Gehts dem Hund nicht gut, schmiegt er sich besonders gerne an Frauchen oder Herrchen.

Cheya fühlt sich elend

Ein kleiner Hund mag nicht mehr fressen und erbricht sich immer wieder. Das Röntgenbild zeigt – nichts. Doch auf den zweiten Blick ist da etwas Seltsames.

Während Herrchen sprach, rumorte es im Bauch von Cheya und sie leckte sich die Lippen. Dann wurde sie nervös und sie suchte sich eine Ecke. Ihr Herrchen schob den kleinen rot-weiss gescheckten Hund vor ein bereitgelegtes Papier. Ausser einem kleinen gelben Fleck und Schleim kam aber nichts heraus. «Cheya macht das, seit wir aus den Ferien zurück sind. Meine Frau hat Reis und Tee gekocht, doch Cheya hat nichts geholfen.» Der kleine Hund wedelte scheu und schmiegte sich erneut an seinen Besitzer. Ich untersuchte die Kleine und fand ausser Bauchweh nichts.

Detektivarbeit 

Hatte Cheya etwas im Magen, das nicht herauskam? Hatte sie eine Magenentzündung? Oder hatte sie als Souvenir gar eine Krankheit aus dem Mittelmeergebiet mit nach Hause gebracht? Ich nahm der kleinen Cheya Blut ab und erklärte den Besitzern, dass die Auswertung im Labor einige Tage dauern werde. Dann bereitete ich das Röntgen vor. Ich wollte sicher sein, dass Cheya nicht irgendetwas verschluckt hatte. Kaum aus dem Röntgen, erbrach sich die kleine Hündin wieder. 

Das Bild brachte nicht den gewünschten Erfolg. Cheyas Magen war leer. Die Därme ebenfalls. Keine Spur eines Fremdkörpers. Trotzdem fiel mir etwas Ungewöhnliches auf dem Bild auf. Irgendwie stimmte etwas im Brustbereich nicht. Kurz darauf war Cheya im Auto verpackt und mitsamt dem Röntgenbild auf dem Weg in eine Klinik. 

Nach langen Stunden kam endlich ein erlösender Anruf. Cheya hatte eine Narkose und wurde darauf endoskopiert. Aus ihrem Schlund wurde ein dickes langes Bündel aus pflanzlichen Fasern herausgezogen. Sie hatte offensichtlich in den Ferien irgendein Strandgut fressen wollen. Die faserige Struktur war ihr dabei im Halse stecken geblieben.

 

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Sprechstunde: Fragen Sie Chantal Ritter

Falls Sie ein gravierendes Problem haben, können Sie eine Frage an Tierärztin Dr. Chantal Ritter stellen. Beachten Sie aber, dass Chantal Ritters Ratschläge eine erste Einschätzung der Lage sind, doch im Ernstfall nicht den Besuch eines Tierarztes ersetzen können. Die Tierarztsprechstunde finden Sie in unserer Online-Tiercommunity.

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Chantal Ritter

Tierärtztin

Foto:
Fotolia, zVg
Veröffentlicht:
Montag 31.10.2016, 11:12 Uhr

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