Er:

Es gibt keine Tragödien im Tierreich. Die einen fressen, die anderen werden gefressen. Voilà. Das ist Bestimmung und keine Ungerechtigkeit. Die Natur funktioniert wie ein Perpetuum Mobile, jedes Element dient der eigenen Art und anderen Arten. Von einer mit viel Fleiss aufgezogenen Brut wird die Hälfte durch Fressfeinde gefuttert, das ist nun mal so, und sicher keine Tragödie, sondern eine geniale Einrichtung der Schöpfung.

Sie:

Wer von Meisenknödeln profitiert, ist zum Beispiel unsere kleine Tochter. Sie kümmert sich pausenlos um das Wohlergehen aller Tiere und bereitet selber Futter zu. Wenn wir wandern, verteilt sie Karottenreste im Wald für die Mäuse. Das ist mir genügend Ansporn, mich auf meine Weise für Tiere einzusetzen, die vielleicht nicht Schneiders „Friss-oder-stirb-Philosophie“ entspricht. Man kann auch im Tierreich ein bisschen mithelfen. Zudem macht es Spass und fördert den Respekt für die Tiere. Das setzt natürlich voraus, dass man Gefühle für Tiere aufbringen kann.

Wer konnte Sie überzeugen?

↩︎

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