Zu viel für das E-Mail-Postfach? Transferdienste schaffen Abhilfe.

Grosse Datenmengen schicken

Hoch aufgelöste Bilder und Videos sind oft zu mächtig, um sie per Mail zu versenden. Doch dafür gibt es praktische Internet-Dienste.

Haben Sie sich beim Anhängen von Bildern oder einem Videoclip in der Mail auch schon  über eine Fehlermeldung geärgert? Meist sind nur bis zehn Megabyte zugelassen. Die Lösung: Zahlreiche Datenaustausch- und Cloud-Dienste bieten kostenlos um zwei Gigabyte Platz, Spitzenreiter sogar um die 15 Gigabyte. Letztere reichen für einige Fotoalben oder zum Beispiel das Hochzeitsvideo.

Ohne Anmeldung

Am wenigsten Hürden gibt es beim Online-Service We Transfer. Auf dessen Webseite können Sie Inhalte mit einer Dateigrösse bis zwei Gigabyte innerhalb von wenigen Sekunden an Ihre Freunde und Verwandte senden. Erfreulicherweise geht das sogar ohne lästiges Registrieren. Einfach auf «Dateien hinzufügen» klicken und die gewünschten Inhalte auswählen, dann die E-Mail-Adressen von Sender und Empfänger eingeben und den Übertragungs-Button anklicken. Der Empfänger bekommt eine Benachrichtigungs-Mail mit einem Link, über den er die Dateien herunterladen kann. Sollte die Kapazität von zwei Gigabyte nicht ausreichen, so bietet die Pro-Version bis zu 20 Gigabyte Fassungsvermögen. Diese kostet monatlich rund zehn Franken. Das Angebot beinhaltet zudem Features wie den passwortgeschützten Versand.

Ablage und Transfer

Auch Cloud-Speicherdienste wie Google Drive, Microsoft One Drive oder Dropbox eignen sich zum Austausch grosser Dateien. Von Dropbox gibt es eine App für Computer oder Mobilgeräte. Nachdem Sie die App heruntergeladen und sich registriert haben, wird ein eigener Ordner erstellt. Hier abgelegte Inhalte werden automatisch in den Online-Speicher hochgeladen. Bis zu zwei Gigabyte Kapazität sind gratis pro Konto. Der Speicherplatz kann kostenpflichtig erweitert werden. Wenn Sie sich auf der Webseite einloggen, können Sie einzelne Dateien oder ganze Ordner via Rechtsklick freigeben. Entweder Sie laden den Empfänger zur Zusammenarbeit am Dokument ein oder Sie versenden, wie bei We Transfer, einen Link. Letzteres reicht vollkommen aus, wenn die Inhalte nur betrachtet werden sollen. Der Empfänger kann die Datei dann ansehen und herunterladen, ohne selbst ein Konto beim verwendeten Dienst zu besitzen.

Europäische oder Schweizer Clouds

Wer amerikanischen Diensten nach dem NSA-Skandal misstraut, sollte sich nach Onlinespeicher-Lösungen aus Europa umschauen. Eine davon ist MyDrive, die vom Unternehmen Softronics in Jona/SG betrieben wird. Die Daten werden verschlüsselt übertragen, die Server stehen in der Schweiz und unterliegen damit, verglichen mit den USA, dem deutlich strengeren Datenschutz-Gesetz. Der Service funktioniert ähnlich wie Dropbox, bietet aber in der kostenlosen Variante lediglich 100 Megabyte Speicher. Zusätzliche Kapazität muss zugekauft werden. Zudem muss jeder Empfänger als Gastbenutzer registriert werden. In der kostenfreien Version ist nur einer enthalten.

Krypto-Software

Wer weniger Wert auf Datenschutz legt und mehr Komfort oder Kapazität möchte, ist bei den grossen US-Anbietern besser aufgehoben. Doch mit einem kleinen Kniff können Sie Ihre Inhalte auch hier schützen: Laden Sie sich dazu die deutsche Verschlüsselungs-Software Cloudfogger herunter. Diese verschlüsselt kostenlos alle Daten, bevor sie mit Diensten wie Dropbox synchronisiert werden. Nach der Registrierung wird ein separater Ordner erstellt, in dem alle Dateien automatisch verschlüsselt und somit für Unbefugte unleserlich gespeichert werden. Das Teilen mit Freunden hingegen wird durch Cloudfogger nicht behindert.

Tablet und Notebook

Das wandelbare Notebook von Point of View hat zwei Gebrauchsmodi: Wenn Sie die Tastatur abziehen, können Sie das Gerät als Tablet benutzen. Somit lässt es sich sowohl zum Schreiben eines Textes als auch als Surfstation beziehungsweise als zweiten TV-Bildschirm auf dem Sofa benutzen. Im Innern des Notebooks arbeitet ein Intel-Atom-Prozessor mit bis zu 1,83 GHz, die Speicherkapazität liegt bei 32 GByte. Das Display ist zehn Zoll gross und bietet eine Auflösung von 1366 x 768 Pixeln. Mit dem Internet verbindet sich das Convertible Notebook nicht nur via WLAN, sondern auf Wunsch auch über eine SIM-Karte mit 3G Wire-less. Das Betriebssystem ist Windows 10.

Das «Point of View TAB-P1006WKB-3G» ist für Fr. 229.– bei Fust erhältlich.

Zum Produkt bei Fust

Korrupte Stadt

Toni Cipriani, ehemaliger Handlanger der Leone-Familie, kehrt nach Liberty City zurück. Er war untergetaucht, nachdem er wegen Mordes an einem Mafia-Boss gesucht wurde. In der Stadt herrscht das blanke Chaos: Konkurrierende Clans ringen um die Vorherrschaft und die Stadt droht sich durch eine Flut von Korruption, organisiertem Verbrechen, Drogenhandel und gewerkschaftlich organisierten Streiks selbst zu zerstören. Toni versucht, gegen den Widerstand diverser Bösewichte, die Stadt unter die Kontrolle der Leones zu bringen. Die neue GTA-Version wurde vor allem punkto Grafik und Steuerung verbessert.

«Grand Theft Auto: Liberty City Stories»: Fr. 7.– für iOS (Ab iPhone 5, iPod Touch 6, iPad 4, iPad Air oder iPad mini 2), in Kürze auch für Android, ab 17 Jahren.

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Text:
Michael Benzing
Foto:
Getty Images, zVg 
Veröffentlicht:
Montag 11.01.2016, 14:59 Uhr

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