Buchtipp: Gute Ideen vom Profi-Faulpelz

Der renommierte Psychiater Klaus Maiwald begeht Suizid. Einen Suizid, den niemand versteht.

Der Mann stand im Zenit seiner Karriere, war glücklich verheiratet und hatte keine Geldsorgen. Auf der Suche nach den Hintergründen seines Todes stösst András, Journalist und Jugendfreund der Tochter, auf enttäuschte Frauen und – Schweigen.

«Demütigung ist die gefährlichste aller Triebkräfte», hatte Maiwald einst gesagt. Er hatte seine Feststellung nicht aus der Theorie heraus gemacht, sondern aus Erfahrung. András’ Recherchen führen ihn in die Protest- und Besetzerszene der 1960er-Jahre und sie bringen seine eigene Lebensgeschichte ins Wanken, die mit Maiwalds Suizid zu tun haben muss …

Der Zürcher Professor für Völker- und Staatsrecht, Oliver Diggelmann, wirft mit seinem Romandebüt «Maiwald» einen entlarvenden Blick auf die 68er-Generation. Er zeichnet präzise Bilder seiner Figuren und lässt beide Generationen, die des Ich-Erzählers und jene seiner Eltern, mit Feingefühl lebendig werden. Packend konzipiert und lustvoll erzählt.


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Thomas Compagno

Redaktor

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ZVG
Veröffentlicht:
Montag 19.06.2017, 09:00 Uhr

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