Weihnachtliches Schwergewicht

Stollen ist nicht gleich Stollen. Der originale Christstollen kommt aus Dresden und muss ganz bestimmte Zutaten enthalten.

Altes Guetzli
Um sein volles Aroma zu entfalten, sollte der Christstollen nach dem Backen mindestens eine Woche gelagert werden. Er ist bis zu vier Wochen haltbar.

Rosinenpicker
Die Stollenrezepte variieren: Der Dresdner Christstollen ist mit Rosinen und Orangeat oder Zitronat gefüllt. Bei anderen Stollen darf es auch Marzipan oder Mohn sein.

Abgesegnet
Ursprünglich war der Stollen ein Fastengebäck. Die Dresdner baten den Papst, reichhaltigere Zutaten verwenden zu dürfen. Er genehmigte dies im sogenannten Butterbrief von 1491.

Windel-Gebäck
Optisch erinnert der Christstollen an das in Windeln gewickelte Jesuskind. Deshalb ist es wichtig, dass er mit ganz viel Puderzucker bestäubt ist.

 

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Text:
Deborah Lacourrège
Foto:
Heiner H. Schmitt
Veröffentlicht:
Mittwoch 16.11.2016, 00:22 Uhr

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