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Sabine Reber
schreibt am 21.07.2011 in Stauden und Schneiden


Chelsea Chop

Die letzten Tage habe ich Ordnung gemacht in meinem Garten.... jawohl, Ende Mai war hier grosses Ordnung machen angesagt. In England heisst das "Chelsea Chop". Da wird in den grossen Staudenbeeten zur Zeit der Chelsea Flower Show rücksichtslos zurückgeschnitten, und zwar Blühendes, und auch Stauden, die erst Knospen haben.

Nicht alles, aber bis zur Hälfte. Das mag brutal klingen. Aber wir hatten die Rosen, die Rittersporne und Storchenschnäbel fotografiert, als sie am schönsten waren. Und wenn man danach stark zurückschneidet, kommt alles noch einmal, etwas kleiner, kompakter, und das sieht oft sogar noch besser aus beim zweiten Durchgang. Vor allem beim Frauenmantel und den Storchenschnäbeln bin ich froh, wenn sie im Sommer noch einmal ordentlich blühen. Wie viel und was man zurückschneidet, kommt natürlich auf den Garten, und auf die persönlichen Bedürfnisse an. Wer ein grosses Sommerfest plant in seinem Garten, sollte unbedingt etwa sechs Wochen vorher kräftig zurückschneiden, um dann neue Blüten zu haben.

Ganz exakt lässt sich das nicht timen, aber man kann die Blumenbeete doch etwas steuern mit der Schere. In den öffentlichen Gärten in England wird oft die Hälfte im Knospenstadium zurückgeschnitten, um die Farbenpracht zeitlich zu staffeln, so dass alle Besucher etwas zu sehen haben. Zum Fotografieren für die Gartenbücher schaue ich immer, dass dann die richtigen Sachen auch zusammen blühen, und schneide entsprechend zurück. Es gibt ein fantastisches Gartenbuch zu dem Thema, das leider nur auf englisch erschienen ist "The Well-Tended Perennial Garden" von Tracy DiSabato-Aust, da sind die Techniken ganz genau beschrieben.


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