einmal auf ein Brett hievte: ein «Stand Up Paddle Board». Bei uns auf den heimischen Seen oft zu sehen. Aber damit surfen – das geht in der Schweiz selten. Mein Instructor Patrick stand locker auf dem Brett, das Paddel lässig in der Hand wie ein Hausmeister seinen Besen. Easy, hang loose. Mir klatschten derweil Gischt und Brett ins Gesicht, mein Bikini machte sich selbstständig. Irgendwann habe ich sie dann doch erwischt – die Welle und die Balance. Die Freude über die neu erlangte Mobilität war gross. Bis zum Tag danach – dann war ich wieder immobil: Muskelkater.

Kommentare (0)

Danke für Ihren Kommentar

Enthält dieser Kommentar bedenkliche Inhalte?

Der Text wird geprüft und eventuell bearbeitet oder blockiert.

Ihr Kommentar

Bitte vergessen Sie nicht Ihren Kommmentar.

Bitte geben Sie Ihren Namen an.

Pflichtfeld
Bitte geben Sie Ihre E-Mailadresse an.





Bitte übertragen Sie die Zeichen in das Feld:

$springMacroRequestContext.getMessage($code, $text)






Bitte beachten Sie beim Kommentieren unsere Netiquette und gehen Sie respektvoll miteinander um.

Text: Andrea Jansen

Foto:
Heiner H. Schmitt
Veröffentlicht:
Montag 04.01.2016, 16:00 Uhr

Weiterempfehlen:

Diese Themen könnten Sie auch interessieren:



Login mit Coopzeitung-Profil

schliessen
Fehlertext für Eingabe

Fehlertext für Eingabe

Passwort vergessen?