Dämmmatten helfen, Energie und Geld zu sparen.

Dämmen macht Sinn

Isolieren Sie die Kellerdecke. Sie sparen danach nicht nur Heizkosten, sondern profitieren gleich noch von warmen Füssen im Parterre.

Mit einem Akkuschrauber sind die Schrauben schnell «versenkt».

Mit einem Akkuschrauber sind die Schrauben schnell «versenkt».
Mit einem Akkuschrauber sind die Schrauben schnell «versenkt».

Es gibt Dinge, die einem das Leben schwer machen können. Zum Beispiel kalte Füsse und hohe Heizkosten. Sollten Sie zufälligerweise an diesen beiden Dingen leiden, rentiert es sich, einen Blick an die Kellerdecke zu werfen. Ist diese nämlich nicht isoliert, steigt oftmals Kälte ins Erdgeschoss auf. Was eben für kalte Füsse sorgt. Und um diesem Ungemach abzuhelfen, wiederum für hohe Heizkosten. Höchste Zeit also, sich der unisolierten Kellerdecke anzunehmen. Eine grosse Sache ist das nicht. Schliesslich haben wir zusammen schon einmal einen Dachstock isoliert. Und im Grossen und Ganzen geht das mit dem Keller gleich. Allerdings gibt es zwei Methoden. Fangen wir doch gleich mit der Anspruchsvolleren an; mit der vorgehängten Decke:

  • Schrauben Sie mittels Dübeln ein Längsgerüst aus Holzlatten mit etwa sechs Zentimetern Kantenhöhe an die Decke. Deren Abstand richtet sich nach den Gipskartonplatten, mit denen Sie danach die Decke neu verkleiden.
  • Bringen Sie zwischen dem Lattengerüst Dämmmatten in der passenden Dicke an. Schneiden Sie diese dazu mit zwei Zentimetern Übermass zurecht. Das sorgt dafür, dass das Material dicht zwischen die Holzlatten geklemmt werden kann. Allenfalls helfen Ihnen dabei ein Fixierungskleber oder ein paar helfende Hände. Tipp: Tragen Sie bei der Arbeit mit den Matten, egal, ob aus Glas- oder Steinwolle, zwingend Augen- und Mundschutz, ebenso Handschuhe. Und auch eine Mütze, schliesslich arbeiten Sie ja über Kopf.
  • Danach bringen Sie die Gipskartonplatten an. Diese schrauben Sie mithilfe eines Akkuschraubers und Schnellbauschrauben im Abstand von rund 15 Zentimetern auf dem Lattengerüst fest.
  • Verkleben Sie die Fugen mit einem speziellen Fugenband und verspachteln Sie sie mit Fugenspachtel. Dieser muss nach dem Trocknen platteneben verschliffen werden. Danach können Sie die staubfreien Platten bemalen, verputzen oder von mir aus sogar tapezieren. 
  • Und wenn Sie alles ganz richtig machen und Kältebrücken garantiert vermeiden wollen, isolieren Sie auch gleich die Kellerwände mit. Schliesslich sind Sie ja gerade in Übung. 
  • Ist die Kellerdecke schön eben und tragfähig, etwa aus Beton, gehts noch einfacher: Im Fachhandel gibts nämlich auch fixfertige Dämmplatten mit aufkaschierter Unterseite zu kaufen. Diese können Sie mit einem speziellen Leichtmörtel (Gebrauchsanweisung beachten) direkt auf die trockene Decke kleben. Und zwar dicht an dicht und zwingend fugenversetzt, um Kältebrücken zu vermeiden. Mit den gesparten Heizkosten hätten Sie nun sogar Geld für warme Pantoffeln übrig. Aber die brauchen Sie ja gar nicht mehr.

 

Tipps für Licht und Leitung

Man weiss ja nie ...
Wenn Sie Leitungsrohre unter der Dämmung verschwinden lassen, notieren Sie sich vorher deren Verlauf.

Das macht Sinn
Bleiben die Leitungen dagegen offen, können Sie diese mit geeignetem Material ebenfalls isolieren.

Es werde Licht

So richtig gediegen wird die neue Decke, wenn Sie gleich noch passende LED-Deckenleuchten integrieren.

Einfach isolieren
Isover Uniroll 035 ist eine 120 Millimeter dicke, gerollte und unbeschichtete Selbstklemmplatte aus Glaswolle mit einer praktischen Querstrich-Markierung für einen effizienten Zuschnitt. Sie eignet sich zur Wärme- und Schalldämmung zwischen Sparren, Dächern und Balkenlagen sowie in Ständerkonstruktionen von Aussen- und Innenwänden. Erhältlich bei Bau + Hobby für Fr. 72.– pro Rolle (4,68 Quadratmeter). Ab 5 Rollen mit 10 Prozent Mengenrabatt.

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Stefan Fehlmann

Redaktor

Foto:
Alamy, zVg
Veröffentlicht:
Montag 05.09.2016, 10:00 Uhr

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