Das Erlebnis der Nadel: Vinyl ist nicht so bequem wie CD, bietet aber meist mehr Klangfarben.

Comeback: Geräte aus der guten alten Zeit

Vinyl, Kompaktkassette oder Ghettoblaster – das kennen viele nur als Analogtechnik von gestern. Und doch haben sie bis ins digitale Zeitalter überlebt.

Als ich kürzlich einem Freund von einem neuen Plattenspieler erzählte, fragte der ganz erstaunt: «Gibt es so etwas überhaupt noch?» Musikliebhaber zeigten wegen der Klangverluste seit jeher keine grosse Begeisterung für digitale Musik auf CD oder MP3. Nicht zuletzt aus diesem Grund erfreuen sich die schwarzen Scheiben auch heute noch grosser Beliebtheit: Einer der ganz Grossen im Geschäft, GZ Media aus Lodenice in Tschechien, denkt sogar über eine Expansion nach Nordamerika und Asien nach. Und Plattenspieler gibt es in jeder Preisklasse: Auf High-End-Messen sind Modelle für mehrere Tausend Franken zu sehen, es gibt sie aber auch schon ab etwa 100 Franken. Plattenspieler, die sich mit USB-Sticks oder Computern verbinden lassen, können alte Vinylplatten nicht nur abspielen, sondern auch digitalisieren. So etwa der Sony PS-HX500, der sich an einen PC und dank des internen Verstärkers an ein Audio-System anschliessen lässt.

Bleistift gegen Bandsalat

Erinnern Sie sich noch an die Zeit, als Bleistifte ein unerlässliches Accessoire für jeden Musikliebhaber waren? Kompaktkassetten neigten dazu, sich dann und wann im Abspielgerät zu verwickeln – so entstand der berüchtigte Bandsalat. Mit einem Bleistift konnte man das Magnetband wieder ins Gehäuse zurückdrehen. Wer denkt, dass es diese Tonträger-Dinos nicht mehr gibt, täuscht sich: Kombinierte Geräte bieten neben Radio und CD-Fach immer noch einen Kassettenschacht.

Musik der Strasse

Ganz im Retro-Trend liegen auch die Ghettoblaster: Solche Radiorekorder mit grossem Gehäuse und viel Power spielten in den 1970er- und 1980er-Jahren eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Hip-Hop und begleiteten zum Beispiel die Breakdancer überall auf den Strassen. Jetzt feiern auch diese Soundmaschinen ein Comeback. Der JVC RV-NB100E beispielsweise spielt Musik von CDs genauso ab wie von USB-Speichern. Das Smartphone lässt sich via Bluetooth mit dem Gerät verbinden und das Radio hat einen modernen DAB+-Tuner. Zudem bietet das Gerät Eingänge für Mikrofon und Gitarre – Retro mit neuster Technik also.

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Nur die Tore zählen

Nur die Tore zählenPackenden Fussball für unterwegs liefert «FIFA Mobile Fussball» von Electronic Arts. Die Entwickler haben den Fokus auf die Präsentation und das Gameplay gerichtet und den grossen Bruder von der Konsole an die Mobilgeräte angepasst. Neu ist der Angriffsmodus, in dem nur Tore zählen. In diesem rundenbasierten Modus mit schnellen Matches versuchen die Spieler, aus möglichst vielen Angriffsszenarien Kapital zu schlagen, bevor sie die Aktion an ihren Gegner abgeben. Jedes erzielte Tor bringt Fans, die dem Spieler dabei helfen, in höhere Ligen aufzusteigen. Dazu gibt es einen Online-Modus. Das Game läuft flüssig, die Grafik überzeugt.

«FIFA Mobile Fussball», gratis für iOS und Android (mit In-App-Käufen), ab 3 J.

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Text:
Michael Benzing
Foto:
Alamy, ZVG
Veröffentlicht:
Montag 21.11.2016, 15:51 Uhr

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