Den Engländern sei Dank

Das gelbe Pulver ist eigentlich eine bunte Mischung. Je nach Familienrezept besteht Curry aus 13 bis 35 unterschiedlichen Gewürzen.

Achtung, scharf
Im Ursprungsland Indien sind die Currymischungen lokal sehr unterschiedlich. Prinzipiell gilt: je südlicher, desto schärfer.

Exotisch lokal
Riz Casimir – obwohl mit Curry – ist ein durch und durch schweizerisches Gericht. Es wurde in den 1950er-Jahren vom Mövenpick-Gründer Ueli Prager erfunden.

Kolonialprodukt
In Indien nennt sich die Gewürzmischung Garam Masala und wird meist frisch gemacht. Die Engländer passten das Curry dem europäischen Geschmack an.

Baum vs. Pulver
Mit dem Currybaum hat das Pulver herzlich wenig zu tun. Dabei sind dessen Blätter in der indischen Küche ebenfalls beliebt.

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Deborah Lacourrège

Redaktorin

Foto:
Heiner H. Schmitt
Veröffentlicht:
Montag 06.11.2017, 10:00 Uhr

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