Darf man Wildtieren helfen?

Er:

Diese Vermenschlichung der Tiere! Also ob Meisen Menschen bräuchten, die ihnen Felle und Futter hinlegen, damit sie überleben können. Also ehrlich! Ein Nistkasten ist natürlich was anderes, denn der Mensch mit seinem immensen Ausbreitungswillen zerstört viele natürliche Lebensräume. Aber die einzigen, die von Vogelfutter und Meisenknödel wirklich profitieren, sind jene, die es produzieren. Lassen wir deshalb Tiere einfach Tiere sein!

Sie:

Ach, Schneider wieder, dogmatisch und humorlos! Was ist denn schon dabei, einem Vögelchen einige Fellfasern zu offerieren? Nichts, rein gar nichts. Im Gegenteil. Das Vögelchen muss nicht weit fliegen, spart Energie, muss weniger lebensgefährliche Futtersuchausflüge unternehmen. Für die Brut steigt damit die Überlebenschance deutlich, und um unser Haus herum geschieht eine Tragödie weniger. Warum bloss sperrt sich Schneider gegen eine solch hübsche Geschichte?

 

Was ist Ihre Meinung dazu?

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Er:

Es gibt keine Tragödien im Tierreich. Die einen fressen, die anderen werden gefressen. Voilà. Das ist Bestimmung und keine Ungerechtigkeit. Die Natur funktioniert wie ein Perpetuum Mobile, jedes Element dient der eigenen Art und anderen Arten. Von einer mit viel Fleiss aufgezogenen Brut wird die Hälfte durch Fressfeinde gefuttert, das ist nun mal so, und sicher keine Tragödie, sondern eine geniale Einrichtung der Schöpfung.

Sie:

Wer von Meisenknödeln profitiert, ist zum Beispiel unsere kleine Tochter. Sie kümmert sich pausenlos um das Wohlergehen aller Tiere und bereitet selber Futter zu. Wenn wir wandern, verteilt sie Karottenreste im Wald für die Mäuse. Das ist mir genügend Ansporn, mich auf meine Weise für Tiere einzusetzen, die vielleicht nicht Schneiders „Friss-oder-stirb-Philosophie“ entspricht. Man kann auch im Tierreich ein bisschen mithelfen. Zudem macht es Spass und fördert den Respekt für die Tiere. Das setzt natürlich voraus, dass man Gefühle für Tiere aufbringen kann.

Wer konnte Sie überzeugen?

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