Auch mit dem Spachtel kann - gut geschützt - dem Schimmel zu Leibe gerückt werden.

Das Grauen

Schimmel im Haus kann auf die Gesundheit schlagen. Am besten lassen Sie ihn gar nicht erst entstehen.

Schimmel ist ein ungebetener und kein harmloser Gast.

Schimmel ist ein ungebetener und kein harmloser Gast.
http://www.coopzeitung.ch/Das+Grauen Schimmel ist ein ungebetener und kein harmloser Gast.

Dafür, dass Menschen oft bipolare Wesen sind, bin ich ein gutes Beispiel. Zum Beispiel, wenns um Pilze geht. Für in Butter gedämpfte Steinpilze etwa geh ich meilenweit. Beim Schimmelpilz auch. Allerdings in eine andere Richtung! Aber ehrlich gesagt ist Flucht auch keine Lösung. Besser ist es nämlich, dem Schimmel die Stirn zu bieten und ihn zu entfernen oder am besten gar nicht erst entstehen zu lassen.
Damit es aber überhaupt schimmelt, brauchts Wärme, Sauerstoff und vor allem Feuchtigkeit. Passt alles zusammen, kann der ungebetene Gast nahezu überall seine Zelte aufschlagen respektive seine Sporen ausbreiten.

Daher gilt: In geschlossenen Räumen sollte die Luftfeuchtigkeit im Winter nicht über 40 und im Sommer nicht über 60 Prozent betragen. Zudem sollte regelmässig gelüftet werden, ganz besonders natürlich in Nassräumen oder in der Küche.
Riecht es im Raum plötzlich muffig, obwohl Sie doch frisch geduscht sind, lohnt es sich, nach dem Übeltäter Ausschau zu halten. Denn Schimmel versteckt sich gerne an unzugänglichen Stellen, etwa hinter Möbeln. Haben Sie den Befall entdeckt, sollten Sie das Ungemach unbedingt rasch entfernen. Und das ist nicht ohne! Von glatten Materialien wie etwa Fliesen lässt sich der unerwünschte Gast normalerweise gut abwaschen. Dafür hält der Handel auch verschiedene Schimmelentferner bereit. Sehr gut bewährt hat sich hier übrigens hochprozentiger Alkohol. Von klassischen Hausmitteln wie Essig raten Experten jedoch ab, da Baumaterialien wie beispielsweise Kalk diesen neutralisieren können.

Und da sind wir schon beim nächsten Thema: Sitzt der Plagegeist beispielsweise an der Wand, wirds komplizierter. Eine kleine Schimmelstelle können Sie allenfalls noch abwaschen und gut austrocknen. Ist der Befall jedoch grösser, muss die Tapete runter, und wenns blöd läuft auch gleich noch der Verputz oder die Gipskartonplatten. Danach alles wieder neu zu tapezieren bringt aber wenig, wenn Sie nicht sicher sind, dass die Ursache wirklich beseitigt ist. Gibt es in der Wand etwa eine undichte Wasserleitung? Oder drückt Feuchtigkeit von aussen in die Wand? Ziehen Sie lieber einen Experten bei und freuen Sie sich klammheimlich, wenn Sie zur Miete wohnen, denn für den Hauseigentümer wirds dann meistens ziemlich teuer. Deshalb sollten Sie auch von einem Anstrich mit pilzhemmender Farbe absehen, wenn die Ursache vorher nicht eliminiert wurde. Besonders heikel sind übrigens stark poröse Materialien wie Hölzer oder gar Polster. Sind diese erst einmal richtig befallen, heissts: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Und darum weg damit.

  

Das gilt es zu beachten

Vorsicht mit dem Sauger
Wer Schimmel mit dem Staubsauger entfernt, läuft Gefahr, die Sporen via Abluft überall zu verteilen.

Immer schützen
Bei der Arbeit mit Schimmel Handschuhe, Atem- und Augenschutz tragen und diese danach entsorgen.

Darum muss er weg
Es gibt unzählige Schimmeltypen. Abgesehen vom Speiseschimmel können alle das Immunsystem schädigen.

http://www.coopzeitung.ch/Das+Grauen Das Grauen

Schimmelfrei
Der lösungsmittelfreie Schimmelentferner von Colodur wirkt gegen Schimmel, aber auch gegen Algen und Bakterien im Haushalt, also etwa im Bad und WC. Der für alle Untergründe geeignete Spray lässt sich dank der gut dosierbaren Sprühflasche leicht auf die betroffene Stelle auftragen und nach einer kurzen Einwirkzeit mit einem Lappen abwischen. Erhältlich ist der Schimmelentferner bei Coop Bau + Hobby für Fr. 12.95/0,5 Liter.

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Stefan Fehlmann

Redaktor

Foto:
Imago Stock&People, zVg
Veröffentlicht:
Montag 12.06.2017, 10:00 Uhr

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