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Silvan Grütter
schreibt am 10.04.2018


Die Mutter der Grundnahrungsmittel

Die Mutter der Grundnahrungsmittel

Zu keinem anderen Lebensmittel hat der Mensch eine innigere Beziehung als zur Milch.

Richtig gelesen: Milch gilt wegen des hohen Nährstoffgehalts tatsächlich nicht als Getränk, sondern als Lebensmittel. Ob geliebt oder gehasst: Schon an der Brust der Mutter kommen die meisten von uns erstmals mit ihr in Berührung.

Zwar konsumieren Herr und Frau Schweizer in den letzten Jahren immer weniger Kuhmilch, der Verbrauch liegt aber immer noch bei beachtlichen 58 Litern pro Jahr und Kopf respektive Bauch. Die beliebteste Form des Milchkonsums ist in der Schweiz heute der Schuss in den Kaffee oder Tee, wie unsere aktuelle Umfrage zum Thema (Seite 11) zeigt. Interessant ist, dass fast jeder seine klaren Präferenzen hat, was den Milchkonsum betrifft: Die einen trinken sie ausschliesslich eiskalt,
andere nur warm, es gibt Leute, die schwören am Morgen auf ein Glas Milch als Muntermacher,
andere können ohne ein paar Schlucke vor dem Einschlafen nicht ins Bett.

Fast bei allen verpönt ist hingegen eine schlechte Angewohnheit, die vor allem von Kindern gerne praktiziert wird: Milch aus der Packung trinken. Der Vater eines Schulfreundes von mir hatte dazu einen clevere Gegenstrategie entwickelt: Er befüllte die offene Milchpackung im Kühlschrank eines Tages mit Orangensaft. Der Freund, der die Packung trotz Verbot abends wieder mal ansetzte, erzählt noch heute angewidert vom Moment, als er Milch erwartete und dann plötzlich Orangensaft trank. Milch mag der Freund heute immer noch – aber nie mehr aus der Packung.


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